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Regional

POL-BO: Ein Streich ist das nicht! Kinder brechen in Turnhalle ein

Bochum (ots) 12, 13, 13 und 13 Jahre - so alt waren die Tatverdächtigen nach einem Einbruch in eine Schulturnhalle am Lenneplatz in Bochum. Gegen 16 Uhr wurde ein verantwortlicher Hausmeister auf Personen im Inneren Turnhallenbereich der Schule aufmerksam. Diese hatten sich durch vorher eingeschlagene Fensterscheiben Zugang zum Objekt verschafft. Der Hausmeister hielt zwei Kinder vor Ort fest, zwei weiter flüchteten. Sie konnten aber durch Polizeikräfte im Nahbereich angehalten werden. Warum die vier Jungen in die Turnhalle eingebrochen sind, ist noch nicht bekannt. Sie wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Stadt Duisburg Infos:Schuldezernent und Bezirksregierung unterschreiben Letter Of Intent -Kräftebündelung im Duisburger Norden und neue soziale Förderangebote für Kinder und Familien

Regenbogenschule GGS
Regenbogenschule GGS

Mit dem „Marxloher Positionspapiers“ erreichte den Beigeordneten Thomas Krützberg im Sommer letzten Jahres ein Appell der Marxloher Schulleitungen. Darin bemängelten die in Marxloh ansässigen Grund- und weiterführenden Schulen die erschwerten Umstände bezüglich ihres Auftrages, Kindern und Jugendlichen Bildung zu vermitteln. Vermehrte Zuwanderung nicht deutschsprachiger Schülerschaft, dadurch entstandener Platzmangel an allen Schulen im Norden der Stadt, sowie fast unmögliche Elternarbeit mit Familien aus Südosteuropa und daraus resultierende Probleme im schulischen Alltag brachten die betroffenen Schulleiter an einen Tisch. Ihre Forderung lautet, Abhilfe durch kommunale Strukturen zu schaffen und durch Land und Kommune unterstützt zu werden, ihrem Lehrauftrag gerecht zu werden. Diesen Appell richteten die Schulleitungen zeitgleich an das Schulministerium in Düsseldorf.

 

„Wir nehmen diesen Hilferuf der Schulleitungen sehr ernst und werden die Schulen mit vereinten Kräften unterstützen,“ sind sich der Beigeordnete Thomas Krützberg und der Abteilungsdirektor von der Schulaufsicht Bezirksregierung Düsseldorf Thomas Hartmann einig. 

 

Um adäquat unterstützt zu werden, wünschen sich die Marxloher Schulleitungen vorrangig die Gründung eines Zentrums für Familie, Integration und Soziales an ihren Schulen. Vor allem die Grundschulen wünschen sich Familienzentren beziehungsweise sogenannte Elternlandeplätze, um vor allem zugewanderte Familien aus Südosteuropa besser an der Schullaufbahn ihrer Kinder zu beteiligen. Weitere wichtige Handlungsfelder sind die Weiterentwicklung des Ganztagsangebotes an allen Schulen, eine bedarfsorientierte Ausweitung der Angebote im Bereich der Sekundarstufe II, die Schärfung eines Gesamtprofils des Marxloher Schulangebots auf der Basis von Einzelprofilen der Schulen sowie die Koordination, Standardentwicklung und Begleitung individueller Schulbiographien.

 

 

Um der zugesagten Unterstützung mehr Gewicht zu verleihen, unterschrieben  Thomas Krützberg als Vertreter der Stadt Duisburg und Thomas Hartmann von der Bezirksregierung Düsseldorf als Verpflichtungserklärung einen sogenannten „Letter Of Intent“.

 

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POL-BO: Erlös aus dem Tag der offenen Tür der Polizei: 5.882 Euro für den Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e.V.

Polizeipräsident Jörg Lukat zusammen mit Birgit Schyboll vom Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e.V. und Leitender Polizeidirektor Frank Nows, Projektleiter der 110-Jahr-Feier.
Polizeipräsident Jörg Lukat zusammen mit Birgit Schyboll vom Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e.V. und Leitender Polizeidirektor Frank Nows, Projektleiter der 110-Jahr-Feier.

Bochum, Herne, Witten (ots) Knapp sechs Wochen ist der Tag der offenen Tür der Polizei für Bochum, Herne und Witten zur 110-Jahr-Feier nun bereits her - die Erinnerung an diesen Tag ließ Birgit Schyboll, Vorsitzende des Kinderhospizdienstes Ruhrgebiet e.V., mit einem tollen Geschenk wieder aufleben: einem selbst gestalteten Fotobuch mit Eindrücken des Tages im Design der 110-Jahr-Feier. Das überreichte sie Polizeipräsident Jörg Lukat, der sie zusammen mit dem Organisationsteam in ihrem Haus der Begegnung in Witten am vergangenen Mittwoch besucht hatte.

Aber auch die Polizei hatte etwas Besonderes mitgebracht: Jörg Lukat überreichte einen symbolischen Scheck über 5.882 Euro. Diese Summe kam durch verschiedene Aktionen am Tag der offenen Tür sowie am Polizei-Info-Tag in Witten zusammen. So beispielsweise durch die Tombolas an beiden Tagen, dem Verkauf von Waffeln oder auch die Erlöse der Pfandspende der Polizeikantine Kobus, die am Tag der offenen Tür das Catering übernommen hatten und das Pfand der verkauften Getränke dazu spendeten.

Bei Kaffee und Kuchen lernte Jörg Lukat nicht nur die Arbeit des Vereins kennen, sondern durfte auch erleben, mit welch herzlichen Engagement und in welch warmer Atmosphäre die Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien auf ihrem Weg begleitet, unterstützt und in vielen Bereichen auch entlastet werden. Neben Familien-Veranstaltungen organisiert der Verein auch Schulungen für Ehrenamtliche, stellt den Austausch zwischen den betroffener Familien und deren Beratung in den Vordergrund.

Eine Familie, die das Kinderhospiz begleitet, war ebenfalls anwesend und gab einen ersten Eindruck, wie wichtig diese Hilfe ist. Und ihr Sohn Robin ließ es sich nicht nehmen, dem Polizeipräsidenten seinen Elektrorollstuhl vorzuführen.

Von der vielfältigen Arbeit des Vereins zeigte sich Jörg Lukat mehr als beeindruckt: "Hier helfen zu können, gibt auch uns viel zurück. Wir sind alle ein Teil der Gesellschaft. Als solcher freut es uns, das herausragende und Mut machende Engagement des Kinderhospizdienstes zu unterstützen und damit ganz konkret den betroffenen Familien helfen zu können", sagte er vor Ort. "Die Arbeit hier, aber insbesondere das Handeln der Familien in einer schier unvorstellbar schwierigen Lebenssituation fordert mir und uns allen Respekt und Anerkennung ab. Danke."

Zehn Familien schenkt diese Spende in diesem Jahr eine Auszeit. Sie können sich so den bereits gemeldeten 40 kleinen und großen Menschen anschließen, die bei einer Familienfreizeit eine Woche auf der Insel Norderney verbringen. "So können sie einfach mal loslassen. Das ist so wichtig. Herzlichen Dank für diese wichtige Unterstützung", bedankt sich Birgit Schyboll.

Neben der Scheckübergabe verewigten sich die Besucher im Anschluss traditionsgemäß im Gästebuch des Vereins - und an der Terrassenwand. So bemalte das Kinderhospiz-Team Hand um Hand mit bunter Farbe für rund zehn Handabdrücke. Und so drückte auch Jörg Lukat seine rot bemalte Hand mit viel Kraft gegen die Hauswand.

Dass das Kinderhospiz tatsächlich ein "Ort der Begegnung" und ein "zweites Wohnzimmer" für alle ist, war für alle Beteiligten zu spüren. Und so können wir die Worte von Frau Schyboll nur zurückgeben, die als Rückmeldung zum Tag der offenen Tür bei der Bereitschaftspolizei sagte: "Es war ein beeindruckender Tag - ich habe nur fröhliche Gesichter gesehen."

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Stadt Duisburg Infos:Sonntagskonzert im Volkspark Rheinhausen

Männer- und Frauenchors Rumeln 1877
Männer- und Frauenchor Rumeln 1877

Das Sonntagskonzert des Männer- und Frauenchors Rumeln 1877 findet am 4. August, um 15 Uhr im Volkspark Rheinhausen an der Gartenstraße im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum des Bauvereins Rheinhausen statt.

Der Männer- und Frauenchor Rumeln 1877 nimmt in diesem Jahr das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch 50 Jahre Popgeschichte. Gespielt werden u. a. Hits von Udo Jürgens, Abba und Paul Simon. Ein Medley von Andrew L. Webber mit Musicaltiteln rundet das Programm ab.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Weiter Informationen gibt es im Internet unter:

https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

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