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Stadt Duisburg Infos:Diskussion zum Thema „Der Westbalkan: Raus aus dem Wartezimmer, rein in die EU?“

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Eine öffentliche Diskussionsveranstaltung „Der Westbalkan: Raus aus dem Wartezimmer, rein in die EU?“ findet am Mittwoch, 11. Juli, um 16 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in der Stadtmitte statt. Dazu laden das Europe Direct Informationszentrum der Stadt Duisburg in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen / Südosteuropa Gesellschaft und der Volkshochschule Duisburg ein.

 

Lange hat die EU den Staaten Südosteuropas – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien – wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Doch seit einiger Zeit steht die Erweiterungspolitik der EU wieder voll im Fokus. Im Februar dieses Jahres hat sich die EU eine neue Strategie für eine glaubwürdige Erweiterungsperspektive und für ein verstärktes Engagement gegenüber den Staaten des westlichen Balkans gegeben. Für Montenegro und Serbien gilt ein EU-Beitritt bereits im Jahr 2025 als möglich.

 

Doch Vorsicht ist geboten: Die soziale Ungleichheit in den Gesellschaften Südosteuropas ist stark ausgeprägt, was die Länder anfällig macht für Populismus, Nationalismus und andere antieuropäische Strömungen. Vor diesem Hintergrund wird die Veranstaltung den Fragen nachgehen, wo die Westbalkanstaaten auf ihrem Weg in die EU derzeit stehen, wie eine wirksame Neuausrichtung der europäischen Politik gegenüber den Westbalkanstaaten aussehen sollte und was der spürbar zunehmende Einfluss anderer Akteure wie Russland, der Türkei oder islamischer Staaten für die europäische Zukunft der Region bedeutet.

 

Der Gastvortrag wird von Dr. Dušan Reljic von der Stiftung Wissenschaft und Politik im Rahmen dieser Veranstaltung gehalten. Durch die Veranstaltung führen wird Herr Dr. Oliver Schwarz der Universität Duisburg-Essen / Südosteuropa-Gesellschaft.

 

Der Eintritt ist frei.