Zwischen Gestern und Morgen Wanderausstellung zeigt Gesichter und Geschichten aus Bochum
Wie sehen Bochumer*innen ihre Stadt – heute und in Zukunft? Dieser Frage
widmet sich die Ausstellung „Zwischen Gestern und Morgen“ von Fotografin und
Journalistin Judith Büthe, die vom Bochum-Fonds unterstützt und gefördert wird.
Ab dem 5. September sind die großformatigen Portraits und Videointerviews an
öffentlichen Plätzen, in Straßen und Parks in ganz Bochum zu entdecken.
Barrierearm, mobil und mitten im Alltag der Stadt.
Die Ausstellung startet mit einer öffentlichen Vernissage, am 5. September ab
18:30 Uhr im Kulturzentrum Q1 an der Halbachstraße. Im Fokus stehen 25
Menschen, die mit ihren Geschichten und Perspektiven zeigen, wie vielfältig
Bochum ist und welche Ideen sie für das Morgen haben. Statt nostalgischer
Rückblicke setzt das Projekt auf ehrliche Einblicke und starke Visionen. Judith
Büthe verbindet Fotokunst mit Sozialdokumentation. In Ihrer Arbeit geht es um
Nähe und Begegnungen – darum, gesellschaftliche Realitäten und Vielfalt sichtbar
zu machen. Über QR-Codes an den Portraits lassen sich die Interviews der
Beteiligten direkt abrufen.
Wanderausstellung
Nach der Erstpräsentation im Stadtraum wandert die Ausstellung weiter. An Orte
in ganz Bochum und darüber hinaus, darunter klassische Kunsträume wie das Q1,
aber auch ungewöhnliche Schauplätze wie die Ruhr-Universität Bochum oder die
Zeche Zollverein in Essen. Die Ausstellung ist modular konzipiert und passt sich
flexibel jedem Ort an. Nach dem Ende des Projekts sollen die Kuben an andere
Kunstschaffende weitergegeben und einzelne Werke für einen guten Zweck
versteigert werden.
Zur Künstlerin
Judith Büthe lebt und arbeitet in Bochum. Sie ist seit über zehn Jahren als freie
Fotografin und Journalistin tätig, mit Schwerpunkt auf sozialdokumentarischer
Fotografie und gesellschaftlichem Wandel. Ihre Arbeiten wurden europaweit
ausgestellt und vielfach ausgezeichnet. Neben ihrer künstlerischen Arbeit war sie
unter anderem auf zivilen Rettungsschiffen im Mittelmeer und auf der Balkanroute
unterwegs, um Flucht, Migration und kulturelle Vielfalt zu dokumentieren.
Mit „Zwischen Gestern und Morgen“ lädt sie dazu ein, den öffentlichen Raum als
Bühne für neue Perspektiven zu begreifen und das Bild von Bochum gemeinsam
weiterzudenken.
Ausstellungsorte
• Rathausvorplatz, Willy-Brandt-Platz, Bochum (5. bis 21. September)
• Q1 Stadtteilzentrum, Halbachstraße 1, Bochum (5. bis 21. September)
• Weitere Orte: Zeche Zollverein, Ruhr-Universität, Hustadt, Hamme
Bochum-Fonds
Der Bochum-Fonds ist eine der Kernaktivitäten der Bochum Strategie, die die
Stadtentwicklung bis 2030 fördern will, und seit 2021 von Bochum Marketing im
Auftrag der Stadt Bochum durchgeführt wird. Alle, die volljährig sind, können
gemeinwohlorientierte Ideen für ihre Stadtteile einbringen, ob Privatperson,
Initiative, gemeinnützige Organisation oder Verein. Die Bürgerprojekte werden mit
einer Summe von bis zu 25.000 Euro gefördert. Voraussetzung dafür ist eine
Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten, die auch in Form von
Sach- und Arbeitsleistungen erbracht werden kann. Ideen können weiterhin bei
Projektleiterin Inga Wiesen eingereicht werden, die auch bei der Umsetzung hilft.
Kleinere Projekte können bei der Erfüllung aller Voraussetzungen schnell realisiert
werden, für Pläne ab 7.501 Euro ist das Gremium zuständig, das sich aus
Mitgliedern der Bezirksvertretungen sowie des Ausschusses für
Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa zusammensetzt.
Kontakt: Inga Wiesen, fonds(at)bochum-marketing.de , T 0234 9049638
Website: www.bochum-fonds.de
