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Regional

Stadt Bochum Infos:Stadt sucht Schiedsperson für die Altstadt und Altenbochum

Das Rechtsamt der Stadt Bochum sucht für den Bereich Altstadt/Altenbochum eine Schiedsperson.

 

15 Schiedspersonen helfen zurzeit in Bochum, einen Streit nach Möglichkeit außergerichtlich zu klären. Sie machen dies ehrenamtlich und sind Teil der Rechtspflege. Ihr Amt üben sie meistens in ihrer Privatwohnung aus.

 

Unparteilichkeit, Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit. Die Schiedspersonen werden grundsätzlich vom Rat der Stadt Bochum gewählt; dieser kann die Wahl jedoch auf die zuständige Bezirksvertretung übertragen. Die Schiedspersonen werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt und nach der Wahl vom Amtsgerichts Bochum bestätigt.

 

Interessierte im Alter von 30 bis 69 Jahren, die das Schiedsamt ausüben möchten, können sich bei der Stadt Bochum, Rechtsamt, Marienplatz 2–4, 44777 Bochum, melden. Sie sollten ihren Wohnsitz im Schiedsamtsbezirk haben. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

 

Für Rückfragen und Auskünfte steht im Rechtsamt Daniela Porsche unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 64 43 zur Verfügung.

 

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Stadt Duisburg Infos:10 Jahre Duisburger Initiative für Teilzeitberufsausbildung

Im Duisburger Konferenz- und Tagungszentrum „Der Kleine Prinz“ hat heute die Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Duisburger Initiative für Teilzeitberufsausbildung“ stattgefunden.

 

2009 wurde das Netzwerk mit dem Ziel gegründet, das Thema Berufsausbildung in Teilzeit für Menschen mit familiären Bindungen in Duisburg bekannter zu machen.

Initiatoren waren die Agentur für Arbeit Duisburg, die Regionalagentur NiederRhein, das jobcenter Duisburg sowie die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, die Handwerkskammer Düsseldorf und die Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB). Weitere Partner kamen später hinzu.

 

Andree Haack, Beigeordneter für Wirtschaft und Strukturentwicklung der Stadt Duisburg, und Uwe Linsen, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR und Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft für Beschäftigungsförderung mbH (GfB), betonten in ihren Grußworten die positiven Effekte, die sich durch die Netzwerkbildung für alle interessierten Betriebe und Ausbildungssuchenden ergeben.

 „Den Lebensunterhalt dauerhaft aus eigener Kraft sicherstellen zu können und dabei den eigenen Kindern ein Vorbild sein zu können, ist ein zweifacher Gewinn“, betonte Haack. Uwe Linsen unterstrich die Qualität des Netzwerks: „Im Netzwerk vorhandene Kontakte und Förderinstrumente zu bündeln, hat sich bewährt. Das Netzwerk ‚Duisburger Initiative für Teilzeitberufsausbildung‘ ist dafür ein herausragendes Beispiel“.

 

Astrid Neese, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Duisburg, bekräftigt die Chancen auf dem Arbeitsmarkt: „Lebenswege verlaufen nicht immer gradlinig, dennoch sollte eine Ausbildung immer möglich sein, auch wenn schon Familienpflichten bestehen. Hier ist die Berufsausbildung in Teilzeit der richtige Weg.“

 

„Jungen Eltern bietet die Teilzeitausbildung eine realistische Chance, ihre Berufsausbildung abzuschließen. Viele kleine und mittlere Betriebe klagen darüber, dass ihnen Fachkräfte fehlen. Auch Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Für manche junge Eltern aber ist es zu schwer, den Spagat zwischen Ausbildung und Kinderbetreuung zu bewältigen. Eine Teilzeitausbildung könnte für sie eine Lösung sein“, erläutert Birgit Mölders, stellvertretende Geschäftsführerin des jobcenter Duisburg. Interessierte Betriebe und Ausbildungssuchende können sich mit den Netzwerkpartnern der „Duisburger Initiative für Teilzeitberufsausbildung“ in Kontakt setzen, um weitere Tipps und Beratungsmöglichkeiten zu erhalten.

 

 

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Stadt Duisburg Infos:VHS: Vortrag von Dr. Anja Ernst wird verschoben

Der heutige Vortrag „Über Deutschland - De L'Allemagne. Wie Madame de Stael den Franzosen Deutschland einprägte“ von Dr. Anja Ernst in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte muss leider in das nächste Frühjahr verlegt werden.

 

Stattdessen wird Steffen Hering einen Vortrag über das Leben und Werk von Jack London um 18 Uhr im Stadtfenster halten.

 

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Stadt Bochum Infos:VHS Gesprächskreis „Würdigung Bochumer Euthanasieopfer“

In Bochum soll es eine dauerhafte Gedenkstätte für die Euthanasieopfer in der nationalsozialistischen Zeit geben. Dafür machen sich der Leiter des Universitätsklinikums, Prof. Georg Juckel und der Vorsitzende der kommunalen Inklusionskonferenz, Eckhard Sundermann, stark. Ein Gesprächskreis bei der Volkshochschule (VHS) für Angehörige, Freunde, Nachbarn der Opfer des nationalsozialistischen Terrors gegen psychisch Kranke und Menschen mit Behinderungen möchte an die Lebens- und Leidensgeschichte der Bochumer Opfer und ihrer Familien erinnern und diese aufarbeiten. Psychotherapeutin Ulrike Sundermann und Diplom-Psychologe Eckhard Sundermann begleiten den Gesprächskreis. Ziel ist die Einrichtung einer dauerhaften Gedenkstätte. Wer daran mitarbeiten möchte, kann sich bei der VHS unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter vhs-bochum.de mit Angabe der Kursnummer 13027 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. melden. Der Termin wird mit den Teilnehmenden abgestimmt.

 

Am 1. September jährte sich zum 80sten Mal das sogenannte „Ermächtigungsschreiben“ Adolf Hitlers zur organisatorischen Durchführung der Tötung von „lebensunwertem Leben“. Jede „Beeinträchtigung des deutschen Volkskörpers“ sollte durch die gesetzlich geregelte „Verhinderung“ der Fortpflanzung von Menschen mit einer echten oder angeblichen Erbkrankheit sowie von sozial und rassisch unerwünschten Menschen verhindert werden. Mittel war dazu schließlich das „Ausmerzen“ in Form der Vernichtung von „lebensunwertem Leben“. In Bochum wurden in dieser Zeit mindestens 365 Bochumer Bürgerinnen und Bürger getötet und rund 3.500 Bochumer zwangssterilisiert.

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