Fragen stellen statt Führung: Livespeaker im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg
Zwei sogenannte Livespeaker des „Zentrums für Erinnerungskultur“ sind am
Sonntag, 14. September, zwischen 13 und 16 Uhr im Kultur- und
Stadthistorischen Museum Duisburg am Johannes-Corputius-Platz
anzutreffen. In der Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer
Spurensuche in Duisburg“ stehen sie für Gespräche zur Verfügung und
können direkt im Ausstellungsraum angesprochen werden.
„Beim Lesen der Ausstellungstexte oder dem Betrachten einzelner Exponate
entstehen oft spontane Fragen – viele Besucherinnen und Besucher würden
diese gerne direkt an das Ausstellungsteam richten. Genau das ist an diesem
Tag möglich! Sprechen Sie uns gerne an“, ermutigt Kuratorin Christa Frins.
Die Livespeaker sind durch einen Ansteckbutton leicht zu erkennen.
Das Format findet einmal im Monat an einem Sonntag parallel zu den Marina-
Märkten statt und ist eine offene und persönliche Alternative zur klassischen
Gruppenführung. Besucherinnen und Besucher können sich mit eigenen
Fragen einbringen oder in ein individuelles Gespräch über einzelne Objekte,
Kolonialismus, Rassismus oder persönliche Erfahrungen treten.
