Jahresbilanz 2025: Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im Duisburger Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit
mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2025 einmal im Monat
in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die
Aktionen fanden von Januar bis Dezember in den Ortsteilen Altstadt, Beeck,
Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn, Homberg, Neumühl, Obermarxloh,
Marxloh, Walsum, Wanheimerort, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich,
Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt. Insgesamt wurden im Jahr 2025
über 12.900 Maßnahmen getroffen.
„Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Unsere
Einsatzkräfte bleiben weiterhin sichtbar vor Ort, damit Regeln eingehalten,
Missstände beseitigt und Stadtteile nachhaltig aufgewertet werden. Unser
Ziel ist es, dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu sorgen“,
betont Oberbürgermeister Sören Link.
Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen zwölf Monaten waren die Mitarbeitenden der
Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und
Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen wurden
insgesamt
• 362 wilde Müllkippen festgestellt und durch die WBD beseitigt (davon
konnten 127 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung
gestellt werden),
• 131 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das
illegale Entsorgen größerer Müllmengen)
• und 195 Schrottfahrzeuge festgestellt
Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden
• 144 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,
• 173 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen
Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf
Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,
• 67 Gefahren- sowie 181 Schrottfahrzeuge gekennzeichnet.
Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeitende der
Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 7.648
kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen
Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 69 Fahrzeuge abgeschleppt
werden. Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale
Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 3.680 kostenpflichtige
Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.Über 85.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit
den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger
Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz /
ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll unter
anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen
bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 85.000 Maßnahmen
durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine „Null-Toleranz“-
Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.
