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Regional

Gitarrenkurs startet an der VHS in Duisburg Rheinhausen

Ein 13-wöchiger Gitarrenkurs startet an der VHS Duisburg West an der
Arndstraße in Rheinhausen. Beginnend am Montag, 2. Februar, läuft der Kurs
immer montags von 18 bis 19.30 Uhr.
Neben einer eigenen Gitarre müssen Interessierte ein Stimmgerät (am
besten elektronisch), Schreibmaterial und eine Aufnahmemöglichkeit (etwa
ein Handy) mitbringen.

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Stadt Duisburg bringt Abstimmung über Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele auf den Weg

Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der Region unter dem Namen
„KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren
2036, 2040 oder 2044. Der Rat der Stadt Duisburg wird deswegen in seiner
nächsten Sitzung am 24. Februar darüber entscheiden, ob die Bürgerinnen
und Bürger in Duisburg über die Teilnahme an der Bewerbung abstimmen
können. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rats können dann rund 350.000
abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für oder gegen die
Beteiligung votieren. Das Votum ist ein zentraler Schritt, weil die Bewerbung
ausdrücklich an die Zustimmung der Bevölkerung geknüpft ist.
„Mit dem Ratsbürgerentscheid legen wir diese Frage bewusst in die Hände
der Duisburgerinnen und Duisburger. Das schafft Klarheit und eine breite
demokratische Legitimation“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Ich hoffe
auf ein positives Votum, weil ich überzeugt bin, dass Duisburg als
sportbegeisterte Stadt und mit ihr auch die gesamte Region an Rhein und
Ruhr das Potenzial für die Spiele haben.“
Eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung darüber, ob
Olympische oder Paralympische Wettbewerbe tatsächlich in Duisburg
stattfinden. Zwischen einer kommunalen Beteiligung und einer möglichen
Austragung liegen weitere Auswahl- und Prüfverfahren sowie
Entscheidungen auf anderen Ebenen.
So läuft der Ratsbürgerentscheid ab, falls der Rat diesem zustimmt:
• Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief.
• Die Unterlagen werden den Abstimmungsberechtigten automatisch
ab Mitte März zugesandt, ein Antrag ist nicht erforderlich.
• Abstimmungsberechtigt sind die Duisburgerinnen und Duisburger, die
zu Kommunalwahlen wahlberechtigt sind, also rund 350.000.
• Als konkrete Frage wird folgende Formulierung festgelegt: „Sind Sie
dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung
der Region KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen
Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“ Als
Antwort kann nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt werden.
• Als angenommen gilt die Antwort, die die meisten Stimmen erhält,
vorausgesetzt, ausreichend Abstimmungsberechtigte haben sich
beteiligt. Das sind in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern mindestens zehn Prozent.
• Die Abstimmungsunterlagen müssen der Stadt spätestens am
Sonntag, 19. April, vorliegen und können postalisch zurückgeschickt
oder noch am entsprechenden Sonntag bis 16 Uhr abgegeben
werden: im Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg) oder im Wahlamt
der Stadt, (In den Haesen 84, 47198 Duisburg).
• Die Abstimmung wird zeitgleich in allen 17 Kommunen durchgeführt,
die sich an der Olympia-Bewerbung beteiligen. Die Stimmen werden
am 19. April ausgezählt. Das Duisburger Ergebnis wird Sonntagabend
u.a. auf duisburg.de und den Social-Media-Kanälen der Stadt
veröffentlicht.Die Stadt Duisburg schätzt die Kosten für den Ratsbürgerentscheid aktuell
auf rund 580.000 Euro, wovon 85 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen
übernommen werden sollen. Der Eigenanteil der Stadt läge dann bei ca.
87.000 Euro.
Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen Spielen nach
derzeitigem Konzept mit folgenden etablierten und international erprobten
Sportstätten vertreten:
• Regattabahn im Sportpark Duisburg als Austragungsort für die
Wettbewerbe im olympischen Rudern sowie im olympischen Kanu
und im Para Rudern und Para Kanu.
• Schauinsland-Reisen-Arena für das olympische und paralympische
Sportklettern. Vorgesehen sind die Disziplinen Bouldern, Lead und
Speed.
Die Bewerbung von KölnRheinRuhr hat bereits die zweite Stufe im Prozess
des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht. Nach Abschluss
der Bürgerbeteiligungen in den 17 beteiligten Kommunen wird der DOSB
voraussichtlich am 26. September 2026 die finale Entscheidung über die
nationale Bewerbung treffen. Weitere Interessenten sind Berlin, Hamburg
und München.

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Koloniale Spuren in Duisburg: Workshop für Lehrkräfte im Zentrum für Erinnerungskultur

Das Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) bietet im Rahmen der Ausstellung
„ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ einen
praxisorientierten Workshop zu den Themen Kolonialismus, rassistische
Kontinuitäten und antirassistischer Widerstand an. Der kostenfreie Austausch
läuft am Mittwoch, 25. Februar, von 10 bis 14 Uhr in der Tarık-Turhan-Galerie
am Karmelplatz 5 am Innenhafen (Eingang über das Stadtarchiv) und richtet
sich an Lehrkräfte aus Schule und politischer Bildung.

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Dramödie „Extrawurst“ in der Stadthalle Walsum

Die bekannte Dramödie „Extrawurst“ ist am Montag, 23. Februar, um 20 Uhr
in der Stadthalle Walsum an der Waldstraße 50 zu sehen. Der Einlass startet
um 19 Uhr. Der Boulevard-Hit, dessen Verfilmung im Januar dieses Jahres in die Kinos
kam, erzählt die Geschichte eines Tennisvereins. Dessen Vorsitzender gerät
wegen eines Nutzungskonflikts um einen Vereinsgrill auf politisch vermintes
Gelände: Heiß diskutiert wird die mögliche Anschaffung eines Extra-Grills für
das einzige muslimische Vereinsmitglied. Plötzlich geht es um viel mehr als
eine Extrawurst: Es geht darum, wie wir zusammenleben wollen.
Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion
Landgraf und der Bezirksverwaltung Walsum können Interessierte Karten ab
sofort montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksverwaltung an der
Friedrich-Ebert-Straße 152 (Zimmer 315) erwerben. Eintrittskarten sind in
drei Preisklassen (16 Euro, 21 Euro und 25 Euro) verfügbar. Weitere
Informationen zu den Theaterkarten gibt es bei der Bezirksverwaltung

telefonisch unter 0203 283-5731 oder per E-Mail an c.klapheck@stadt-
duisburg.de.

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