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Regional

Stadt Duisburg Infos:Rheinhausen-Bergheim: Vollsperrung der Unterstraße

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneuern ab sofort die Fahrbahn auf der Unterstraße in Rheinhausen-Bergheim. Aus diesem Grund ist die Unterstraße, zwischen Eisenbahnbrücke und Wiesenstraße, voll gesperrt. Fußgänger sind nicht betroffen. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer sind Umleitungen eingerichtet. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Donnerstag, 8. August, abgeschlossen.

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Stadt Bochum Infos:Fahrzeugbestand ist im Juli gestiegen

In Bochum waren im Juli insgesamt 246.680 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 446 mehr als im Juni. Der PKW-Bestand stieg um 295 auf insgesamt 199.072. Es waren 19 LKW weniger als im Juni gemeldet, deren Gesamtzahl damit auf 14.465 sank. 156 Busse sind im Stadtgebiet unterwegs, genauso viel wie im Vormonat. Die Zahl der Krafträder stieg im Juli um 59 auf nun 15.823, die der Zugmaschinen stieg um eine auf 785 und die der Anhänger um 83 auf 14.551. Es sind 1.828 sonstige Fahrzeuge in Bochum unterwegs, 27 mehr als im Vormonat. In Bochum fahren seit Juli 14.408 Fahrzeuge mit Wattenscheider Kennzeichen, ein Plus von 63. Die Zahl der Elektrofahrzeuge erhöhte sich im Juli um 30 auf 609.

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Welches Bild zeichnen deutsche Tagesmedien von urbaner Mobilität?

Welches Bild zeichnen deutsche Tageszeitungen von urbaner Mobilität? Für
eine Studie vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung
(IASS) hat ein Team ausgewählte Artikel daraufhin untersucht, wie sie vom
jetzigen und künftigen städtischen Verkehr berichten. Selten wird eine
Verkehrswende zu nachhaltigen Mobilitätsformen skizziert, lautet ein Fazit
der Untersuchung. Auch das Thema Klimaschutz findet im Zusammenhang mit
Mobilität wenig Raum. Was sich jedoch beständig hält, ist das Bild der
autogerechten Stadt.

Zu den Klimaschutzzielen Deutschlands zählt, die Treibhausgasemissionen im
Verkehrssektor bis zum Jahr 2030 um bis zu 42 Prozent im Vergleich zu 1990
zu senken. Der Verkehr verursacht knapp ein Fünftel aller deutschen
Treibhausgasemissionen. Rund 95 Prozent der Verkehrsemissionen stammen aus
dem Straßenverkehr, der zu 76 Prozent aus privat motorisiertem
Individualverkehr besteht.

Zwar haben sich die Emissionen auf den zurückgelegten Kilometer gerechnet
seit den 1990er-Jahren verringert, aufgrund verbesserter
Kraftstoffqualität und durch den geregelten Katalysator, jedoch sind die
zurückgelegten Kilometer seit den 50er-Jahren in Deutschland um ein
Zehnfaches gestiegen.

Dies hebt laut Umweltbundesamt die durch technische Verbesserung
erreichten verringerten Werte wieder auf – bis zur nötigen
Treibhausgasreduktion ist es darum noch ein weiter Weg. Nachhaltige
Alternativen zur „autogerechten Stadt“ sind aber nicht nur angesichts der
Klimakrise nötig: Viele Städte leiden ebenso unter gesundheitsgefährdenden
Konzentrationen von Stickoxiden und Feinstaub, zu hohen Lärmpegeln,
ständigen Staus und einem Mangel an freien Flächen.

Wie „mobil“ sind Deutschlands große Tageszeitungen?

Doch wie wird beispielsweise in deutschen Medien darüber berichtet? Für
die qualitative Analyse „Status Quo statt Verkehrswende“ wurden 75 Artikel
aus den sechs auflagenstärksten Tageszeitungen Deutschlands auf die darin
vorkommenden Narrative urbaner Mobilität hin untersucht. Die Zeitungen
waren BILD, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Tageszeitung (taz), Die Welt und das Handelsblatt. Daneben wurden von Welt
und taz jeweils zusätzlich die Regionalteile analysiert. Das Ganze wurde
über ein Jahr lang beobachtet – vom 03.11.2017 bis zum 03.11.2018.

Ein Fazit: Eine nachhaltige urbane Mobilität wurde nur fragmentarisch
thematisiert. Zum motorisierten Individualverkehr, dem Auto, würden kaum
Alternativen aufgezeigt. „Überraschend selten war Klimaschutz ein Thema im
Zusammenhang mit Mobilität,“ sagt Studienautorin Theresa Kallenbach – „in
neun von zehn Artikeln kam Klimaschutz gar nicht vor, wenn dann lediglich
als Schlagwort und ohne auf konkrete klimapolitische Maßnahmen im
Verkehrsbereich einzugehen.“

Viel berichtet wurde hingegen über die gegenseitigen
Verantwortungszuweisungen bezüglich des Diesel-Skandals und über
Innovationen, um wirtschaftliche Gewinne zu erzielen oder das Autofahren
effizienter zu gestalten.

„Das Thema Luftqualität kam im Zusammenhang mit zu hohen Werten der
Stickoxide sehr häufig vor, jedoch ging es dabei eher darum, weiter
überall Auto fahren zu können und Fahrverbote zu vermeiden oder um
technische Details, als um die Gesundheit der Menschen“, konnte Kallenbach
feststellen. „Immerhin vereinzelt konnten wir die Forderung nach
verbesserten Radwegkonzepten wiederfinden. Interessant war für uns, dass
sich hierbei im Mediendiskurs ganz klar das Thema Sicherheit durchgesetzt
hat, also etwa die Gefährdung von Radfahrenden durch rechtsabbiegende LKW,
und nicht die Aspekte einer gerechten Verteilung des öffentlichen Raums
oder der möglichen Reduktion von Treibhausgasen durch eine Förderung des
Radverkehrs.“

Wie sich die Debatten im Jahr 2019 entwickeln, könnten Kallenbach zufolge
nur spätere Analysen klären: „Möglich wäre etwa, dass Klimaschutz durch
die starke Resonanz der Fridays-for-Future-Demonstrationen auch die
Debatten über städtische Mobilität stärker prägen wird.“

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Stadt Duisburg Infos:VHS Duisburg mit eigenem Stand auf dem Marina-Markt

Szenenfoto aus dem Film „Astrid“ über das Leben von Astrid Lindgren
Szenenfoto aus dem Film „Astrid“ über das Leben von Astrid Lindgren

Die Volkshochschule Duisburg ist am Sonntag, 11. August, von 11 bis 18 Uhr mit einem eigenen Stand auf dem Marina-Markt im Innenhafen vertreten.  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VHS sowie Mitglieder des VHS-Vorstandes geben Auskunft zum Weiterbildungsangebot im bevorstehenden Herbstsemester. Die Standbesucher können dort selbstverständlich das neue Programmbuch sowie weiteres Informationsmaterial erhalten. Es besteht auch die Möglichkeit, sich vor Ort für viele der neuen Kurse anzumelden. Und als besonderes Schmankerl verlost die VHS vor Ort fünf mal zwei Eintrittskarten für den Film „Astrid“ am 13. August im Stadtwerke Sommerkino im Landschaftspark Duisburg-Nord.

 

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