Volkshochschule Bochum präsentiert zwei Rundgänge zur Bochumer Stadtgeschichte
Die Volkshochschule (vhs) Bochum hat noch freie Plätze bei zwei Angeboten am Sonntag, 14.
September. Interessierte können sich unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder online
unter vhs.bochum.de anmelden.Die vhs und das Frauenarchiv „ausZeiten“ laden von 11 bis 13.15 Uhr interessierte Frauen zum
Bochumer Frauenstadtrundgang ein (Kursnummer: L12000). Die Teilnehmerinnen haben die
Gelegenheit, Einblicke in das Leben historischer Bochumer Persönlichkeiten zu gewinnen.
So
erfahren sie, welche Spuren die Anwältin Nora Platiel, die Politikerin Ottilie Schoenewald oder
die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte
der Frauenbewegung. Treffpunkt ist an der Glocke auf dem Rathausvorplatz, Willy-Brandt-
Platz 2–6. Die Teilnahme kostet sechs Euro, eine Ermäßigung ist möglich.
Von 14 bis 15.30 Uhr findet in Kooperation mit der Initiative „Gedenkort Bochum-Bergen“, dem
„Bochumer Bündnis gegen Rechts“ und dem Stadtarchiv ein kostenfreier Rundgang über das
Gelände des ehemaligen Lagers für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter an der Bergener
Straße 116a–i statt (Kursnummer L12009A). Anhand eindrucksvoller Dokumente erhalten
Interessierte einen Einblick in die Geschichte des Lagers, das Leben der dort untergebrachten
Menschen, die besonders harten Bedingungen auf der Krupp-Zeche „Constantin der Große“
sowie das System der Zwangsarbeit während der NS-Zeit – geprägt von Ausbeutung,
Unterdrückung und Menschenraub. Treffpunkt ist die Infotafel an der Bergener Straße 116c.
Die Veranstaltung findet überwiegend im Freien statt, sanitäre Einrichtungen sind nicht
vorhanden.
