Mehr als 30 Jahre hat sich der Verein windo in Dortmund für die Vernetzung der Wissenschaft stark gemacht – nun gibt der Verein seine Auflösung bekannt. Das Netzwerk wurde in den 1990er Jahren gegründet, um den wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen in der Stadt eine Stimme zu geben. Inzwischen ist die Arbeit des Vereins in den Masterplan Wissenschaft integriert und dort strategisch weiter ausgebaut worden. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, wurde der Verein auf der letzten Mitgliederversammlung aufgelöst.
„Der Verein wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen am Standort Dortmund zu vernetzen und gemeinsame Interessen zu vertreten“, so Prof. Dr. Tamara Appel, Rektorin der FH Dortmund. So initiierte windo e.V. das Format des Wissenschaftstags (2002) und den Aufbau eines regionalen Dual-Career-Netzwerks. Zudem legte der Verein einen Schwerpunkt auf die Profilierung Dortmunds als familienfreundlichen Wissenschaftsstandort.
„Diese gemeinsame erfolgreiche Arbeit der Partner schaffte den Nukleus, um die stadtweite Kooperation auf das nächste Niveau zu heben und den Masterplan Wissenschaft aufzusetzen“, erläutert der Rektor der TU Dortmund, Prof. Dr. Manfred Bayer.
Im Masterplan Wissenschaft arbeiten seit 2011 neben der Dortmunder Wissenschaft die Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Stadtgesellschaft zusammen, um Dortmund weiter als Wissenschaftsstadt zu profilieren. Fünfundzwanzig Partnerinstitutionen wirken im Netzwerk des Masterplans Wissenschaft mit.
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