Duisburg treibt Neubau der Eissporthalle voran – Übergangslösung ab 2026 geplant
Der Sportpark Duisburg ist das Herzstück der Sportstadt Duisburg. Damit dort
auch der Eissport künftig weiterhin eine starke Rolle spielt, entscheidet der
Haupt- und Finanzausschuss des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels
Eilbeschluss über den Neubau einer modernen Eissporthalle. Hintergrund ist,
dass die bestehende Halle aus dem Jahr 1971 aufgrund ihres baulichen
Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison 2025/2026 genutzt werden
kann.
Die neue Eissporthalle soll künftig am bisherigen Standort zwei Eisflächen
umfassen. Darunter eine mit einer Tribüne, auf der 2.500 Zuschauer Platz
finden. Die zweite ist eine Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf
die hohen Bedarfe im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang können drei
bis vier Schulklassen täglich Eislaufen – künftig könnten bis zu acht Klassen
Schlittschuh fahren.
Auch der Freizeiteislauf, der aktuell rund 30.000 Besucherinnen und
Besucher pro Jahr lockt, könnte dank der Kapazitätserweiterung bis zu
120.000 Personen jährlich anziehen. Für Vereine wie die Füchse Duisburg
gäbe es zudem deutlich bessere Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten.
„Der Eissport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir wollen ihn
nicht nur sichern, sondern zukunftsfähig machen. Eine moderne Eishalle mit
zwei Eisflächen stärkt den Schul-, Vereins- und Freizeitsport“, betont
Oberbürgermeister Sören Link.
Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre Eishalle im
direkten Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I vorgesehen. Sie soll
rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb gehen und ermöglicht Vereinen,
Schulen und Freizeitsportlern einen nahtlosen Übergang.
Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf moderne, nachhaltige Technik:
Die neue Halle soll CO2-neutral betrieben werden, unter anderem durch
Photovoltaik auf dem Dach und die Nutzung der Abwärme für das
benachbarte Schwimmstadion.
Ziel ist es, die neue Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.
