Bochum, Westend-Winterleuchten-Walks Licht, Begegnung und neue Perspektiven im Quartier.
Wenn die dunkle Jahreszeit die Stadt in sanftes Licht taucht, setzt das Westend-
Winterleuchten strahlende Akzente in Griesenbruch, Goldhamme undStahlhausen. Drei thematische Spaziergänge – die Westend-Winterleuchten-
Walks – entlang der charakteristischen Lichtobjekte machen das junge, kreativesowie soziale Westend im Kollektiv erlebbar.
Am 22. und 31. Januar sowie am 11.
Februar sind alle dazu eingeladen, neue Orte zu entdecken und die Beteiligten
kennenzulernen. Das Westend-Winterleuchten und die Spaziergänge sind
Kooperationsprojekte des Lichtkunst-Duos scheinzeitmenschen, der
Propsteipfarrei St. Peter und Paul sowie des Netzwerks Westend, gefördert durch
den Bochum-Fonds.
Die Lichtobjekte wurden vom Duo scheinzeitmenschen gemeinsam mit
Akteur*innen aus den Stadtteilen als verbindendes Lichtzeichen für das Quartier
entwickelt und sind seit Herbst 2024 im Einsatz. In seiner Form orientiert sich das
Lichtobjekt an den Umrissen des Westends auf dem Stadtplan. Für jeden der drei
Stadtteile spannen sich je drei Acrylstäbe von einem Zentrum aus Stahl auf. Die
Stäbe leuchten warmweiß und alle 15 Minuten wandert ein bunter Farbverlauf
durch das Objekt. Bei den Westend-Winterleuchten-Walks können diese
gemeinsam mit dem Quartier selbst entdeckt werden.
Drei thematische Spaziergänge
Unter dem Titel „Das junge Westend“ geht es am 22. Januar ab 16 Uhr an der
Rottstraße 45 los. Der Spaziergang steht ganz im Zeichen von Angeboten für
Kinder und Jugendliche. Von der Kindertagespflege Muki über die Arnoldschule
und das KiTT’5IVE bis zum Jugendzentrum e57 geben die beteiligten
Einrichtungen Einblicke in ihre Arbeit und Räumlichkeiten – und freuen sich auf
Kinder, Jugendliche wie Erwachsene, die gemeinsam durchs Viertel gehen.
Bei „Das kreative Westend“ am 31. Januar ab 18 Uhr öffnen Kunst- und
Kreativorte ihre Türen und laden zu festlichen Tafeln, außergewöhnlichen
Klangwelten und weiteren Überraschungen ein. Vom atelier automatique (Rottstr
Bochum, 16.01.2026
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14) startet der Walk mit Stationen am Schaubüdchen, Stadtteilzentrum Q1,
Kunstbunker und Raum Traumkraft.
Am 11. Februar ab 18.30 Uhr zeigt sich „Das soziale Westend“ bei einem
Rundgang, der Initiativen und Treffpunkte vorstellt, die für Gemeinschaft,
Unterstützung und Miteinander stehen: vom St. Marienstift an der Humboldtstraße
48 über das Radcafé Windkante, botopia, das Q1, den Stadtteiltreff Alte Post bis
zum Gemeinschaftsgarten an der Vereinsstraße. An allen Stationen stellen sich
die Aktiven der Initiativen mit kleinen Aktionen vor.
Kontakt
Die Teilnahme an allen Walks ist kostenlos, eine Anmeldung ist per Mail an
jeweils rund zwei Stunden, wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Für alle, die die
Routen lieber auf eigene Faust erkunden möchten, entsteht ab dem Frühjahr
zudem eine kostenlose Karte, die in gedruckter und digitaler Form erhältlich sein
wird.
Bochum-Fonds
Möglich gemacht wurde das Projekt durch den Bochum-Fonds, eine der
Kernaktivitäten der Bochum Strategie, die die Stadtentwicklung bis 2030 fördern
will, und seit 2021 von Bochum Marketing im Auftrag der Stadt Bochum
durchgeführt wird. Alle, die volljährig sind, können gemeinwohlorientierte Ideen für
ihre Stadtteile einbringen, ob Privatperson, Initiative, gemeinnützige Organisation
oder Verein. Die Bürgerprojekte werden mit einer Summe von bis zu 25.000 Euro
gefördert. Voraussetzung dafür ist eine Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent
der Gesamtkosten, die auch in Form von Sach- und Arbeitsleistungen erbracht
werden kann. Ideen können weiterhin bei Projektleiterin Inga Wiesen eingereicht
werden, die auch bei der Umsetzung hilft. Kleinere Projekte können bei der
Erfüllung aller Voraussetzungen schnell realisiert werden, für Pläne ab 7.501 Euro
ist das Gremium zuständig, das sich aus Mitgliedern der Bezirksvertretungen
sowie des Ausschusses für Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa
zusammensetzt.
Kontakt: Inga Wiesen,
Website: www.bochum-fonds.de
