Zum Hauptinhalt springen

Stadt Bochum Infos:Tag gegen Homophobie: Bochum zeigt Flagge für Vielfalt

Bürgermeisterin Gabriela Schäfer beim Hissen der Regenbogenflagge gemeinsam mit den Unterstützerinnen und Unterstützern.
Bürgermeisterin Gabriela Schäfer beim Hissen der Regenbogenflagge gemeinsam mit den Unterstützerinnen und Unterstützern.
Pin It
Bürgermeisterin Gabriela Schäfer beim Hissen der Regenbogenflagge gemeinsam mit den Unterstützerinnen und Unterstützern.
Bürgermeisterin Gabriela Schäfer beim Hissen der Regenbogenflagge gemeinsam mit den Unterstützerinnen und Unterstützern.

Die Regenbogenfahne weht seit dem 17. Mai, am Rathaus Bochum: Bochums Bürgermeisterin Gabriela Schäfer hat sie am Internationalen Tag gegen Homophobie als Zeichen für Vielfalt gehisst. Unterstützung bekam sie vom Verein „Rosa Strippe“, dem Zentrum für sexuelle Gesundheit und Medizin (WiR) und der städtischen Gleichstellungsstelle.

 

„Es ist mir wichtig, dieses Zeichen für Vielfalt in unserer Gesellschaft zu setzen“, so die Bochumer Bürgermeisterin. „Ich freue mich, dass es in Bochum so wichtige Akteure wie die Rosa Strippe und das WiR gibt, damit wir zusammen das Ziel einer wirklich freien Gesellschaft erreichen, in der jede und jeder lieben und leben kann, wie sie oder er möchte.“ Der Tag gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie sei ein wichtiger Aktionstag, „weil wir immer noch auf Hindernisse, Tabus und Vorbehalte treffen.“

 

Markus Chmielorz, Leiter der Beratungsstelle „Rosa Strippe“ brachte zum Hissen der Flagge seine Kolleginnen Nicky Ulrich und Ichraf Ouhtit mit. Die beiden kümmern sich in dem Projekt „Senlima“ um lesbische, schwule, bisexuelle und Trans* Geflüchtete. Vom WiR unterstützten Ambulanzpfleger Eric Sybertz und Wiltrud Brockmeyer als ehrenamtliche Helferin die Aktion.

 

Zum Hintergrund des Aktionstages: Die gesellschaftliche Ächtung von Menschen, die anders als die Mehrheit nicht heterosexuell leben und lieben, fand ihren Ausdruck auch darin, dass Lesben und Schwule als psychisch krank angesehen wurden. Erst am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität als Diagnose aus dem internationalen Verzeichnis psychischer Krankheiten zu streichen. Seit 2005 wird an diesem Datum der Internationale Tag gegen Homophobie begangen, wie er zunächst hieß. Er erinnert daran, dass trotz fortschreitender gesellschaftlicher Gleichstellung Diskriminierungen auf Grund der sexuellen oder geschlechtlichen Identität fortbestehen. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen sind nach wie vor Diskriminierungen und Gewalt ausgesetzt. Sie werden mit Vorurteilen konfrontiert und angefeindet.