Zum Hauptinhalt springen

Duisburger Bürger- und Ordnungsamt: Bilanz der Schwerpunktkontrollen zum Falschparken auf Radwegen

Pin It

Die städtische Verkehrsüberwachung hat mit Unterstützung des Städtischen
Außendienstes (SAD) vom 18. bis 22. August sowie vom 1. bis 5. September,
sowohl in den Morgen- als auch in den Abendstunden, umfangreiche
Schwerpunktkontrollen zum Falschparken auf Radwegen durchgeführt.


Drei Teams mit Einsatzkräften der Verkehrsüberwachung und des SAD
überprüften in den zwei Wochen gezielt 18 Stellen im Stadtgebiet, die vom
ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) übermittelt wurden. Zwei
weitere Fahrradteams der Verkehrsüberwachung waren im gesamten
Duisburger Stadtgebiet unterwegs, um Verkehrsordnungswidrigkeiten zu
ahnden.
Insgesamt wurden während der beiden intensiven Kontrollwochen 286
Verkehrsordnungswidrigkeiten im direkten Zusammenhang mit
Radwegparken erfasst und geahndet. Es mussten vier
Abschleppmaßnahmen eingeleitet werden. Darüber hinaus wurden weitere
rund 50 Verkehrsteilnehmer durch mündliche Verwarnungen auf ihr
Fehlverhalten hingewiesen. Zusätzlich wurden durch die
Überwachungskräfte 432 allgemeine Verkehrsordnungswidrigkeiten
festgestellt und neun Abschleppmaßnahmen durchgeführt.
„Radwege zu blockieren, ist nicht nur eine Unsitte, sondern vor allem
gefährlich. Deshalb werden wir die Schwerpunktkontrollen auf jeden Fall
fortsetzen und Verstöße konsequent ahnden“, so Oberbürgermeister Sören
Link.
Die städtische Verkehrsüberwachung wird auch zukünftig die Kontrollen,
insbesondere mit den Fahrradteams, durchführen und dabei verstärkt die
bekannten Schwerpunkte anfahren, bei denen eine erhöhte Anzahl von
Verstößen festgestellt wurde.
Das Falschparken auf Radwegen ist eine Ordnungswidrigkeit und stellt eine
erhebliche Gefährdung des Straßenverkehrs, insbesondere für Radfahrer,
dar. Das Verwarngeld beträgt 55 Euro. Bei Behinderung anderer
Verkehrsteilnehmer gibt es ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro und zusätzlich
einen Punkt in Flensburg.