Zum Hauptinhalt springen

Regional

POL-BO: Rollerfahrer (16) stürzt und rennt davon

Herne (ots) Angefahren, abgehauen: Ein junger Rollerfahrer und sein Sozius sind in Wanne-Eickel nach einem Zusammenstoß mit einem Autofahrer getürmt. Später erschien einer der Jugendlichen auf der Wache - und lieferte eine Erklärung ab.

Der Unfall hat sich am Montag, 4. November, auf der Berliner Straße ereignet. Der Autofahrer, ein 69-jähriger Herner, fuhr dort in Richtung Dorstener Straße. Gegen 14.40 Uhr bog er nach links auf den Parkplatz der dortigen Tankstelle (Hausnummer 31) ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Rollerfahrer (16, ebenfalls aus Herne), der ihm entgegen kam.

Der Rollerfahrer und sein Mitfahrer stürzten zu Boden. Ohne ihre Helme abzusetzen flüchteten beide - den Roller ließen sie liegen. Wenig später erschien der leichtverletzte 16-Jährige dann mit seinem Vater auf der örtlichen Polizeiwache. Warum hatten er und sein Mitfahrer sich vom Unfallort entfernt? Der Roller gehöre seinem Vater, erläuterte der 16-Jährige. Von seinem Ausflug hatte er ihm nichts erzählt, weshalb er vor lauter Angst davongerannt sei. Angaben zu seinem Mitfahrer machte der Jugendliche nicht.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Versicherungskennzeichen des Rollers abgelaufen war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

  • Aufrufe: 24

Gro Ko,Enttäuschende Halbzeitbilanz Schulte: „Koalitionskonflikte werden mit Sozialausgaben abgefackelt!"

Der NRW-Mittelstand sieht die Halbzeitbilanz der Großen Koalition kritisch. Vor allem die Wirtschaftspolitik komme im Koalitionsgezänk vollkommen unter die Räder, warnt NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW):

„Das Zwischenzeugnis der Großen Koalition fällt aus der Sicht des Mittelstands enttäuschend aus. Wir erleben seit Jahren einen absoluten Stillstand in der Wirtschaftspolitik. Es bleibt die große Unwucht dieser Koalition, dass es den Ordnungspolitikern der CDU zu keiner Zeit gelang, Teile des Kabinetts zu einem progressiven Wachstumskurs zu verpflichten und die fiskalischen Überschüsse an die Mitte der Gesellschaft zurückzugeben, Unternehmenssteuerreformen durchzusetzen oder gescheiterte Projekte wie das EEG zu reformieren. Die Parteien der Regierungskoalition haben unter Einsatz wachsender Steuermittel mit expandierenden Sozialetats ihre Konflikte abgefackelt und so jede fiskalische Strukturreform unterdrückt. Die Lustlosigkeit der Partner dieser politischen Zwangsehe wirft uns in der Standortpolitik immer weiter zurück. Während Konkurrenzstandorte wie die USA oder Frankreich seit Jahren mutige Standortpflege mit Abgabensenkungen und Entbürokratisierungsschritten betreiben, verlieren unsere Betriebe immer weiter an Boden. Das wird sich am Wahlabend sicherlich im Abschlusszeugnis beider Parteien niederschlagen.

 


Thomas Kolbe
Der Mittelstand.
BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

Pressestelle NRW
Thomas Kolbe, Pressesprecher
Lierenfelderstr. 51
40231 Düsseldorf
Telefon: +49 211-989614-2190
Telefax: +49 211-989614-2199
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Web: www.nrw.bvmw.de   
  • Aufrufe: 19

Stadt Bochum Infos:Bochum für Toleranz: Demokratie- und Integrationskonferenz im Audimax

Am Samstag, 16. November, findet ab 15 Uhr im Audimax der Ruhr-Universität (RUB) die Demokratie- und Integrationskonferenz 2019 statt. RUB-Kanzlerin Christina Reinhardt und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch sprechen um 16.30 Uhr Grußworte und eröffnen das Bühnenprogramm.

 

Besucherinnen und Besucher erwartet zusätzlich zu einem hochkarätig besetzten Diskussionspodium – unter anderem werden neben Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und sozialen Einrichtungen der Aktivist Sven Lilienström von der Initiative „Gesichter der Demokratie“ und Fußballer-Ikone Gerald Asamoah teilnehmen – eine Ausstellung mit rund 40 Aktions- und Informationsständen sowie ein abwechslungsreiches Musik-, Poetry-Slam-  und Comedyprogramm.

 

Die Konferenz orientiert sich inhaltlich an einem Ziel der Bochum Strategie, die von der besonderen Bochumer Toleranz und Solidarität spricht. Auf der Konferenz wird es um die Fragen gehen: Was ist das genau?  Was kann und muss getan werden, um diese Wort mit Leben zu füllen? Die Konferenz ist offen für die gesamte Stadtbevölkerung und alle Interessierte, man muss keiner Organisation angehören, um teilnehmen zu können. Es wird um eine Anmeldung gebeten unter www.bochumfuertoleranz.eventbrite.de.

 

  • Aufrufe: 30

Stadt Bochum Infos:Stadt stellt gesammelte Bürgeranregungen zum Projekt „Gerthe-West“ online

Die Palette der Anregungen ist breit: Von Fragen zum Fledermaus-Schutz bis zum Bau von Zisternen und Solaranlagen reichen die Ideen der Bürgerinnen und Bürger zum geplanten Wohngebiet „Gerthe-West“, die nun in einer umfassenden Dokumentation nachzulesen sind. Die gesammelten Anregungen, die das Ergebnis einer ersten umfassenden Bürgerbeteiligung in Gestalt eines Quartierspaziergangs Ende August sind, finden sich ab sofort online auf der Internetseite www.bochum.de/gerthewest.

 

Darüberhinaus werden gedruckte Exemplare der Dokumentation ab Freitag, 8. November, in der Verwaltungsstelle Gerthe sowie der „Marktbude“ auf dem Marktplatz in Gerthe ausgelegt. Die Dokumentation soll allen zukünftig an der Planung beteiligten Akteure als „Einstiegslektüre“ in das Projekt dienen.

 

Die Stadt Bochum und ihr Treuhänder NRW.URBAN hatten alle Interessierten zu einem Quartiersspaziergang eingeladen, um das Projektgebiet kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung am 29. August war auf reges Interesse gestoßen: Rund 250 Bürgerinnen und Bürger waren vor Ort und haben sich in die Diskussion eingebracht. Neben grundsätzlichen Einwänden gegen das Projekt, die sich hauptsächlich auf verkehrliche oder ökologische Gründe stützten, wurden auch erste Ideen zur zukünftigen Gestaltung geäußert.

 

Die NRW.URBAN hat alle Anregungen, Ideen sowie Kritikpunkte ausgewertet und in der Dokumentation zusammengefasst. Dabei wurde dem durchaus kritischen Echo aus Teilen der Bevölkerung ebenso Raum gegeben wie befürwortenden Ideen zum Projekt. Der Aufbau der Dokumentation orientiert sich an den verschiedenen Themenbereichen, die die Menschen im Zusammenhang mit der Planung beschäftigen. Jeder thematische Abschnitt fasst zunächst die Anregungen aus der Bürgerschaft zusammen und gibt anschließend Informationen darüber, wie mit diesen Anregungen im weiteren Planungsverlauf umgegangen wird.

 

Die große Teilnahme am Quartiersspaziergang zeigt das starke Interesse und Engagement der Bevölkerung im Bochumer Norden. Die Stadt Bochum und NRW.URBAN bedanken sich ausdrücklich bei allen, die sich eingebracht haben. Und der Dialog geht weiter: Die weiteren Beteiligungsformate werden von einem beauftragten Moderationsbüro organisiert und durchgeführt. Das Büro plan-lokal aus Dortmund wird in den kommenden Wochen das Gespräch mit lokalen Schlüsselakteuren suchen und einen Fahrplan für den weiteren Beteiligungsprozess zeitnah vorstellen.

 

Unter dem Arbeitstitel „Gerthe-West“ plant die Stadt Bochum ein neues Wohnquartier im Bochumer Norden. Das Projekt ist Teil des Landesprogramms „Kooperative Baulandentwicklung“, bei dem die Stadt Bochum von der Landesgesellschaft NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH (NRW.URBAN) unterstützt wird. Für das Gebiet, das sich auf den Flächen einer ehemals geplanten Umgehungsstraße befindet, hat der Rat der Stadt Bochum im November 2018 die Erarbeitung einer vertiefenden städtebaulichen Rahmenplanung beschlossen.

  • Aufrufe: 21