Stadt Bochum Infos:„Komm auf Tour“: Drei Tage Berufsorientierung für Jugendliche
„Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probier´ aus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und ab Klasse 8 in der beruflichen Orientierung.“ So lautet die zentrale Botschaft des Projekts „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“, das nun in Bochum Station macht. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch entdeckten rund 600 Jugendliche der siebten und achten Klassen von Gesamt-, Sekundar-, Gemeinschafts-, und Förderschulen vom 26. bis zum 28. Juni in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours in der Stadthalle Wattenscheid ihre Stärken.
Sechs spielerische Stationen motivieren die Jugendlichen, sich mit ihrer Berufsorientierung und Lebensplanung genauer auseinanderzusetzen. Vom Reiseterminal geht es über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Das Projekt ist kein diagnostisches Testverfahren, sondern ermutigt, die eigenen Interessen und Fähigkeiten für sich zu entdecken: „Nichts motiviert einen Menschen mehr, als wenn ihm gezeigt wird, was er gut kann“, lobte Bochums Bildungsdezernent Dietmar Dieckmann das Konzept der „Tour“.
Bei rund 330 dualen Ausbildungswegen sowie zahlreichen schulischen Ausbildungen und Studienmöglichkeiten ist es nicht einfach, sich zu orientieren. Häufig kennen die Jugendlichen ihre Stärken noch nicht. Oder sie erkennen ihre Alltagsfähigkeiten nicht als Stärken. Das Projekt „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ hilft den Schülerinnen und Schüler daher dabei, ihre persönlichen Stärken genauer kennenzulernen und auf dieser Grundlage bewusster und passender in die berufliche Orientierung zu starten.
Die RAG Stiftung und die Agentur für Arbeit Bochum unterstützen die Durchführung von „komm auf Tour“ finanziell, die Stadt Bochum betreut maßgeblich die Organisation des Projekts. Als frühzeitiges Orientierungsangebot ist es dem Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ vorgeschaltet.
Über den Erlebnisparcours hinausgehend fördert „komm auf Tour“ die Zusammenarbeit von Schulen, Eltern sowie außerschulischen Partnerinnen und Partner der Berufsorientierung und Lebensplanung. Die Mütter und Väter der teilnehmenden Jugendlichen erfahren bei einem Informationsabend im Erlebnisparcours, wie sie ihre Tochter oder ihren Sohn bei dem Prozess der Berufswahl und Lebensplanung bis zum Schulabgang konkret unterstützen können. Die Lehrkräfte erhalten Anregungen, um den Parcoursbesuch in der Schule nachhaltig zu vertiefen und mit den nächsten Schritten der Berufsorientierung zu verbinden. Entwickelt wurde das Projekt „komm auf Tour“ von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit.
Folgende regionale Partnerinnen und Partnerbeteiligten sich an „komm auf Tour“ in Bochum:
• Agentur für Arbeit Bochum
• RAG-Stiftung Essen
• Schulaufsicht Bochum
• Pro Familia
• Integrationsfachdienst (IFD) Bochum-Herne
• Krisenhilfe e.V. Bochum – Fachstelle für Suchtvorbeugung
• Freie Träger: Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft in Bochum mbH – bobeq GmbH, inab – Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH, Gisela Vogel Institut für berufliche Bildung GmbH & Co. KG, Wattenscheider-Berufs-
• Alice-Salomon-Berufskolleg
• Stadt Bochum mit dem Jugendamt, dem regionalen Bildungsbüro, dem kommunalen Integrationszentrum, dem Personalamt und der kommunalen Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA)
