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Regional

POL-BO: Motorradfahrer stürzt nach Alleinunfall

Bochum / Wattenscheid (ots) Am Samstagabend, 3. August, ist ein Motorradfahrer (38) in Bochum gestürzt, nachdem ihm etwas ins Auge geflogen war.

Gegen 21.35 Uhr war ein 38-jähriger Wittener mit seinem Motorrad im Ortsteil Günnigfeld auf der Ostpreußenstraße in Fahrtrichtung Bochum unterwegs. Nicht weiter von der Einmündung zur Friedhofstraße entfernt, verlor der 38-Jährige in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Seine Angaben zufolge, war ihm kurz zuvor etwas ins Auge geflogen.

Durch den Sturz verletzte sich der Wittener. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn in ein Krankenhaus.

Der entstandene Schaden wird auf 3.000 Euro geschätzt.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Kontaktaufnahme unter der Rufnummer 0234 909-5205 (während der Bürodienstzeiten).

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POL-SO: Pressebericht der Kreispolizeibehörde Soest vom Wochenende

Soest (ots) Werl-Westönnen - Zahlreiche Strohballen abgebrannt

Auf einem abgeernteten Feld in der Feldflur südlich von Westönnen verbrannten am Freitagabend etwa 800 Stohballen im Gesamtwert von ca. 25.000 Euro. Der herbeigerufenen Feuerwehr war es nicht mehr möglich, die Vielzahl an Rechteckballen, die auf dem Getreidefeld an der Straße "Auf´m Buchenfeld" lagerten, zu löschen. Sie konnte lediglich über mehrere Stunden hinweg das kontrollierte Abbrennen der Ballen beaufsichtigen und die Verhinderung der weiteren Brandausdehnung gewährleisten. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar; Brandstiftung ist jedoch zu vermuten. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Etwaige Zeugenhinweise hinsichtlich verdächtiger Personen nimmt die Polizei in Werl unter der Rufnummer 02922-91000 entgegen. (sn)

Lippstadt - Polizeibeamter durch Radfahrer verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag sollte gegen 01.40 Uhr ein Radfahrer, der ohne Beleuchtung unterwegs war, im Bereich Dusternweg/Hasenfang angehalten und überprüft werden. Bei Erblicken der Polizei flüchtete der Radfahrer zunächst, konnte aber wenig später wieder im Nahbereich lokalisiert werden. Trotz eindeutiger Aufforderung der Beamten, stehen zu bleiben, fuhr der junge Mann weiter. Als er sich auf dem Parkplatz der Sparkasse an der Langeschen Wiese befand, stellt sich ihm ein Polizeibeamter in der Parkplatzzufahrt entgegen und forderte ihn erneut auf, anzuhalten. Auch diese Anweisung ignorierte der Radfahrer und fuhr offenbar in voller Absicht und mit unverminderter Geschwindigkeit in den Beamten hinein. Beide erlitten durch die Kollision Verletzungen. Da der 20-Jährige Radfahrer aus Lippstadt unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, erfolgte eine Blutprobenentnahme im Krankenhaus. Während dieser Maßnahme wurden die anwesenden Polizeibeamten massiv beleidigt und bespuckt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. (sn)

Geseke - Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am Freitagnachmittag wurde der Fahrer eines VW Golf bei einem Verkehrsunfall auf der Rüthener Straße zwischen Erwitter Straße (B1) und Doktorpfad / Motocrossgelände verletzt. Bei der Fahrt in Richtung Eringerfeld gegen 17:05 Uhr kam der 20-jährige Mann aus Bochum aus noch unbekannter Ursache auf der geraden, leicht abschüssigen Strecke nach links von der Fahrbahn ab. Neben der Fahrbahn kollidierte er zunächst mit einem Leitpfosten und im weiteren Verlauf mit einem Straßenbaum. Nach mehreren Überschlägen kam der völlig zerstörte Pkw zum Stillstand. Der Fahrer trug glücklicherweise keine ernsthaften Verletzungen davon und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr reinigte die Fahrbahn und fing auslaufende Betriebsstoffe auf. (sn)

Werl - Verkehrsunfall mit Personenschaden

Eine 28-jährige Frau aus Arnsberg wurde am Samstagnachmittag gegen 17:45 Uhr bei einem Verkehrsunfall an der Autobahn-Anschlussstelle Werl-Süd leicht verletzt. Aus Richtung Dortmund kommend verließ die Frau mit ihrem VW Golf die BAB 44 und beabsichtigte im Anschluss an das Durchfahren der Ausfahrt nach rechts auf die Neheimer Straße abzubiegen. Als sie kurz anfuhr, verkehrsbedingt jedoch wieder anhalten musste, erkannte dies ein nachfolgender, 36-jähriger Autofahrer aus Schwerte zu spät und prallte mit seinem VW Polo auf das Heck der Arnsbergerin. Diese erlitt durch die Kollision leichte Verletzungen. Der Einsatz des Rettungsdienstes war nicht erforderlich.

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Umfrage zum betrieblichen Gesundheitsmanagement: Hohe Bereitschaft, aber Hürden bei Unternehmen

Die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt den
Unternehmen in der Region Donau-Iller-Riß am Herzen – doch zur Umsetzung
konkreter Angebote fehlt es oft an Mitteln, Personal oder Orientierung
über Unterstützung. Dieses Fazit lässt sich aus einer Umfrage ziehen, die
das InnoSÜD-Teilprojekt ReGiKAM der Hochschule Neu-Ulm mit Unterstützung
der IHK Ulm im Frühjahr 2019 durchgeführt hat. Erste Ergebnisse und
Lösungsansätze wurden nun vorgestellt.

Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft hat einen sehr hohen
oder hohen Stellenwert bei Unternehmen in der Region: Das gaben knapp 80%
der Befragten in einer aktuellen Umfrage des InnoSÜD-Teilprojektes ReGiKAM
und der IHK Ulm an. Dennoch beschränkt sich in vielen der Unternehmen das
Gesundheitsmanagement auf gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen zum
Beispiel zur Arbeitssicherheit; zertifizierte Gesundheitsprogramme oder
gar ein ganzheitliches Konzept können die wenigsten anbieten. Der Grund:
Mangelndes Personal, mangelnde finanzielle Mittel und mangelnde
Orientierung über Unterstützung bei der betrieblichen
Gesundheitsförderung. Abhilfe könnten überbetriebliche Kooperationen und
eine stärkere Vernetzung von Beteiligten und Informationen schaffen.

Die Bereitschaft, Gesundheitsförderung für Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter anzubieten, ist da – doch bei der Umsetzung stoßen viele
Unternehmen auf Hürden. Das ist das wichtigste Ergebnis einer Umfrage
unter 172 Beschäftigten von Unternehmen aus der Region, die das InnoSÜD-
Teilprojekt ReGiKAM der Hochschule Neu-Ulm in Kooperation mit der IHK Ulm
im Frühjahr 2019 durchgeführt hat. Bei einem Workshop im Juli an der
Hochschule Neu-Ulm wurden Auszüge der Umfrage vorgestellt; die
ausführlichen Ergebnisse werden im Spätsommer 2019 veröffentlicht.

Befragt wurden Beschäftigte aus der Geschäftsführung,
Personalverantwortliche, Beauftragte für Arbeitssicherheit und BGM-
Beauftragte in Großunternehmen (37,79%) ebenso wie in kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU, 62,21%) in der InnoSÜD-Region Donau-Iller-Riß.

Dabei kam heraus: Viele Unternehmen setzen bislang vor allem
gesundheitsfördernde Maßnahmen um, die gesetzlich verpflichtend sind, wie
zum Beispiel Arbeits- und Gesundheitsschutz oder Betriebliches
Eingliederungsmanagement. „Um Motivation und Leistungsfähigkeit der
Belegschaft zu steigern, gäbe es aber darüber hinaus noch viele weitere
Möglichkeiten, zum Beispiel Bewegungsangebote, Betriebssport oder
Ernährungskurse ebenso wie Angebote zur Stressbewältigung oder Hilfe bei
Konflikten oder Mobbing,“ erklärt Teresa Moll von der Hochschule Neu-Ulm,
die die Studie durchgeführt hat. „Weniger als die Hälfte der befragten
Unternehmen bieten jedoch solche Maßnahmen an.“

Großunternehmen und KMU stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen

Woran liegt es also, dass Unternehmen die Gesundheit ihrer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwar für wichtig halten, die
Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung jedoch nicht voll ausschöpfen?
Dafür gibt es verschiedene Gründe mit zum Teil unterschiedlichen
Ausprägungen bei Großunternehmen und KMU.

Bei den Großunternehmen schlagen vor allem begrenzte personelle Ressourcen
zu Buche (64,6%), begrenzte finanzielle Mittel machen ihnen ebenfalls zu
schaffen (52,3%) – und zwar deutlich mehr als den KMU (42,1%). Hinzu
kommen als dritte Hürde Widerstände bei den Führungskräften im eigenen
Unternehmen.

Das größte Problem bei den kleinen und mittleren Unternehmen: Mangelndes
Personal für die Umsetzung (68,2%). Weitere Hürden sind begrenzte
finanzielle Mittel (42,1%) und fehlende Informationen bzw. fehlendes
Wissen über bestehende Angebote und Fördermittel (31,8%).

Überbetriebliche Kooperation als Lösungsansatz

Der Mangel an Informationen und Wissen über Angebote zur
Gesundheitsförderung könnte ein weiteres Ergebnis der Umfrage erklären:
Nur 22,09% der Unternehmen nutzen zum Beispiel den Steuerfreibetrag für
betriebliche Gesundheitsförderung. Und während viele der befragten
Großunternehmen mit externen Dienstleistern wie Krankenkassen (84,6%),
Fitness-Studios, Physiotherapiepraxen, Masseurinnen und Masseuren o.ä.
(66,2%) oder Betriebsärztlichen Diensten (64,6%) kooperieren, nehmen
weniger als die Hälfte der KMU deren Angebote in Anspruch.

„Kleine und mittlere Unternehmen haben oft schlicht nicht die Ressourcen,
sich ausführlich über diese Möglichkeiten zu informieren,“ vermutet Teresa
Moll. „Und je kleiner das Unternehmen, desto weniger werden diese
möglicherweise von externen Dienstleistern für eine Kooperation
wahrgenommen.“

Die Lösung liegt für sie auf der Hand: Gerade kleine und mittlere
Unternehmen sollten sich beim Thema Gesundheitsförderung
zusammenschließen. „Bei einer überbetrieblichen Kooperation könnten zum
Beispiel benachbarte Betriebe sich über qualifizierte Angebote austauschen
und gemeinsam Konzepte erarbeiten, um mehr Fördermaßnahmen für die
Gesundheit im Unternehmen anzubieten.“

Immerhin 77,33% der Befragten zeigten Bereitschaft zu einer solchen
überbetrieblichen Kooperation – Großunternehmen (83,1%) ebenso wie KMU
(73,8%).

Auch das InnoSÜD-Teilprojekt hat sich das Thema Vernetzung und Austausch
auf die Fahnen geschrieben: Nach der Präsentation der Umfrage-Ergebnisse
wurden diese mit Vertreterinnen und Vertretern der befragten Unternehmen
in einem gemeinsamen Praxis-Workshop diskutiert. Basierend auf dem Input
der Unternehmen will das Team des Teilprojekts sich als nächstes
daranmachen, eine Plattform zur Vernetzung von Anlaufstellen und
Informationen aufzubauen.

Teilprojektleiter Prof. Dr. Harald Mehlich, Dekan der Fakultät
Gesundheitsmanagement und Mitglied im Institut für Vernetzte Gesundheit
der Hochschule Neu-Ulm, sieht darin großes Potenzial: „Mit mehr Vernetzung
ließe sich der in der Umfrage benannte Ressourcenmangel zumindest
teilweise kompensieren. InnoSÜD kann dabei als Katalysator wirken, der die
Beteiligten zusammenbringt und den Funken zündet – für ein Netzwerk, das
unser Projekt hoffentlich noch lange überdauert.“

Wichtig ist deshalb die Zusammenarbeit mit lokalen Multiplikatorinnen und
Multiplikatoren wie zum Beispiel die IHK Ulm, die das Projektteam bei der
Befragung unterstützt hat. „Besonders für kleine und mittlere Unternehmen
mit begrenzten Ressourcen ist es daher wichtig, effizient mit den
vorhandenen Mitteln umzugehen. Durch Maßnahmen der betrieblichen
Gesundheitsförderung kann die Gesundheit und damit die Leistungsfähigkeit
der Belegschaft verbessert werden. Zudem können solche Aktionen auch die
Attraktivität des Arbeitgebers steigern“, erläutert Annika Höntsch von der
IHK Ulm. Um die Unternehmen konkret zu unterstützen, bietet die IHK schon
seit Jahren das Netzwerk Betriebliches Gesundheitsmanagement an. Hier
tauschen sich Unternehmen über Erfahrungen, Erfolge oder
Umsetzungsschwierigkeiten ihrer BGM-Maßnahmen aus und können so
voneinander lernen.

Hintergrund: InnoSÜD

Mit innovativen Transferformaten einen nachhaltig wirksamen Austausch
zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen, das ist
das Ziel des Hochschulverbundes InnoSÜD. Im Rahmen der Initiative
Innovative Hochschule haben sich darin die Hochschulen Biberach und Neu-
Ulm, die Technische Hochschule Ulm, die Universität Ulm und die Firma
TriCAT zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie ein dynamisches
Innovationssystem schaffen, das die Region Donau-Iller-Riß als Bindeglied
zwischen den Metropolregionen Stuttgart und München mittelfristig unter
den wettbewerbs- und innovationsfähigsten Räumen Europas positioniert.
Im Fokus stehen dabei die für die Region wichtigen Themenfelder Energie,
Mobilität, Gesundheit und Biotechnologie sowie Transformationsmanagement.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im
Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule über eine Laufzeit
von fünf Jahren.

Das InnoSÜD-Teilprojekt „ReGiKAM - Realisierungsstrategien zur
Gesundheitsförderung in KMU durch Allianzen und Multiplikatoren“ an der
Hochschule Neu-Ulm hat sich zum Ziel gesetzt, regionale Unternehmen in ein
Gesundheits- und Präventionsnetzwerk einzubinden und bereits vorhandene
Konzepte und Angebote zur Gesundheitsförderung für kleine und mittlere
Unternehmen zugänglicher zu machen.

Weiterführende Links:
InnoSÜD: https://www.innosued.de
Netzwerk Betriebliches Gesundheitsmanagement der IHK Ulm:
https://www.ulm.ihk24.de/starthilfe/Netzwerke/netzwerk-betriebliches-
gesundheitsmanagement-/

Text: Dorothee Barsch, InnoSÜD-Wissenschaftskommunikatorin

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Stadt Duisburg Infos:Diskussion über die Straßenausbaubeiträge Dezernent Martin Linne sieht Eckpunktepapier kritisch

Derzeit wird in NRW intensiv über die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz diskutiert. Die Kommunen sind jetzt mit einem Eckpunktepapier der Regierungsfraktionen FDP und CDU konfrontiert worden, nachdem die Beiträge bürgerfreundlicher umgesetzt werden sollen. Die anteiligen Zahlungen der Bürger sollen gesenkt und die damit für die Kommunen entfallenen Beiträge über ein Förderprogramm aufgefangen werden, das rund 65 Millionen Euro umfassen soll. Diese Änderung würde nach überschlägigen Rechnungen für eine Kommune wie Duisburg zu einer Halbierung der Beiträge führen.

 

Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, hält diesen Kompromiss für nicht zweckmäßig: „Die Stadt Duisburg fordert eine klare Entscheidung des Gesetzgebers - für oder gegen die Straßenausbaubeiträge. Das jetzt in Rede stehende Eckpunktepapier würde dazu führen, dass zusätzliches Personal für die Beantragung und Abwicklung bei den Städten eingesetzt werden müsste, da die Abrechnung der Straßenausbeiträge ja weiterhin erforderlich ist. Auch auf das Land würde durch Bearbeitung der Förderanträge zusätzlicher Arbeitsaufwand zukommen. Hier muss man sich die Frage stellen, ob die verbleibenden Beiträge den erhöhten Personal- und Organisationsaufwand rechtfertigen.“

 

Klar sei allerdings auch, dass die Kommunen auf zusätzliche Beiträge bei Straßenausbaumaßnahmen angewiesen sind. Nur so können sie den Anforderungen an eine ordentliche Ausstattung der Straßen nachkommen, denn in der derzeitigen Haushaltssituation sind Städte wie Duisburg nicht in der Lage, dies über den eigenen Haushalt zu stemmen. Im Falle der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge müsse

daher eine Ausfallfinanzierung durch das Land erfolgen, die ohne Organisationsaufwand auskommt – beispielsweise über einen pauschalen Anteil, der an die Kommunen gezahlt wird. Nur mit einer praktikablen Lösung könne sichergestellt werden, dass die Beiträge weiterhin dem Zweck entsprechend eingesetzt werden und die Städte ihren Aufgaben zu einem ordentlichen Straßenausbau nachkommen können, so Linne weiter.

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