Das Ordnungsamt verlegt den Wochenmarkt in Linden am Samstag, 14. September, auf den Platz „Am Poter“. Grund ist die „Lindener Meile“, die vom 13. bis 15. September stattfindet.
Am Montag, 2. September, haben 128 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei der Stadt Bochum begonnen, rund 3000 Bewerbungen gab es für diese Stellen. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch begrüßte die neuen Beschäftigten im großen Sitzungssaal des Rathauses. Von dem Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste zur Malerin und Lackiererin über Kaufleute für Büromanagement – Die Stadt Bochum bildet in 28 verschiedenen und vielfältigen Berufszweigen aus. Nach der Begrüßung erfuhren die Azubis Spannendes zur Geschichte Bochums von Stadtarchivar Markus Lutter und bekamen die Bochum Strategie vorgestellt.
Kubus Haus Weitmar
Für ihr Ja-Wort können Paare künftig in Bochum zwischen weiteren besonderen Orten und zusätzlichen Zeiten wählen. Zu beliebten historischen Räumen wie dem Amtshaus Gerthe und ausgefallenen Locations wie dem Planetarium erweitert das Bochumer Standesamt sein Angebot für Eheschließungen deutlich. Damit reagiert es auf den Wunsch von Paaren, die ihre standesamtliche Eheschließung als Eventhochzeit feiern möchten.
Einer dieser neuen Bochumer Trauorte wird die Empore im früheren Schiff der Marienkirche – dem heutigen eindrucksvollen Foyer des Anneliese Brost Musikforums Ruhr – sein. Der frühere Kirchenraum liegt dem Brautpaar quasi zu Füßen, das Tageslicht lässt die sanierten Buntglasfenster aufleuchten und die mit Gold geschmückten Deckensäulen strecken sich vor der Empore in die lichte Höhe. Trauen kann und wird dort Thomas Kipp, geschäftsführender Betriebsdirektor der Bochumer Symphoniker (BoSy). Er freut sich auf die besondere Aufgabe, die er zusätzlich und freiwillig im Zuhause der BoSy übernimmt: „Ich war jahrelang Hochzeitssänger“, verrät er verschmitzt.
Auch Trauungen unter freiem Himmel ermöglicht die Stadt jetzt in ausgewählten und geeigneten Kulissen: zum Beispiel zwischen den noch stehenden Mauern der malerischen Silvesterkapelle im Schlosspark Weitmar. Sollte die Sonne am schönsten Tag im Leben leider nicht strahlen, steht mit dem dekorativen Veranstaltungsraum des Kubus im Haus Weitmar ein regensicheres, ebenfalls stimmungsvoller Trauort direkt nebenan zur Verfügung, der einen ungewöhnlichen Mix aus zeitgenössischer und ebenfalls mittelalterlicher Architektur bietet. „Eines der für mich schönsten Gebäude im Ruhrgebiet“, schwärmt Simon Hass, Betreiber der Gastronomie „baristoteles“ im Kubus. „Ich hab‘ schon immer gedacht, dass wäre irre, wenn man hier im Park heiraten könnte.“
Gleichsam historisches Ambiente und dazu ländlichen Charme bietet der Uemminger Hof als weiterer neuer Trauort. Vor einem großen Sprossenfenster in der ehemaligen Sattelkammer, auf alten Holzstühlen und neben einem wunderschönen Kachelofen können sich hier Paare das Ja-Wort geben – oder direkt im Vorhof, wenn ihnen das Wetter hold ist. Draußen wartet ein idyllischer, gepflasterter Innenhof auf die Brauleute und ihre Gäste. „Wir bewirtschaften den Hof, den meine Familie seit dem elften Jahrhundert besitzt, nicht mehr landwirtschaftlich“, sagt Heinrich Schulte Uemmingen. „Wir freuen uns auf neue Impulse für unser Landgut.“
Wer dagegen die Industriekulisse des Ruhrgebiets – diese typische Mischung aus alten Arbeitsspuren und neuem Zeitgeist – liebt, wird im Bochumer Traukatalog ebenfalls fündig: Die Bochumer Veranstaltungsgesellschaft (BoVG) öffnet für Eheschließungen und Hochzeitsgesellschaften das restaurierte Dampfgebläsehaus nahe der Jahrhunderthalle. Die über mehrere Meter hohen Wände und Decken mit ihren zeitgeschichtlichen Spuren erinnern an frühes Schaffen; durch die mehrere Stockwerke hohe moderne Glasfassade fällt viel Tageslicht. Dazu mitten im Westpark gelegen, hat das Bochumer Standesamt einen spannenden Trauort gefunden, der Natur und Industriekultur großartig verbindet. „Hochzeitfeiern finden bei uns bereits statt“, erzählt Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der BoVG. „Wenn jetzt die Trauungen dazukommen, kommt zusammen, was zusammengehört.“ Die Widmungsurkunde dafür erhielt er wie die anderen neuen Kooperationspartner von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, der nächstes Jahr auch erstmals selber trauen wird. „Ich bin immer wieder danach gefragt worden“, erklärt er. „Ich habe großen Respekt davor.“
Bestehen bleibt die beliebte Auswahl bisheriger Trauorte wie den Trauzimmern im historischen Rathaus, in den Bezirksverwaltungsstellen Wattenscheid, Gerthe, Langendreer und Weitmar (hier im kommenden Jahr auch im Garten des Amtshauses), der historischen Straßenbahn, dem Heimatmuseum Helfs Hof, Zeiss-Planetarium und Beckmannshof, der „Rosa Strippe“ – und: Nach seiner Sanierung und Neugestaltung macht das Deutsche Bergbau-Museum jetzt wieder in der „Steigerstube“ Eheschließung unter Tage möglich.
Seine Trauzeiten dehnt das Bochumer Standesamt parallel zu den neuen Trauorten deutlich aus: Im Trauzimmer des historischen Rathauses können Paare nun zusätzlich von 13 bis 16 Uhr an Freitagen und an Wochentagen vor Feier- oder Brückentagen und an zunächst zwei Samstagen im Monat von 10 bis 14 Uhr heiraten. „500 zusätzliche Termine können wir Brautpaaren im nächsten Jahr anbieten“, berichtet Thomas Eiskirch. Möglich machen dies städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich wie BoSy-Betriebsdirektor Thomas Kipp freiwillig und zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben bereit erklärt haben, als Traustandesbeamtinnen und -beamte zu fungieren; dafür hat das Standesamt sie eigens geschult und entlohnt sie für die Trautätigkeit. „Trotzdem hat uns beeindruckt, wie viele Kolleginnen und Kollegen breit sind, sich dafür zu engagieren“, freut sich der Verwaltungschef.
Die ersten Eventeheschließungen an den neuen Trauorten sind schon ab diesem Monat möglich. Die städtischen Kosten für eine dieser Eventtrauungen betragen, zusätzlich zu den normalen Gebühren für eine Eheschließung, 166 Euro. Je nach gewähltem Trauort, fallen dort separate Kosten an. Weitere Informationen zu den verschiedenen Trauorten und -zeiten und benötigten Unterlagen gibt es auf der Homepage der Stadt Bochum unter www.bochum.de/trauzimmer, telefonisch unter 02 34 / 910 – 19 51 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
Eheschließungen 2018
Die Zahlen in Klammern geben die 2018 dort jeweils durchgeführten Eheschließungen an.
Bisherige Eheschließungsstandorte:
- Historisches Rathaus (930)
- Rathaus Wattenscheid (80)
- Amtshaus Gerthe (245)
- Amtshaus Langendreer (96)
- Amtshaus Weitmar (49)
Bisherige Eventtrauorte:
- Zeiss-Planetarium (46)
- Deutsches Bergbau-Museum (wieder seit 1. September 2019)
Die Stadt Duisburg hat am 2. September 124 neue Auszubildende und 35 Anerkennungspraktikanten übernommen. Bei einem festlichen Empfang im Lehmbruck Museum begrüßte Personaldezernentin Kerstin Wittmeier die Nachwuchskräfte.
Neben 25 neuen Bachelor-Studenten beginnen auch Verwaltungswirte, Verwaltungsfachangestellte sowie Verwaltungsfachangestellte im kommunalen Ordnungsdienst ihren Einsatz bei der Stadt. Hinzu kommen Kolleginnen und Kollegen aus den Ausbildungsberufsbereichen Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Bibliothek und Archiv, Fachangestellte für Bäder, Informatikkaufleute, Kaufleute für Büromanagement. Außerdem durchlaufen 20 Erzieherinnen und Erzieher die praxisintegrierte Ausbildung.
„Es ist gut, dass die Stadt Duisburg nach wie vor ein attraktiver Arbeitgeber ist und wir auf die Unterstützung so vieler junger Menschen bauen können. Gemeinsam mit ihnen werden wir unseren Weg zu einer modernen und digitalen Stadtverwaltung weitergehen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Personaldezernentin Kerstin Wittmeier möchte jungen Menschen die Vorzüge eines Arbeitsplatzes bei der Stadt Duisburg schmackhaft machen: „Ich kann ihnen versichern, dass jede helfende Hand bei der Stadt Duisburg geschätzt wird. Wir haben eine Vielzahl von interessanten Aufgaben.“ Die Stadt Duisburg bietet in den nächsten Jahren durch das altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Aufstiegschancen und geht offen mit diesem Umstand um, berichtet die Personaldezernentin. „Schließlich macht der demografische Wandel auch vor einer Stadtverwaltung nicht halt.“
Für 2020 hat die Bewerbungsphase bereits begonnen. Dann stellt die Stadtverwaltung eine noch größere Anzahl an Auszubildenden ein. Kerstin Wittmeier: „Mit dem Ausbau unseres Ausbildungsangebotes werden wir unserem Anspruch gerecht, den Belangen unserer Bürgerinnen und Bürger gut nachkommen zu können. Deshalb werden für 2020 insgesamt 252 Auszubildende für 21 Berufsbilder gesucht. Eine breite Angebotspalette, die für alle etwas zu bieten hat.“
Wer sich für einen Ausbildungsplatz bei der Stadt Duisburg interessiert, findet nähere Informationen im Internet unter www.duisburg.de/ausbildung,auf facebook unter www.facebook.com/ausbildung.DU und bei instagram unter www.instagram.com/stadtduisburg_ausbildung/. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2019.