Schülergruppe aus Ghana zu Gast im Duisburger Rathaus

Mehr als 7000 Kilometer liegen zwischen Duisburg und Gomoa Fetteh in
Ghana. Für einige Tage rücken beide Orte jedoch enger zusammen: Eine
Schülergruppe des Hope College besucht derzeit das St. Hildegardis-
Gymnasium und war nun auch im Duisburger Rathaus zu Gast.
Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn empfing die Jugendlichen und ihre
Begleitpersonen im Mercatorzimmer. Das Hope College und das St.
Hildegardis-Gymnasium verbindet seit Jahren eine Schulpartnerschaft mit
regelmäßigen gegenseitigen Besuchen.
„Solche Begegnungen machen eine Schulpartnerschaft lebendig. Die
Jugendlichen kommen in ein anderes Land und erleben andere
Lebenswelten und können dabei viel voneinander lernen. Ich freue mich sehr,
dass dieser Austausch zwischen Duisburg und Ghana seit vielen Jahren
gepflegt wird“, sagte Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn.
Nach der Begrüßung führte die Bürgermeisterin die Gäste durch das
Rathaus. Zum Abschluss trug sich die Gruppe in das Gästebuch der Stadt
ein.
Die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen soll das interkulturelle
Verständnis stärken, neue Erfahrungen ermöglichen und die gemeinsame
Beschäftigung mit Themen wie Nachhaltigkeit fördern. Anfang dieses Jahres
reiste bereits zum zehnten Mal eine Gruppe des St. Hildegardis-Gymnasiums
für ein dreiwöchiges Sozialpraktikum nach Ghana.
Das Hope College in Gomoa Fetteh ist eine private Senior High School mit
Internat und besteht seit Oktober 2012. Über geförderte Stipendien
ermöglicht die Schule auch leistungsstarken Jugendlichen aus finanziell
schwächeren Familien den Schulbesuch. Gomoa Fetteh liegt in der
Küstenregion Ghanas unweit der Hauptstadt Accra.
