Stadt Dortmund Infos:Alt-Bürgermeister Lorenz Ladage wird 85
Dortmunds Alt-Bürgermeister Lorenz Ladage feiert morgen, 18. Mai 2018, seinen 85. Geburtstag.
Informationen zur Person:
Nach der Volksschule absolvierte Lorenz Ladage, der am 18. Mai 1933 in Neheim/Kreis Arnsberg geboren wurde, eine Lehre im Handwerk als Karosseriebauer. In diesem Beruf arbeitete er rund acht Jahre und engagierte sich als Jugendvertreter und Betriebsratsmitglied. Im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme besuchte er danach das Katholische Soziale Institut in Bad Honnef. 1958 kam er nach Dortmund und übernahm hier die Stelle als Bezirkssekretär der KAB. Von 1970 bis 1996 war er Geschäftsführer der Caritas in Dortmund. Der Caritasverband Dortmund ist einer der bedeutendsten in der Bundesrepublik, und in der Zeit des Geschäftsführers Lorenz Ladage wurde unter anderem der Ausbau der Altenhilfe, der Bau von Altenheimen und einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie der Ausbau der ambulanten Hilfe durch Caritas-Pflegestationen vorangetrieben. Sein Lebensweg wurde durch das katholische Elternhaus und die persönlichen Ordnungsvorstellungen geprägt. Seine christlich geprägte politische Überzeugung führte ihn über die Jugend- und Verbandsbewegung zur CDU und CDA.
Im Jahre 1964 wurde er von der CDU Dortmund aufgefordert, für den Rat zu kandidieren und 1966 übernahm er den Vorsitz der CDU-Fraktion. Nach der Kommunalwahl 1984 gab er den Vorsitz der Fraktion ab und wurde auf Vorschlag der CDU zum 1. Bürgermeister der Stadt Dortmund gewählt. Neben seiner politischen Tätigkeit als CDU-Ratsmitglied und Bürgermeister ist er stellvertretender Vorsitzender der Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und war viele Jahre Mitglied des Vorstandes im Städtetag NW. Als Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Städtefreundschaft zwischen Dortmund und Netanya/Israel liegt ihm die Förderung des Jugendaustausches und damit verbunden die Versöhnung mit der Vergangenheit besonders am Herzen. Er ist einer der Taufpaten der „Arbeitsgemeinschaft Alkoholfreier Stand Dortmund“, der sich aktiv – vor allem bei Jugendlichen – mit dem Alkoholmissbrauch und seinen Folgen beschäftigt. Sein soziales Engagement findet Fortsetzung als Mitglied im Vorstand des Vereins zur Förderung Geistigbehinderter e. V. Dortmund. Am 30. September 1999 schied er als Bürgermeister aus und wurde vom Rat zum Alt-Bürgermeister ernannt.
