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Regional

"Verborgene Orte(5): Sparkasse"

"Verborgene Orte(5): Sparkasse"

In den Sommerwochen präsentieren die Stadt und ihre Gesellschaften einige stille Stars, die sonst eher nicht im Rampenlicht stehen: ihre verborgenen Orte. Manche schwer zu finden, manche nur schwer zugänglich – und doch spielen alle eine wichtige Rolle im vielfältigen Leben der Stadt. Im Fünften Teil nimmt die Sparkasse die Leserinnen und Leser mit in die Grummelkammer auf Haus Kemnade.

 

Sommerserie „Verborgene Orte“

Gruselkammer auf Haus Kemnade

 

Die Holztür öffnet sich knarzend und moderige Luft wabert den zehn Kindern entgegen, die aufgeregt durcheinander tuscheln. Vorsichtig steigen sie die hohen und unregelmäßigen Stufen in den Keller herunter. Mit zunehmender Dunkelheit wird die Kindergruppe immer stiller.

 

Diese Szenerie spielt sich beim Sparkassen-Familientag rund um die Schatzkammer Kemnade in einem der Burgtürme von Haus Kemnade ab. Jedes Jahr lockt der Familientag Anfang September Kinder mit ihren Eltern bei freiem Eintritt auf den kleinen Dreieckshof. Spiel-und Bastelaktionen rund um Geld, Geldgeschichte und Mittelalter stehen hier im Mittelpunkt. Der Höhepunkt ist für viele Kinder der Besuch der Gruselkammer. Vorab berichtet ihnen eine mittelalterlich gekleidete Magd vom Schicksal des Ritter Waldemar, der wohl einst Haus Kemnade bewohnte. In der Gruselkammer taucht er tatsächlich als Geist aus dichtem Nebel auf, weiß gekleidet und mit bleichem Gesicht. Die Szenerie ist schwach von Kerzenlicht beleuchtet. An den unverputzten, rußigen Wänden lehnen Grabkreuze. Spinnweben ziehen sich an den Wänden hoch. „Erlöst mich von meinem Schicksal“, bittet der Geist des Ritters die Kinder. Er öffnet eine schwere Eichentruhe, die bis oben hin mit Goldmünzen gefüllt ist. Jedes Kind erhält den Auftrag, eine Münze zu verschenken und eine Münze selbst zu behalten. Die Mutigsten der Kindergruppe schnappen sich schnell zwei Münzen, aber auch die Ängstlicheren trauen sich schließlich nach vorne. Dadurch erfährt der Geist ewige Ruhe und muss endlich nicht mehr durch die Burgräume streifen.

 

Auch die Kinder, die ihren Kindergeburtstag in der Schatzkammer Kemnade feiern, erkunden mit Taschenlampen ausgerüstet die Gruselkammer. Eine abenteuerliche Suche quer durch die ganze Burg endet hier – hoffentlich mit dem Fund des Schatzes.

 

Es ist für die Sparkasse Bochum eine Herzensangelegenheit, Kinder spielerisch mit den Themen Geld und Geldgeschichte vertraut zu machen. In der Schatzkammer Kemnade erfahren sie, wie Kinder, die lange vor ihrer Zeit gelebt haben, ihr Taschengeld gespart haben. Und da ist auch Mitmachen und Ausprobieren gefragt: So befördern sie Münzen durch das Drücken eines Knopfes und das Bewegen eines Hebels in mechanische Spardosen. In der vormünzlichen Abteilung des Museums entdecken sie, dass Menschen in fernen Ländern nicht einfach nur ihr Portemonnaie zückten, um zu bezahlen. Kanonenrohre, Teeziegel und große Steine mit einem Loch in der Mitte waren als Währung viel schwerer.

 

Der Sparkassen-Familientag lockt am 1. September, von 11 bis 17 Uhr, Kinder mit ihren Eltern bei freiem Eintritt nach Haus Kemnade. Kindergeburtstage können während des ganzen Jahres von Dienstag bis Sonntag gefeiert werden. Weitere Infos und Onlinebuchung: www.schatzkammer-kemnade.de/kindergeburtstag.

 

Öffnungszeiten der Schatzkammer Kemnade:

Mai bis Oktober: Donnerstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr

November bis April: Freitag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr

 

Nächste Folge der Serie „Verborgene Orte“ am 23.8.2019, Stadt Bochum.

 

Fotos: Sparkasse Bochum

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So entsteht Wind - Unablässiges Streben nach Ausgleich

 	 Ein Kite-Surfer nutzt den Land-See-Wind. Quelle: WetterOnline
Ein Kite-Surfer nutzt den Land-See-Wind. Quelle: WetterOnline

Ein wenig Wind ist im Sommer ganz angenehm. Er kann aber auch recht unangenehm werden und sich zu einem heftigen Sturm entwickeln. Aber wie kommt es eigentlich zu der deutlich spürbaren Bewegung der Luft?

Luftdruckausgleich sorgt für Bewegung

Auch am Wochenende weht uns besonders im Nordosten ein deutlich spürbarer Wind um die Ohren. Regional sind sogar Sturmböen mit dabei. „Der Wind ist dabei nichts anderes als die Bewegung der Luft, die dazu dient, Luftdruckunterschiede auszugleichen.“, erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher bei WetterOnline. „Ähnlich wie bei einem aufgeblasenen Luftballon, aus dem man die Luft entweichen lässt, bläst der Wind dabei immer vom hohen Luftdruck weg hin zum tiefen Luftdruck.“ Aufgrund der Drehung unserer Erde geschieht dies aber nicht geradlinig, sondern winkelförmig abgelenkt. Verantwortlich hierfür ist die sogenannte Corioliskraft. Dabei handelt es sich um eine Schein- oder Trägheitskraft, die die Luft quer zur eigentlichen Bewegung ablenkt.

Kleinräumig sieht dies aber anders aus. Dort spielt die Drehung der Erde kaum eine Rolle. Anhand des an den Küsten verbreiteten Land-See-Windes, kann man die Entstehung des Windes besonders gut veranschaulichen. „Wenn die Sonne tagsüber das Land aufheizt, steigen die Luftmoleküle auf. Über dem Land fehlt daraufhin sozusagen die Luft und es herrscht tiefer Luftdruck. Über dem Meer hingegen bleibt die Luft tagsüber kühler, dort sinken die Moleküle ab. Unten sind dort folglich mehr Luftmoleküle und es herrscht demnach hoher Luftdruck. Um den Druck auszugleichen, wandern die Moleküle vom Hoch zum Tief. Diese Bewegung macht sich als Wind bemerkbar.“, so Habel.

Vom lauen Lüftchen zum Tornado

Je stärker die Luftdruckunterschiede sind, desto stärker ist der Wind. Die Windstärke wird in Beaufort angegeben. Die Beaufortskala klassifiziert die Windstärken in 13 Windstärkenbereiche von 0 bis 12. Dabei bedeutet Windstärke 0 windstille, bei Windstärke 9 spricht man von einem Sturm. Dann weht der Wind mit 75 Stundenkilometer und erste Äste können abbrechen. Ein Orkan fegt mit 118 Stundenkilometer übers Land und hat die Windstärke 12. Die höchste Geschwindigkeit, die jemals gemessen wurde, erreichte ein Tornado mit einer Geschwindigkeit von etwa 500 Stundenkilometer.

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Stadt Duisburg Infos:Stadthalle Walsum: Auftakt der Spielzeit 2019/2020 mit der Komödie „Funny Money“

FUNNY MONEY Foto Dennis Haentzschel
FUNNY MONEY Foto Dennis Haentzschel

Als Auftakt für die Spielzeit 2019/2020 präsentiert die Stadthalle Walsum am Montag, 7. Oktober, um 20. Uhr, die Komödie „ Funny Money!“ mit Peter Nottmeier und Saskia Valencia.

Heiner Liebig, ein Buchhalter mittleren Alters, nimmt eines Tages in der U-Bahn aus Versehen den Aktenkoffer eines Fremden mit und kommt so auf einmal in den Besitz von 1,5 Millionen Euro – ausgerechnet an seinem Geburtstag. Der Fund weckt in ihm kriminelle Energien und so drängt Liebig seine Frau Johanna, gemeinsam mit ihm und dem Geld die Flucht in den sonnigen Süden anzutreten. Doch als sein eigener Aktenkoffer zusammen mit einer Wasserleiche aufgefunden wird, dauert es nicht lange, bis sich die Polizei für Heiner Liebig zu interessieren beginnt. Auch die plötzlich vor der Tür stehenden Geburtstagsgäste machen eine unauffällige Flucht nicht leichter. Heiner Liebig gibt sein Bestes, um die verschiedenen Parteien zu beschwichtigen, indem er in immer neue Rollen schlüpft und immer haarsträubendere Erklärungen erfindet. Als dann noch ein mysteriöser Mr. Big auftaucht und Anspruch auf den Koffer erhebt, ist das Chaos perfekt.

 

Abonnements für die gesamte Spielzeit sowie Abos mit jeweils zwei Stücken gibt es im Bezirksrathaus Walsum an der Friedrich-Ebert-Straße 152 in 47179 Duisburg, Zimmer 405. Einzelkarten sind ebenfalls im Bezirksrathaus und bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen sowie online über www.eventim.de erhältlich.

 

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Stadt Duisburg Infos:Beratungsstellen im Stadthaus geschlossen

Aufgrund einer internen Dienstveranstaltung bleiben am Dienstag, 27. August, folgende Beratungsstellen im Stadthaus am Friedrich-Albert-Lange-Platz ganztägig geschlossen: Die Ausgabestelle für Parkausweise, die Bauberatung sowie das Genehmigungsportal. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Am Mittwoch, 28. August, stehen die Dienststellen wieder wie gewohnt von 8 Uhr bis 16 Uhr zur Verfügung.

 

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