Verkehrsunfall A40 BO-Werne. Der Lkw auf dem Foto war nicht am Unfall Beteiligt.
Bochum (ots) Um 10:10 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw auf der A 40, Fahrtrichtung Dortmund, in Bochum Werne gerufen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, während drei verletzte Personen vom Rettungsdienst zuerst versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden. Um 11:20 Uhr war der Einsatz beendet und die Polizei gab die für die Rettungsmaßnahmen gesperrte Autobahn wieder frei. Von der Feuerwehr und vom Rettungsdienst waren 12 Einsatzkräfte vor Ort.
Standortvorteil: Glasfaser für 215 Unternehmen in zwei Gewerbegebieten
Für jeden Bedarf: Von 500 Mbit für kleine Betriebe bis zu einem symmetrischen Gigabit für Großkunden
Zukunftssicher: Technologie mit garantierter Bandbreite und hoher Ausfallsicherheit
Preisvorteile: Bares Geld sparen und bis zum 30. September 2019 für Glasfaser entscheiden
Vodafone macht den Industriestandort Bochum fit für das Gigabit-Zeitalter. Dafür plant der Düsseldorfer Kommunikationskonzern den Ausbau eines Glasfasernetzes im Gewerbepark Harpener Feld und im Gewerbegebiet Mansfeld. Insgesamt sollen hier 215 Unternehmen von einem Glasfaseranschluss profitieren und mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde an das Internet angeschlossen werden – das entspricht der zehnfachen Leistung von VDSL. Solche Hochleistungs-Anschlüsse sind auch notwendig. Denn in den kommenden fünf Jahren werden sich die im Festnetz transportierten Datenmengen versiebenfachen. DSL reicht dafür nicht mehr aus. Vodafone bietet für jeden Bedarf den passenden Anschluss: Für Kleinstbetriebe und mittelständische Unternehmen wahlweise mit 500 oder 1.000 Mbit/s und für Großunternehmen Gigabit-Anschlüsse mit symmetrischer Bandbreite. Damit der mehrere Millionen Euro teure Ausbau wirtschaftlich vertretbar ist, müssen mindestens 30 Prozent der erreichbaren Unternehmen einen Glasfaser-Anschluss von Vodafone wählen. Und es lohnt sich – denn wer sich schnell entscheidet, spart bares Geld beim monatlichen Tarifpreis und beim Verlegen der Glasfaserleitung bis ins Gebäude. Die Vorvermarktung beginnt ab sofort. Weitere Informationen erhalten interessierte Geschäftskunden über ihren Vodafone Vertriebsbeauftragten, online auf www.vodafone.de/bochum-2 und unter der Nummer 0800 505 45 10.
Der Düsseldorfer Kommunikationskonzern bietet den Unternehmen vor Ort passende Glasfaseranschlüsse mit Bandbreiten zwischen 500 Megabit und einem Gigabit pro Sekunde. Besonders interessant ist für Großunternehmen die Wahl eines symmetrischen Anschlusses. Hier kann der Kunde gleiche Up- und Download-Geschwindigkeiten nutzen. Unternehmen, die sich bis zum 30. September 2019 für einen Anschluss von Vodafone entscheiden, profitieren von einem speziellen Angebot. Zum einen übernimmt Vodafone die Baukosten für die oft mehrere tausend Euro teure Glasfaser-Verkabelung bis in das Gebäude. Zum anderen spart der Kunde je nach Anschluss zwischen 50 und 200 Euro auf den monatlichen Tarif-Preis. Bei einer ausreichend großen Nachfrage soll der Ausbau des Glasfasernetzes schon in diesem Jahr starten.
Startschuss für die Infrastruktur der Zukunft in deutschen Industriegebieten
In Bochum sind Unternehmen oft über DSL-Anschlüsse mit dem Internet verbunden. Je nach Auslastung kommen beim Kunden nur wenige hundert Kilobit pro Sekunde an. Durch den Glasfaserausbau können Unternehmen bald schon von Geschwindigkeiten mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Up- und Download profitieren - das entspricht der zehnfachen Leistung eines VDSL-Anschlusses. Damit lässt sich zum Beispiel die Datenmenge von einer DVD (4,7 Gigabyte) innerhalb von nur 36 Sekunden herunterladen. Zum Vergleich: Mit einer 50 Mbit/s VDSL-Verbindung dauert es 12 und mit einem DSL-Anschluss mit 16 Mbit/s fast 40 Minuten.
Ein schnelles Netz bringt Wettbewerbsvorteile für den Mittelstand
Langsame Internetanschlüsse sind für Unternehmen ein echter Wettbewerbsnachteil. Und den Bau eines eigenen Glasfaseranschlusses konnten sich in der Vergangenheit nur Großkonzerne leisten. Jetzt bekommen auch Mittelständler die Chance auf einen schnellen Anschluss.
„Mit Glasfaser steigt der Mittelstand vom Trabi in den Porsche. Auf der Datenautobahn fahren die lokal ansässigen Unternehmen so für lange Zeit auf der Überholspur. Denn Glasfaser-Leitungen sind eine zukunftssichere Investition. Auch in Bochum könnten Mittelständler zukünftig davon profitieren“, so Nils Reif, Bereichsleiter Vertrieb Glasfaser bei Vodafone Deutschland.
Glasfaseranschlüsse bieten garantierte Bandbreite, hohe Ausfall- und Zukunftssicherheit
Bei dem geplanten Glasfaser-Ausbau setzt Vodafone auf das so genannte „Fiber to the Building“ (FTTB). Mit FTTB wird jedes Gebäude mit einer Glasfaserleitung an die Verteilerstationen angeschlossen. Der Vorteil: Mit einem eigenen Glasfaseranschluss muss die Bandbreite nicht mit anderen Unternehmen geteilt werden, so dass dem Kunden immer die volle Leistung zur Verfügung steht. Zudem bieten Glasfaseranschlüsse gegenüber herkömmlichen Kupferleitungen eine höhere Ausfallsicherheit, da sie weniger störanfällig sind. Ein weiterer Vorteil ist die Zukunftssicherheit der Technologie, da bei Bedarf die Übertragung auf mehrere Gigabit pro Sekunde erhöht werden kann. Damit rüsten sich Unternehmen bestens für die zunehmende Digitalisierung.
Nach der erfolgreichen Sprengung des ersten Weißen Riesen im März 2019 laufen nun die Vorbereitungen für die zweite Sprengung. Nach Einrichtung der Baustelle erfolgt zunächst die Entrümpelung. Im Anschluss findet die Asbestsanierung statt.
Asbestfunde in dem mittlerweile gesprengten Hochhaus führten in der Vergangenheit zu Verzögerungen und einer Kostensteigerung. Aufgrund der Erfahrungen, die bei dem ersten Hochhaus gesammelt werden konnten, rechnet die Stadt Duisburg diesmal nicht mit nennenswerten Verzögerungen. Bei einem reibungslosen Ablauf ist mit der Sprengung des zweiten Hochhauses im Herbst 2020 zu rechnen.
Auch beim dritten Weißen Riesen auf der Ottostraße 54-56 geht es weiter voran. Als das Hochhaus im September 2019 durch die Stadt Duisburg angekauft wurde, waren von insgesamt 160 Wohnungen noch 100 Wohnungen belegt. Mittlerweile konnten bereits die Hälfte der Mieterinnen und Mieter eine neue Bleibe finden, sodass aktuell nur noch 49 Wohnungen bewohnt sind. Das vor Ort von der Stadt eingerichtete Umzugsbüro steht den verbleibenden Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin für die Unterstützung bei der Wohnungssuche zur Verfügung. Sobald alle Wohnungen leer stehen, erfolgt die Vergabe für die Sanierung und den Abbruch.
Die im Zuge der Rückbauarbeiten freiwerdenden Flächen werden als parkähnliche Grünflächen ausgebaut, um die Aufenthaltsqualität im Quartier zu erhöhen. Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, erklärt: „In einem ersten Schritt soll für das gesamte Fördergebiet mit Beteiligung der Duisburgerinnen und Duisburger Ideen und Konzepte erarbeitet werden. Daraus wird dann ein Rahmenplan zur Neugestaltung erstellt.“
Derzeit wird die Vergabe der Planungsleistung für die Durchführung der Bürgerbeteiligung und der Rahmenplanung vorbereitet. Die Bürgerbeteiligung ist unmittelbar nach den Herbstferien vorgesehen. Unabhängig von dem endgültigen Ausbau wird die Fläche des bereits abgebrochenen Hochhauses an der Ottostraße 10-16 voraussichtlich ab Herbst 2019 als Rasenfläche nutzbar sein.
Der Ankauf und die Sprengung der Hochhäuser ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes zur Stabilisierung des Stadtteils. Hochhäuser mit einem hohen Anteil leerstehender, perspektivisch nicht mehr vermarktbarer Wohnungen werden vom Wohnungsmarkt genommen und abgerissen. 80% der gesamten Projektkosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.
Wirtschaftsentwicklungs-Chef Ralf Meyer im Sommergespräch
Bochum will künftig noch mehr Hochschulabsolventen davon überzeugen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. „Wir haben die richtigen Instrumente, um Gründungen wirkungsvoll zu unterstützen. Doch in den Köpfen der jungen Leute muss auch ein Umdenken stattfinden, sie müssen sich mit dem Gedanken beschäftigen“, sagte Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung, im vierten Sommergespräch mit der Stadtspitze am Mittwoch, 31. Juli.
Meyer regte daher an, bei bis zu 10.000 Studierenden pro Jahr das Thema Gründung zu einem festen Bestandteil des Studiums zu machen. Das entspräche etwa einem Sechstel aller Studierenden an den neun Bochumer Hochschulen. Ziel sei es, beispielsweise mithilfe des so genannten Worldfactory Start-up Centers an der Ruhr-Universität Bochum, die Zahl der Gründungsvorhaben von 79 (2018) auf 400 im Jahr 2024 zu steigern. Allein für das Worldfactory Start-up Center (WSC) stehen in den nächsten fünf Jahren über 20 Millionen Euro eingeworbener Mittel zur Verfügung. „Wir können allen, die von der Uni kommen und hier etwas gründen wollen, etwas bieten“, so Meyer. „Unser Rohstoff in Bochum ist Wissen und wir wollen damit Wertschöpfung betreiben.“
Mit insgesamt sechs Gründungs- und Technologiezentren biete Bochum beste Startbedingungen für Gründer – und das werde inzwischen auch wahrgenommen, so Meyer. Die Auslastung der Gründerzentren liege mittlerweile bei 90 Prozent.
Um Studierenden die Möglichkeit zu geben, nach ihrem Studium ein Unternehmen in Bochum zu gründen, würden derzeit besonders in der Innenstadt moderne Arbeitsräume für die Start-Up-Szene geschaffen. „Bochum hat eine hervorragende Gründungs-Infrastruktur“, betonte Meyer. In der Bochumer City entstehen aktuell zahlreiche so genannte Co-Working-Spaces, die es Gründungswilligen erlauben, zu günstigen Konditionen ihrem Business Raum zu geben, etwa das „Work Inn“ an der Viktoriastraße oder die KoFabrik an der Stühmeyerstraße. Auch bei den Bewerbungen für den Bau des Citytowers Bochum neben dem Hauptbahnhof spielt das Thema Co-Working eine entscheidende Rolle.
Auch an anderer Stelle ist Bewegung im Bereich der Gründungsförderung. „Besonders freut mich, dass der ruhr:HUB in die zweite Förderphase gehen kann“, so Ralf Meyer. Dafür stehen insgesamt rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Der ruhr:HUB ist eine Initiative, die vom Land NRW gefördert wird und Start-ups, Unternehmen, Studierende, Investoren und Initiativen zu einer vitalen Start-up-Szene im Ruhrgebiet verbinden soll. Das Hauptquartier des ruhr:HUB ist in Essen angesiedelt. Gesellschafter sind die Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr.
Einige Beispiele für die aktive Gründungsförderung in Bochum:
Cube5:
Seit dem offiziellen Start des Projekts „StartUpSecure“ in Bochum im Dezember 2017 ist es Mission von Cube5, Entrepreneuren im Bereich IT-Sicherheit ideale Bedingungen zu bieten. Der Gründungsinkubator bietet neben finanzieller Unterstützung auch ein intensives Trainingsprogramm für Cybersecurity Start-ups. Coaches und Mentoren unterstützen die Start-ups bei der Entwicklung ihrer Go-To-Market-Strategie und schulen sie in effektiver Kommunikation.
Senkrechtstarter:
Der Gründungswettbewerb der Bochum Wirtschaftsentwicklung geht in diesem Jahr in die 13. Runde. Der branchenoffene Wettbewerb steht nicht nur Gründerinnen und Gründern aus Bochum offen, sondern richtet sich an Gründungswillige aus ganz NRW. Diese profitieren von kostenloser Beratung durch das Senkrechtstarter-Expertennetzwerk. Die zehn besten Teams gewinnen attraktive Preisgelder und zusätzliche Coaching-Leistungen.
BO-I-T:
Das Bochumer Institut für Technologie, kurz BO-I-T, ist ein außeruniversitäres interdisziplinäres Forschungs- und Entwicklungsinstitut. Das Ziel: Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen soll wirtschaftliche Wertschöpfung entstehen. Das BO-I-T vernetzt Wissenschaftler und Wirtschaft und hilft zum Beispiel Gründern und Unternehmen dabei, innovative Projektideen zu finanzieren.
Shift Digital:
Mit Shift Digital beweist die Stadt Bochum, dass sie auch selber in der Lage ist, ein Start-up zu gründen: Shift Digital entwickelt Software, die es Verwaltungen ermöglicht, kundenorientiert zu arbeiten. Damit ist das Start-up ein wichtiger Baustein, Bochums Position als Vorreiter modernen Stadtmanagements zu stärken.
RuhrSummit:
Eine der größten B2B-Start-Konferenzen in Deutschland ist der Ort für Gründerinnen und Gründer, um zu netzwerken, potenzielle Partner zu finden und spannenden Vorträgen zum Thema Gründung zu lauschen. Dieses Jahr steigt der RuhrSummit 2019 am 29. und 30. Oktober in der Bochumer Jahrhunderthalle.