Bochum-Fonds: Mehr Förderung, neues Design, offene Türen für gute Ideen
Projekte direkt aus der Bürgerschaft machen die Stadt
lebenswerter. Mit mehr Budget und neuem Look startet die
Förderinitiative ins sechste Jahr.
Neues Jahr, neues Design, mehr Förderung: Der Bochum-Fonds startet frisch ins
Jahr 2026! Mittlerweile im sechsten Jahr ermöglicht der Bochum-Fonds, der aus
der Bochum Strategie 2030 heraus entwickelt wurde und von Bochum Marketing
betreut wird, bürgerschaftliches Engagement und fördert Projekte von Menschen
für Menschen in allen Stadtteilen. Jetzt wurde die Fördersumme symbolisch an das
gewachsene Bochum angepasst: Für alle der 375.000 Einwohner*innen stellt die
Stadt symbolisch wieder einen Euro zur Verfügung – insgesamt 375.000 Euro
stehen damit jährlich bereit. Wer eine gemeinnützige Idee hat, kann sich ab sofort
für eine Förderung bewerben.
Optisch kommt der Bochum-Fonds im Jahr 2026 neu daher: Mit einem
aufgefrischten, modernen Design in Lila-Grau statt Grün-Gelb und einer
farbenfrohen Collage gelungener Projekte präsentiert sich der Fonds in einem
neuen Flyer, der in Kürze in Bezirkshäusern, Stadtteilbibliotheken und
Nachbarschaftstreffs ausliegt. Auf einen Blick erfahren Interessierte, wie die
Förderung funktioniert, welche Kriterien gelten und wie der Weg zur eigenen
Projektidee aussieht. Die Kontaktmöglichkeiten sind ebenso übersichtlich
zusammengefasst. Wer direkten Kontakt will, kann sich an Inga Wiesen wenden,
unter:
Jetzt mitmachen
Der Bochum-Fonds macht Bochum vielseitiger, bunter und lebenswerter – und lädt
alle Bürger*innen ein, die Stadt aktiv mitzugestalten. Große wie kleine Ideen sind
willkommen: Wer in diesem Jahr ein eigenes Projekt plant, von dem der gesamte
Stadtteil profitiert, kann direkt einen Antrag einreichen. Kleinanträge bis 7.500 Euro
werden laufend bewilligt. Großprojekte mit einem Rahmen von bis zu 25.000 Euro
Förderung werden von einer Jury genehmigt. Die ersten Ideen im neuen Jahr sind
schon eingegangen, einige Projekte wurden sogar bereits bewilligt. Die
Erfolgsgeschichte des Bochum-Fonds und seiner vielfältigen Projekte wird somit
auch 2026 fortgeschrieben. „In den vergangenen Jahren haben wir gesehen, wie
viel mit bürgerschaftlichem Engagement möglich ist. Wir wollen noch mehr
Menschen dazu ermutigen, ihre Stadt mitzugestalten. Der Bochum-Fonds lebt vom
Mut und der Vielfalt der Projekte aus allen Ecken unserer Stadt. Wir freuen uns auf
neue Ideen, die Bochum lebenswerter und bunter machen“, sagt Projektleiterin
Inga Wiesen von Bochum Marketing.
Höhepunkte in 2025
Die Bilanz der bisherigen Jahre zeigt eindrucksvoll, was mit dem Bochum-Fonds
möglich ist: Einige Höhepunkte in 2025 waren beispielsweise die Umgestaltung
und Öffnung des neuen Prinz Regent Theaters für die Bürgerschaft, der Lichterlauf
und das Adventssingen in Wattenscheid, das Graffiti an der Haltestelle zum
Ruhrstadion, das Kultur- und Mitmachprojekt Raum2 vom WatWerk (Wiesmann ́s),
der offene U3-Spielplatz in Weitmar oder das Dialogformat „Das Ruhrgebiet
spricht“. Aber auch zahlreiche kleinere Initiativen sorgten für einen großen Effekt
in den Stadtteilen. Etwa das Artenschutzprojekt „Wildbiene Ida“ an Schulen oder
der inklusive Nachbarschaftsgarten „Die Wilden Prinzen“, für den Initiator Walat
Nargili vom WDR mit dem „Ehrwin des Monats“ ausgezeichnet wurde. Diese und
viele weitere Aktionen zeigen, wie viel Engagement und Kreativität in Bochum
steckt. Eine Übersicht einiger Projekte ist in einer Broschüre festgehalten, die in
den Bezirksstellen ausliegen und – ebenso wie der Fyler, das Antragsformular und
weitere Dokumente – online zu finden sind, unter: https://www.bochum-
fonds.de/infos/downloads.
Bochum-Fonds
Möglich gemacht wird all das durch den Bochum-Fonds, der eine der
Kernaktivitäten der Bochum Strategie ist, die die Stadtentwicklung bis 2030 fördern
will, und seit 2021 von Bochum Marketing im Auftrag der Stadt Bochum
durchgeführt wird. Alle, die volljährig sind, können gemeinwohlorientierte Ideen für
ihre Stadtteile einbringen, ob Privatperson, Initiative, gemeinnützige Organisation
oder Verein. Die Bürgerprojekte werden mit einer Summe von bis zu 25.000 Euro
gefördert. Voraussetzung dafür ist eine Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent
der Gesamtkosten, die auch in Form von Sach- und Arbeitsleistungen erbracht
werden kann. Ideen können weiterhin bei Projektleiterin Inga Wiesen eingereicht
und besprochen werden, die auch bei der Umsetzung hilft. Kleinere Projekte
können bei der Erfüllung aller Voraussetzungen schnell realisiert werden, für Pläne
ab 7.501 Euro ist ein Gremium zuständig.
Kontakt: Inga Wiesen,
Website: www.bochum-fonds.de
