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Regional

Neuausrichtung der Strukturpolitik Schulte: „Fördermittel-Gezerre bringt uns nichts“

Die Forderung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nach einer Neuausrichtung der Strukturpolitik sei nicht neu, aber sie gelte angesichts der wirtschaftlichen Probleme zahlreicher West-Regionen umso mehr, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Mittelstandsverband BVMW:
 
„Unsere Kommunen, Betriebe und Steuerzahler in NRW haben einen enormen Beitrag zum Aufbau Ost geleistet. Die Erfolge in den neuen Ländern sind unübersehbar und es ist Zeit für eine politische Generalrevision. Dem Mittelstand geht es allerdings angesichts der Rezessionsgefahr primär um Stärkung der Betriebsbasis und weniger um das politische Gezerre um regionale Fördermittel. Wir bleiben bei unserer Forderung: Der Soli hat seine Schuldigkeit getan und gehört ohne Wenn und Aber und ohne Ressentiment-Sondersteuer abgeschafft. Dies wäre die Stoßrichtung, die wir uns von der NRW-Landesregierung wünschen, die ihr politisches Gewicht auch auf Bundesebene in die Waagschale werfen und für eine investitionsfördernde Steuerpolitik kämpfen sollte, an deren Ende das Aus für die Sondersteuer stehen muss.“


Thomas Kolbe
Der Mittelstand.
BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

Pressestelle NRW
Thomas Kolbe, Pressesprecher
Lierenfelderstr. 51
40231 Düsseldorf
Telefon: +49 211-989614-2190
Telefax: +49 211-989614-2199
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Web: www.nrw.bvmw.de   
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Stadt Duisburg Infos:Die Reise zur Sonne“ – Märchen aus aller Welt im Stadtmuseum

Heike Koschnicke
Heike Koschnicke

Bekannte und exotische Märchen stellte Heike Koschnicke am Sonntag, 15. September, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 vor und lädt zu einer Traumreise zu sagenumwobenen Orten ein. Jedes Kind kennt bei uns die Märchen der Gebrüder Grimm, doch auch in anderen Erdteilen werden Märchen wie die „Skelettfrau“ der Inuit, die „Teigsuppe“ oder die „Reise zur Sonne“ erzählt.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Sagenumwoben! Goldstädte, Paradiesorte und ferne Welten“, die noch bis Januar 2020 im Museum am Innenhafen zu sehen ist. Sie zeigt, welche Schätze und Wunder man sich in der Ferne erträumte und was Entdecker bei ihrer Suche tatsächlich fanden. Der Mythos von sagenhaften Orten entstand meist durch Erzählungen, die sich von Mund zu Mund zu fabelhaften Geschichten und Märchen verwoben.

 

Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

 

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Stadt Bochum Infos:Empfang für neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch lud nun bereits zum dritten Mal als ein besonderes Zeichen der Wertschätzung zu einem festlichen Empfang ins Rathaus ein.
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch lud nun bereits zum dritten Mal als ein besonderes Zeichen der Wertschätzung zu einem festlichen Empfang ins Rathaus ein.

Sie haben ihre Wurzeln in Thailand, Syrien, Kroatien – auf der ganzen Welt. Und es gibt viele Gründe, warum Menschen nach Deutschland kommen: Manche sind vor Krieg und Verfolgung geflohen, manche kommen, um hier zu studieren oder zu arbeiten, manche kommen aus Liebe – aber eins eint sie alle: Sie sind hier in Bochum angekommen und haben die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch lud nun bereits zum dritten Mal als ein besonderes Zeichen der Wertschätzung zu einem festlichen Empfang ins Rathaus ein. Und zwar die jüngsten und ältesten Neubürgerinnen und Neubürger aus den rund 40 Ländern, aus denen die 772 Menschen in den letzten 15 Monaten eingebürgert worden waren.

 

„Ich freue mich, dass sie sich dafür entschieden haben, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Wir brauchen ihren Willen, am friedlichen Zusammenleben mitzuwirken und wir brauchen ihre Bereitschaft, sich für dieses Land einzusetzen“, so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Für vier Gäste war der Empfang am Donnerstag (5. September) ein ganz besonderer Tag. Sie bekamen die Einbürgerungsurkunde bei dem Festakt überreicht. OB Eiskirch übergab den Geschwistern Iman und Deiar Kafi aus Syrien, Arisa Piyajinda aus Thailand und Adela Weinhart aus Kroatien die Einbürgerungsurkunde und bat sie anschließend um das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Die zahlreichen Gäste spendeten reichlich Applaus. Eiskirch forderte sie auf, sich weiter zu engagieren: „Gehen sie in Vereine und Verbände, engagieren sie sich, wo sie können. Und natürlich: Gehen sie wählen.“

 

Den musikalischen Rahmen setzte das Ensemble der Musikschule Bochum – unter anderem mit der Europa-Hymne.

 

 

Infos zur Einbürgerung:

 

Wer dauerhaft in Deutschland lebt, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen einbürgern lassen. Dafür müssen Interessierte einen Antrag stellen.  Voraussetzungen sind u.a.

  • Acht Jahre rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland

  • Bestandener Einbürgerungstest

  • Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung

  • Besitz eines unbefristeten Aufenthaltsrechts

  • Keine Verurteilung wegen einer Straftat

  • Eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts.

  • Deutsche Sprachkenntnisse (müssen nachgewiesen werden)

 

Die Einbürgerungsstelle der Stadt Bochum berät gern. Termine unter den Telefonnummern 910-1584 und 910-2346.

 

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Stadt Bochum Infos:Der Geologische Garten Bochum ist „Nationales Geotop“

Geologischer Garten, Wiemelhausen - 03 Juli 2012
Geologischer Garten, Wiemelhausen - 03 Juli 2012

Der Geologische Garten Bochum darf sich ab sofort „Nationales Geotop“ nennen. Das hat die „Akademie der Geowissenschaften zu Hannover“ im Zuge des Wettbewerbes „Die bedeutendsten Geotope Deutschlands“ entschieden. Der Geologische Garten in Wiemelhausen ist ein als Lehrgarten ausgebauter ehemaliger Steinbruch und einer der wenigen Standorte im Ruhrgebiet, der einen guten Einblick in die erdgeschichtliche Entwicklung der Region gibt sowie eine Vielzahl von verschiedenen geowissenschaftlichen Besonderheiten aufzeigt. In Fachkreisen wird er als Vorbild für den Erhalt und der Wiederherstellung des geologischen Erbes bezeichnet. In Abstimmung mit der Stadt Bochum hatte der Geologischen Dienst NRW den „Geologischen Garten Bochum“ zur Aufnahme in die Liste der Nationalen Geotope an die Akademie der Geowissenschaften zu Hannover vorgeschlagen.

 

Seit dem Jahr 2006 darf sich das gesamte Ruhrgebiet „Nationaler GeoPark“ nennen. Diese Auszeichnung erhalten Regionen mit einem überregional bedeutenden geologischen Erbe, das für die Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar ist. Der „Nationale GeoPark“ Ruhrgebiet hat nun insgesamt fünf prämierte Nationale Geotope: den ehemaligen Ziegeleisteinbruch in Hagen-Vorhalle, das Felsenmeer bei Hemer im Sauerland, den historischen Kohlenbergbau im Muttental bei Witten, die Kluterthöhle in Ennepetal und den Geologische Garten in Bochum. Informationen zu allen Geotopen im GeoPark Ruhrgebiet sowie zu aktuellen Veranstaltungen und Führungen erhalten Interessierte auf http://geopark.metropoleruhr.de.

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