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Stadt Bochum Infos:Bücherei Querenburg: Vortrag von Christoph Zöpel und Ausstellungseröffnung

Bild aus der Ausstellung von Daniela Seibelt (Foto: privat).
Bild aus der Ausstellung von Daniela Seibelt (Foto: privat).
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Bild aus der Ausstellung von Daniela Seibelt (Foto: privat).
Bild aus der Ausstellung von Daniela Seibelt (Foto: privat).
Christoph Zöpel spricht am Donnerstag, 28. Juni, um 19 Uhr in der Bücherei Querenburg im Uni-Center, Querenburger Höhe 270, über Zukunftsstrategien für die „Agglomeration Ruhr“ in den kommenden Jahrzehnten. Er bezieht sich dabei hauptsächlich auf das von ihm zusammen mit Christa Reicher und Jan Polívka herausgegebene Buch „Raumstrategien Ruhr 2035+“. Anhand von Fachbeiträgen, Fallbeispielen, Statistiken und Grafiken erläutert Christoph Zöpel Strategien und Lösungsansätze für eine zukunftsorientierte Entwicklung in den Bereichen Wohnen, Wirtschaft, Energie, Infrastruktur, Erziehung und Bildung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem „Freundeskreis der Bücherei Querenburg e.V.“ statt. Der Eintritt ist frei.
 
 
Die „Agglomeration Ruhr“ steht beispielhaft für die weltweit kontinuierliche Inanspruchnahme von Land durch den Menschen. Wie lassen sich Industrie-, Agrar- und Wohnraum bedarfsgerecht entwickeln, wie ungenutzte Flächen effektiv nutzen? Wie kann die Infrastruktur entlastet, wie die Lärm- und Luftbelastung reduziert werden? Soziales, kulturelles und wirtschaftliches Handeln eines Ballungsraumes hat Folgen für die Siedlungsentwicklung; umgekehrt beeinflusst die Entwicklung der Bevölkerung die Identität und Struktur der jeweiligen Region. Dabei sieht sich die Region Ruhr aktuell mit vielen Herausforderungen konfrontiert, wie zum Beispiel Mangel an bezahlbarem Wohnraum, demografischer Wandel, soziales Gefälle und energiewirtschaftlicher Umbruch.
 
 
Passend zur Thematik eröffnet vor Beginn des Vortrags die Osnabrücker Künstlerin Daniela Seibelt ihre Bilderausstellung „ExitCityExit“, die sich unter anderem mit dem Strukturwandel in Halle an der Saale auseinandersetzt. Sechs großformatige Bilder in Tusche und Acryl zeigen düstere Momentaufnahmen großstädtischer Schäbigkeit jenseits der Vorzeigefassaden des Zentrums. Die Künstlerin hat den Strukturwandel in Ostdeutschland nach dem Ende der DDR selbst miterlebt. Ihre Bilder können exemplarisch für die hässliche Seite moderner Ballungsgebiete stehen.
 
 
Daniela Seibelt erfuhr ihre künstlerische Ausbildung von 1984 bis 1999 in der Nachwuchsförderung in Halle-Neustadt unter der Leitung von Barbara Seidel. Nach einem Aufenthalt in der Sommerakademie Hohenaschau/Aschau von 2010 bis 2011 begann sie ihr Studium an der Sommerakademie „Malerei und Grafik“ in der IBKK in Bochum. Seit zwei Jahren lernt Seibelt in der Meisterklasse unter der Leitung von Thorsten Lehmann.