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Stadt Dortmund Infos:DKH-Talk am Helmholtz-Gymnasium: Imamin und deutsch-türkischer Comedian diskutieren über den Islam

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Ist der Islam eine missverstandene Religion? Diese Frage steht im Zentrum beim nächsten „Talk im DKH“, der am Freitag, 22. Juni, 19 Uhr ausnahmsweise in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums stattfindet (Münsterstraße 122, 44145 Dortmund). Zu Gast sind die Kölner Imamin Rabeya Müller und Özcan Coşar, deutsch-türkischer Comedian. Der Eintritt ist frei.

Über keine Religion wird in der Öffentlichkeit so kontrovers diskutiert wie über den Islam. Ob Kopftuch, Beschneidungen, Fasten, Gebetsräume oder Schächten – alles wird derzeit hinterfragt. Gleichzeitig wachsen fundamentalistische und orthodoxe Strömungen. In diesem Spannungsfeld findet das breite muslimische Leben statt. Handelt es sich um Missverständnisse oder um eine Krise? Darüber sprechen Rabeya Müller und Özcan Coşar mit dem Moderator Aladin El-Mafaalani. Für die künstlerische Umsetzung des Themas sorgt Zijah Jusufovic.

Mit ihren Denkansätzen und ihrem Selbstverständnis ist Rabeya Müller eine der wenigen deutschen Theologinnen, die sich für einen Feminismus im Islam einsetzen. Die in Köln lebende Muslima ist an der Gestaltung von Lehrbüchern beteiligt, bildet Religionspädagogen aus und verantwortet zahlreiche Veröffentlichungen.

Özcan Coşar gehört zu den gefragtesten Comedians Deutschlands. Selbstbewusst und kritisch hält er in seinem Programm der deutschen Gesellschaft den Spiegel vor. Aktuell tourt er mit seinem Programm „Old School – Die Zukunft kann warten“ durch die Republik.

Die Reihe „Talk im DKH“, eine Veranstaltung des Dietrich-Keuning-Haus, nimmt regelmäßig Themen aus Politik und Gesellschaft in den Fokus. Nach kurzen Impulsvorträgen folgt ein Dialog zwischen Referenten und dem Moderator, Politikwissenschaftler Prof. Aladin El-Mafaalani. Anschließend bleibt ausreichend Zeit für Diskussionen mit dem Publikum.