Digitales Tool unterstützt Städte bei der Anpassung an den Klimawandel
Mit Hilfe welcher digitalen Werkzeuge können sich Städte wie Duisburg
besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten? In dem Duisburger
Workshop zum Forschungsprojekt „R2K-Klim+“ haben sich jetzt
Teilnehmende über die digitalen Möglichkeiten ausgetauscht. Das Projekt
wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
gefördert.
Beim Workshop wurden aktuelle Ergebnisse vorgestellt und gemeinsam mit
Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums, des Deutschen Zentrums für
Luft- und Raumfahrt (DLR) und weiteren Partnern besprochen, wie diese in
der Praxis genutzt werden können.
Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig digitale, geodatenbasierte Systeme für
Städte sind, um gezielt auf Herausforderungen wie mehr Hitzetage,
Starkregen oder wirtschaftliche und verkehrliche Folgen des Klimawandels
reagieren zu können. Für Duisburg ist es ein Ziel, diese Ergebnisse dauerhaft
in die städtische Arbeit zu integrieren und auch in andere Städte der Region
zu übertragen.
Unter Leitung des Forschungsinstituts für Wasserwirtschaft und Klimazukunft
an der RWTH Aachen arbeiten daran neben der Stadt Duisburg auch
Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen mit.
Thomas Griebe, Leiter des städtischen Umweltamts, betonte: „Die
Ergebnisse des Workshops sind eine starke Grundlage für die nächste
Projektphase. Damit kann sich Duisburg weiterhin gezielt auf die Folgen des
Klimawandels vorbereiten und ist Beispiel gebend für die Gestaltung der
Herausforderungen des Klimawandels.“
Weitere Infos: www.r2k-klim.net
