Duisburg, „Offenes Atelier“: Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers
Türen auf: Am letzten September- sowie ersten Oktoberwochenende findet
die 22. Ausgabe des „Offenen Ateliers“ statt. Interessierte bekommen die
Gelegenheit, Duisburgs Künstlerinnen und Künstler kostenlos in ihren
kreativen Räumen zu besuchen.
Am ersten Wochenende vom 27. bis 28. September, jeweils von 13 bis 19
Uhr, öffnen die Ateliers in folgenden Stadtteilen Altstadt, Dellviertel, Baerl,
Homberg, Ruhrort, Neuenkamp, Marxloh, Meiderich und Wehofen.
Am zweiten Wochenende, vom 4. bis 5. Oktober, jeweils von 13 bis 19 Uhr,
öffnen die Ateliers in folgenden Stadtteilen Hochfeld, Duissern, Neudorf,
Wedau, Kaßlerfeld, Buchholz, Huckingen, Mündelheim, Rumeln-
Kaldenhausen, Rheinhausen und Wanheimerort
Zu sehen gibt es vieles: fertige Werke, die zum Verkauf oder Verleih stehen,
aber vor allem Kunst im Schaffungsprozess. Es sind einmalige Einblicke, die
der Öffentlichkeit sonst verborgen bleiben.
Ob Malerei, Bildhauerei und Objektkunst, Fotografie, Grafik oder Installation,
Video und Aktionskunst – rund 150 Künstlerinnen und Künstler zeigen die
Vielfalt der Duisburger Kunstszene und beteiligen sich bei den Eventtagen,
organisiert vom Kulturbüro der Stadt Duisburg. Doch damit sind sie nicht
allein: An unterschiedlichen Locations sind darüber hinaus Künstlerinnen und
Künstler zu Gast, die bislang kein eigenes Atelier in der Ruhrgebietsstadt
haben. Mit der Teilnahme beim „Offenen Atelier“ nutzen sie die Bühne, sich
und ihre Kunst zu präsentieren.
„Das ‚Offene Atelier' hat einen großen Stellenwert“, erklärt Cornelia
Schweinoch-Kröning, die ihren Ateliersplatz in Rheinhausen hat und sich
erneut auf ihre Teilnahme freut: „Es ist für die Präsenz von uns Duisburger
Künstlerinnen und Künstlern bedeutend. Denn Kunst wird so in einer neuen
Intensität wahrgenommen.“ Stacey Blatt, bildende Künstlerin auf der
Goldstraße, ergänzt: „Ich freue mich darauf, frische Arbeiten zu zeigen und
andere Ateliers kennenzulernen.“
Das gelingt durch eine selbst zusammengestellte Route oder mittels einer
von der Volkshochschule angebotenen Busrundfahrt zu Arbeitsstätten
(Kosten: 15 Euro pro Person). Außerdem wird es einen geführten Rundgang
geben (Kosten: 10 Euro pro Person). Bei beiden Angeboten sind noch Plätze
frei. Weitere Informationen unter www.vhs-duisburg.de.
Wer jetzt schon einige Künstlerinnen und Künstler näher kennenlernen
möchte, kann einen Blick in die aktuelle Interview-Reihe auf der Website des
Duisburger Kulturbüros werfen: www.duisburg.de/kulturbuero
