Regional

Derzeit kontrollieren Mitarbeiter der Forstverwaltung des Umweltamtes im gesamten Stadtgebiet den Baumbestand. Aufgrund der zwei zurückliegenden ausgeprägten Trockenjahre sind viele Bäume geschwächt und anfällig geworden für Pilz- und Insektenbefall. Die starken Regenfälle und vielen Stürme – vor allem im Februar – haben die Situation deutlich verschärft.

 

Der durch den Regen aufgeweichte Boden und starke Winde hatten vielerorts große Schäden zur Folge. Bäume sind mit ihrem Wurzelwerk im Ganzen aus dem Boden herausgebrochen und umgestürzt. Ein solcher Schadensschwerpunkt war zuletzt zum Beispiel der Biegerpark im Duisburger Süden.

 

Kranke und durch Pilzbefall geschwächte Bäume müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. „Verschiedene Pilze führen nicht nur zum Absterben von Baumteilen oder ganzen Bäumen, sie sorgen auch für eine Holzzersetzung, so dass die Bäume in relativ kurzer Zeit leicht aus- oder abbrechen können“, sagt Axel Freude von der Forstverwaltung des Duisburger Umweltamtes.

 

Grundsätzlich sollen Bäume auf natürliche Weise altern. Eine Fällung ist immer das letzte Mittel, dient aber dazu, dass Spaziergänger auf Park- und Waldwegen sowie der Verkehr auf angrenzenden Straßen, Bahnlinien und bebauten Grundstücken nicht durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume gefährdet werden.

 

Die Forstverwaltung weist darauf hin, dass das Betreten des Waldes grundsätzlich auf eigene Gefahr geschieht und bittet, dass sich Menschen aufmerksam durch Wald und Parkanlagen bewegen – bei starken Winden am besten gar nicht. Insbesondere abseits der Wege ist große Vorsicht geboten. Sollte Bürgern eine Gefahrenstelle auffallen, können sie diese an das Umweltamt melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.