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Regional

POL-BO: Unbekannte sprengen Zigarettenautomaten - Kripo sucht Zeugen

Bochum (ots) Ein oder mehrere unbekannte Tatverdächtige sprengten in der Nacht von Samstag (22. August) auf Sonntag (23. August) einen Zigarettenautomaten auf der Händelstraße in Bochum-Harpen.

Gegen Mitternacht wurden die Anwohner der Händelstraße durch die Explosion aus dem Schlaf gerissen und alarmierten die Polizei. Die

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POL-BO: Schmuck entwendet: Polizei bittet nach Raubdelikt um Hinweise

Bochum (ots) Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem Raubdelikt, das sich am Freitag, 21. August, in Bochum-Grumme ereignet hat und bittet um sachdienliche Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 87-jährige Fußgängerin aus Bochum gegen 9.30 Uhr in Höhe der Kreuzung Heckertstraße / Amselweg unterwegs, als ein schwarzes Auto mit drei unbekannten Personen neben ihr anhielt. Die Fahrzeuginsassen - ein männlicher Fahrer, eine Beifahrerin sowie eine Frau auf der Rückbank - riefen die Seniorin ans Fahrzeug heran. Die Frau auf dem Rücksitz fasste die Bochumerin am Arm und zog ihren Oberkörper in den Fahrzeuginnenraum. Dabei legte man ihr gegen ihren Willen Schmuck an und riss der 87-Jährigen zeitgleich ihre Goldkette und Armreifen vom Hals und Handgelenk. Anschließend entfernte sich das kriminelle Trio mit dem Pkw in unbekannte Richtung.

Die Seniorin erlitt leichte Verletzungen.

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POL-BO: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Bochum: 70-Jähriger nach Stichwaffenangriff auf seine Partnerin festgenommen

Witten (ots) Eine 65 Jahre alte Wittenerin meldete sich am heutigen Tag (Samstag, 22. August) um 14:17 Uhr beim Notruf der Polizei und bat um schnelle Hilfe. Sie gab an, dass sie und ihr Lebensgefährte Streitigkeiten hatten. Die Streitigkeiten gipfelten in einen Messerangriff, bei dem die Frau schwere Verletzungen erlitten haben soll.

Die sofort alarmierten Streifenbeamten erreichten wenige Minuten später die Örtlichkeit an der Dirschauer Straße und konnten sowohl den 70-jährigen polizeibekannten Tatverdächtigen (polnische und deutsche Staatsangehörigkeit) festnehmen als auch Erste Hilfe bei der verletzten Frau leisten.

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Pflegende Angehörige Symbolbild Mgnific

Wenn die Eltern Hilfe brauchen: Was pflegende Angehörige in Neuss und Kaarst wissen sollten

Es beginnt selten mit einem eindeutigen Moment. Vielmehr sind es die kleinen Beobachtungen beim Wochenendbesuch: Die Medikamente stehen unangetastet auf dem Küchentisch, der Briefkasten quillt über, und die Treppe zur Wohnung wird plötzlich zur Hürde. Viele erwachsene Kinder merken erst nach und nach, dass Mutter oder Vater im Alltag nicht mehr allein zurechtkommen. Dann stellen sich drängende Fragen: Wie viel Hilfe ist nötig, wer kann sie leisten – und wie lässt sich das mit Beruf und eigener Familie vereinbaren? Die kurze Antwort: Warnsignale früh erkennen, den Pflegegrad rechtzeitig beantragen, professionelle Hilfe einbinden – und die eigene Entlastung von Anfang an mitplanen. Dieser Beitrag zeigt Schritt für Schritt, worauf Angehörige in Neuss und Kaarst dabei achten sollten und welche Unterstützung ihnen offensteht.

Erste Anzeichen, dass häusliche Unterstützung nötig wird

Der Übergang vom selbstbestimmten Alltag zur Pflegebedürftigkeit vollzieht sich selten von einem Tag auf den anderen. Wer die Veränderungen bei den eigenen Eltern früh erkennt, kann Hilfe in Ruhe planen, statt unter Zeitdruck nach einem Sturz oder Klinikaufenthalt entscheiden zu müssen. Für Angehörige ist es deshalb hilfreich, typische Warnsignale zu kennen, statt auf einen Notfall zu warten:

  • Die Medikamenteneinnahme klappt nicht mehr zuverlässig, Arzttermine werden versäumt.

  • Die Körperpflege lässt nach, Kleidung wird auffällig lange getragen.

  • Der Haushalt gerät außer Kontrolle, der Kühlschrank bleibt leer oder enthält Verdorbenes.

  • Treppen und lose Teppichkanten werden zum Risiko, Stürze oder Sturzängste nehmen zu.

  • Der soziale Rückzug wächst, Vereinsamung und gedrückte Stimmung zeigen sich.

Einzelne dieser Punkte müssen noch keinen dauerhaften Pflegebedarf bedeuten – auch eine akute Erkrankung oder eine schwierige Lebensphase können solche Veränderungen vorübergehend auslösen. Bemerken Sie bei Ihren Eltern jedoch mehrere dieser Anzeichen über Wochen hinweg, sollten Sie die Beobachtungen ernst nehmen, sie möglichst konkret notieren und das Thema behutsam ansprechen. Auch der Hausarzt oder Nachbarn können helfen, das eigene Bild einzuordnen. Solche Notizen helfen auch später – etwa im Gespräch mit Ärzten oder der Pflegekasse. Wer früh reagiert, behält die Kontrolle – und muss nicht erst handeln, wenn es brenzlig wird.

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