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Regional

Stadt Bochum Infos:Abriss der alten Stadt-Gärtnerei macht den Weg frei für neues Wohnen im Ostpark

Alte Stadt Gärtnerei
Alte Stadt Gärtnerei

Der Ostpark startet in die Umsetzungsphase: Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke hat am Dienstag, 15. Oktober, den Startschuss zur Niederlegung der letzten Mauern der alten Stadtgärtnerei in der Feldmark gegeben und damit symbolisch eine neue Phase des Modellprojektes eingeleitet. Nach sorgfältiger Planung startet das Projekt Ostpark jetzt in die Umsetzungsphase: Der Bebauungsplan befindet sich in der Offenlage, das Mobilitätskonzept für die Feldmark ist fertig und auch die Entwürfe für die Infrastruktur liegen vor. Die Abbruchbagger für die ehemalige Stadtgärtnerei sind angerollt. Der Abriss der teils eingefallenen Gebäude auf dem seit Jahren brachliegenden Gelände macht den Weg frei für das erste der beiden Quartiere im Ostpark: das neue Wohnquartier Feldmark mit 650 Wohneinheiten.

 

Auf dem Areal der ehemaligen Stadtgärtnerei sowie angrenzenden Flächen sollen moderne und vielfältige Wohnformen entstehen – von der Stadtvilla bis hin zum urbanen Mehrfamilienhaus, 30 Prozent davon im geförderten Wohnungsbau. Alle neuen Bauten werden entlang einer klaren Siedlungskante und konsequent zum Grün hin ausgerichtet. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke: „Das Projekt Ostpark schafft für die Stadt Bochum die Möglichkeit, zu wachsen, ohne ein weiteres Ausfransen der Stadtränder zu befördern. Das Quartier Feldmark ist eine sinnvolle Verdichtung in einer innenstadtnahen Lage und wird durch vielfältige Wohnangebote attraktiv für unterschiedlichste Zielgruppen sein – von Studierenden über junge Familien bis hin zu Älteren.“  Auch Einrichtungen der benachbarten Evangelischen Hochschule, ein Studierendenwohnheim und eine Kita sowie ein Bauabschnitt für selbstverwaltete Wohnprojekte sind im Quartier Feldmark geplant. 

 

Fast die Hälfte der Gesamtfläche von insgesamt 25 Hektar im Ostpark sind für Grün- und Freianlagen mitsamt einem neuen Bachlauf vorgesehen: ein attraktives Naherholungsgebiet und Frischluftreservoir für die Stadt. Die Gestaltungsvorgaben für Bauherren sehen eine konsequente Dachbegrünung und eine oberirdische Regenwasserableitung über den Bachlauf vor, was klimatische Verhältnisse und Aufenthaltsqualität gleichermaßen verbessern wird. 

 

Bei der Umsetzung wird die Stadt Bochum von NRW.URBAN als treuhänderischer Entwicklungsträger unterstützt. Die landeseigene Gesellschaft übernimmt insbesondere die Vermarktung der unbebauten Grundstücke und koordiniert die Herrichtung und Erschließung des Geländes für das Quartier Feldmark sowie des Entwässerungssystems für das Gesamtareal im Ostpark.

 

Als nächstes stehen Arbeiten zur Baufeldfreimachung an, wie z.B. Abtragung der Bodenmieten und Entfernung von Bewuchs. Außerdem finden derzeit Baugrund- und Bodenuntersuchungen auf der Fläche statt, die Grundlage für das Bodenmanagement sind. Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan 900 - Ostpark / Feldmark soll im 1. Quartal 2020 gefasst werden. Voraussichtlich ab dem kommenden Frühjahr erfolgt schrittweise die Vermarktung der Grundstücke. Das Vermarktungskonzept wird Ende des Jahres den politischen Gremien öffentlich vorgestellt. Zuerst werden die Grundstücke für Wohngruppen veräußert, anschließend erfolgt die Vermarktung der Grundstücke ab der zweiten Jahreshälfte 2020 dann schrittweise einhergehend mit der Fertigstellung des Bebauungsplans und dem Bau der Erschließungsanlagen.

 

Das Gesamtprojekt Ostpark – Neues Wohnen ist mit 25 Hektar zwischen den Stadtteilen Altenbochum und Laer sowie 1.300 geplanten Wohneinheiten die größte Wohnbauflächenentwicklung in Bochum. Stadtbaurat Bradtke betont, dass dem neuen Quartier keine ökologisch wertvollen Freiflächen geopfert werden, da sich die Bauflächen nahezu vollständig auf Brachflächen und baulich vorgeprägte und vorgenutzte Bereiche beschränken. „Der Ostpark ist ein Beispiel für eine zukunftsweisende Stadtplanung, die das Ziel einer sozialen Wohnungspolitik und der Klimaanpassung verfolgt“, so Dr. Bradtke.

 

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POL-BO: Gefährlich! Gullydeckel aus Fahrbahn gehoben - Auto beschädigt

Witten (ots) Am 20. Oktober (Sonntag, zwischen 23 und 24 Uhr) ist es auf der Wetterstraße in Witten zu gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr gekommen. Unbekannte haben mehrere Gullydeckel aus der Fahrbahn gehoben und diese mitten auf die Straße gelegt.

Ein Wittener (49) befuhr um kurz nach Mitternacht die Wetterstraße in Richtung Hohenstein. Auf Höhe "Wennemarsberg" prallte sein Fahrzeug gegen einen ausgehobenen Gullydeckel. Zur selben Zeit sollen nach Zeugenaussagen zwei unbekannte Personen am selben Auto vorbeigerannt und in Richtung Gasstraße geflüchtet sein. Der 49-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt.

Das Bochumer Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Geschädigte und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich zu Bürozeiten unter 0234 909 5205 zu melden.

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Mittelstand fordert vollständige Soli-Abschaffung für alle ab dem 1. Januar 2020 – Verfassungsbeschwerde gegen Sonderopfer ist vorbereitet

„Alle Bundestagsabgeordneten sollten sich unsere Verfassungsbeschwerde genau anschauen, damit sie bei der morgigen Abstimmung über das Soli-Gesetz der GroKo nicht sehenden Auges einen Verfassungsbruch begehen. Die geplante Benachteiligung ganzer Steuerzahler-Gruppen verstößt eindeutig gegen das Grundgesetz. Deshalb fordern wir die vollständige Soli-Abschaffung für alle ab dem 1. Januar 2020.“ Dies erklärt Herbert Schulte, NRW-Landesgeschäftsführer vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft, zur morgigen Abstimmung im Deutschen Bundestag.
 
„Sollte die GroKo an dem geplanten Verfassungsbruch festhalten, werden wir unmittelbar nach Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes Verfassungsbeschwerde dagegen in Karlsruhe einlegen“, betont Schulte. Dabei gehe es nicht um „Steuersenkungen für Millionäre“, wie Finanzminister Scholz behauptet, sondern um Einkommen ab 74.000 Euro aufwärts, also auch um Facharbeiter. Kapitalgesellschaften sollen nach Willen der GroKo von der Soli-Teilabschaffung vollständig ausgenommen werden. Der Bundesfinanzminister, so Schulte, wolle auf diese Weise gut die Hälfte der bisherigen Soli-Einnahmen für seinen Haushalt auf Dauer sichern.
 
„Die Verlängerung des Solidaritätszuschlags über den 31. Dezember 2019 hinaus ist zudem Gift für unsere Konjunktur. Die Wirtschaft und allen voran der Mittelstand benötigen angesichts der heraufziehenden Rezession dringend Entlastungen und keine steuerlichen Sonderopfer. Mit dieser Politik setzt sich das Elend der Großen Koalition fort, die sich strikt weigert, der Mitte der Gesellschaft ihren verdienten Anteil am Aufschwung zukommen zulassen“, so Schulte.

Thomas Kolbe
Der Mittelstand.
BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

Pressestelle NRW
Thomas Kolbe, Pressesprecher
Lierenfelderstr. 51
40231 Düsseldorf
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Stadt Bochum Infos: Bebauungsplanentwurf zur Waldstraße wird ausgelegt

Der Ausschuss für Planung und Grundstücke hat am 8. Oktober die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Nr. 661 a – Waldstraße – beschlossen. Dieser wird nun für einen Monat zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Interessierte können den Bebauungsplan in der Planauslage des Technischen Rathauses, Hans-Böckler-Straße 19, vom 5. November bis 4. Dezember 2019 einsehen. Die Unterlagen stehen im gleichen Zeitraum auch online unter www.bochum.de/bebauungsplaene zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, eine Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf abzugeben.

 

Mit der Auslegung des Plans folgt die Verwaltung einem Beschluss der Bezirksvertretung Wattenscheid. Danach soll der bereits vorhandene Fußgängerweg zwischen Waldstraße und der Munscheider Straße ausgebaut werden. Feuerwehr und Müllabfuhr sollen die Stelle passieren können. Vorgesehen ist außerdem ein Wendekreis für PKW. Die Politik hat die Verwaltung beauftragt, für diese Lösung einen Bebauungsplan aufzustellen.

 

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