Weltkriegsbombe in Bochum-Weitmar entschärft
In Bochum-Weitmar ist heute Abend, 28. August, an der Grünewaldstraße eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 180 Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bunds Bochum, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter, der Malteser, des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der BOGESTRA, des Kampfmittelräumdienstes, der freiwilligen Feuerwehr und der Stadt Bochum sowie zwei Notfallseelsorgerinnen und zwei -seelsorger waren im Einsatz. Bei der Evakuierung unterstützte die Drohnenstaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes Bochum mit Warndurchsagen über die Drohne. Auch die Feuerwehr Bochum informierte über eines ihrer Warnfahrzeuge die Bevölkerung.
1.538 Anwohnerinnen und Anwohner hatten im Laufe des Nachmittags kurzfristig ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen. 42 Bürgerinnen und Bürger haben das Angebot der Betreuungsstelle im Graf-Engelbert-Gymnasium genutzt, um die Wartezeit bis nach der Entschärfung zu überbrücken. 128 Anrufe sind ab morgens durch unsere Bürgerhotline beantwortet worden. Unter anderem musste die Hattinger Straße während des Einsatzes zwischen Hütten- und Kohlenstraße gesperrt werden.
Der Krisenstab der Stadt Bochum dankt alle Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und allen Einsatzkräften für ihr Engagement.
