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Regional

Stadt Bochum Infos:Alle fünf E-Bike-Garagen nun in Bochum nutzbar

E-Bike Garage Stranddeck
E-Bike Garage Stranddeck

Die Stadt Bochum hat die letzte der insgesamt fünf E-Bike-Garagen vom Hersteller erhalten. Damit ist das Kontingent nun vollständig!

 An insgesamt fünf unterschiedlichen Standorten können die Bochumer E-Bike-Garagen somit kostenlos genutzt werden. Zurzeit stehen die Garagen am Willy-Brandt-Platz Ecke Viktoriastraße, am William-Shakespeare-Platz gegenüber dem Schauspielhaus, am Klaus-Steilmann Berufskolleg gegenüber dem Friedhof an der Westenfelder Straße in Wattenscheid, am Stranddeck am Kemnader See und am EnergieEffizienz-Gründerzentrum in Bochum-Gerthe.

 

„Alle Standorte haben in der Testphase unterschiedliche Eigenschaften“, sagt Philipp Schuster, Klimaschutzmanager der Stadt Bochum. „Ob Berufspendler oder Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg, Nutzerinnen und Nutzer in der Freizeit wie etwa am Stranddeck oder für diejenigen, die in der Innenstadt bummeln wollen: Wir testen bewusst unterschiedliche Nutzerprofile.“

 

Infos über die genauen Standorte und die aktuelle Belegungssituation finden sich unter www.e-bike-garage.de. Dort können auch Kabinen reserviert werden. 

 

Die E-Bike-Garagen werden mittlerweile regelmäßig genutzt. „Nicht zuletzt bedingt durch die kühlen Temperaturen zwischen November und Februar wurden die ersten Garagen kaum angenommen“, so Schuster. „Mittlerweile ist die Nutzung deutlich nach oben gegangen, wir bekommen positives Feedback.“

Einzelne Garagen werden in den kommenden Wochen und Monaten ihren Standort noch wechseln. So ist etwa geplant, die Garage vom Gründerzentrum im August ans Zeltfestival Ruhr am Kemnader See zu versetzen.

 

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Stadt Bochum Infos:"Sommer-Reihe Verborgene Orte: Der Wasserbehälter in Stiepel"

Der leere Trinkwasserbehälter
Der leere Trinkwasserbehälter

In den Sommerwochen präsentieren die Stadt und ihre Gesellschaften einige stille Stars, die sonst eher nicht im Rampenlicht stehen: ihre verborgenen Orte. Manche schwer zu finden, manche nur schwer zugänglich – und doch spielen alle eine wichtige Rolle im vielfältigen Leben der Stadt. Im ersten Teil geht es um einen Wasserbehälter der Stadtwerke in luftiger Höhe.

 

Sommerserie „Verborgene Orte“

Ein verborgener Ort wird modernisiert: Der Wasserbehälter in Stiepel

 

Ein für die Öffentlichkeit aus gutem Grund verborgener Ort befindet sich auf Bochums höchstem Punkt in der Ministerstraße in Bochum-Stiepel, 196 Meter über Normalhöhennull: Der Wasserbehälter der Stadtwerke Bochum, aus dem die Bochumer Haushalte rund um die Uhr mit frischem Trinkwasser versorgt werden. Auf dem Dach des Behälters eröffnet sich das komplette Bochum-Panorama mit vielen Perspektiven über die Stadtgrenzen hinaus.

 

Wo sonst tausende Kubikmeter frisches Trinkwasser in unberührter Umgebung lagern, stehen zurzeit Gerüste für die Wand- und Deckensanierung. Im März dieses Jahres starteten die Stadtwerke Bochum mit den Arbeiten zur Modernisierung der beiden Wasserbehälter in Stiepel. Die Sanierung der in den Jahren 1961/62 erbauten Wasserbehälter samt Schieberhaus, neuer Anlagentechnik und Errichtung einer neuen Hygieneschleuse wird bis Herbst 2020 dauern. Um die Versorgungssicherheit der Bochumer Bürgerinnen und Bürger aufrecht zu erhalten, können die beiden Kammern nur nacheinander saniert werden. Zurzeit wird die oberste Schicht der Innenflächen eines Behälters im Sandstrahlverfahren abgetragen. Das sind je Behälterkammer rund 5.000 Quadratmeter. Im Anschluss werden die Flächen neu beschichtet, die Be- und Entlüftungsanlage erneuert sowie eine neue Treppenanlage errichtet.

 

Der Zugang bleibt der Öffentlichkeit aus mehreren Gründen verwehrt. Zum einen gehört die Trinkwasseranlage zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ und muss ausreichend vor Dritten geschützt werden. Zum anderen gelten für das Trinkwasser, als Lebensmittel Nummer eins, die höchsten Hygienevorschriften.

 

Der Wasserbehälter an der Ministerstraße umfasst zwei Kammern, beide haben ein Fassungsvermögen von je 7.500 Kubikmetern. Um eine Vorstellung von der Wassermenge zu bekommen, hilft ein Vergleich: Würde man einen Wasserbehälter mit einem 5-Liter-Eimer befüllen wollen, müsste man ganze 1,5 Millionen Eimer darin ausleeren, um auf das maximale Fassungsvermögen von 7,5 Millionen Liter Wasser pro Behälter zu kommen.

 

In der Realität geht das um einiges einfacher und schneller. Eine flexible Zuflussregelung kann bis zu 2,5 Millionen Liter Wasser pro Stunde in die Behälter pumpen, so dass der Behälter in nur drei Stunden randvoll gefüllt wäre. Das Wasser strömt von dort aus in das weit verzweigte Bochumer Leitungsnetz, das in Summe 1.162 Kilometer misst. Dies entspricht der Fahrtstrecke von Bochum nach Budapest. Über das Versorgungsnetz beliefern die Stadtwerke Bochum jeden Bochumer Haushalt mit frischem Trinkwasser – und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Der Wasserbehälter übernimmt noch weitere Aufgaben: Er dient der Druckhaltung im Netz, sorgt für die Bereitstellung von Löschwasser und die gleichmäßige Auslastung der Wasserwerke.

 

Die Gesamtkosten der Sanierung liegen bei rund 4,5 Mio. Euro. Eine Investition in die kommenden 60 Jahre. So lange sollen die modernisierten Behälter dann, bis auf turnusmäßige Reinigungsintervalle, die Trinkwasserversorgung für Bochum sicherstellen.

 

Nächste Folge der Serie „Verborgene Orte“ am 26.7.2019, Bochumer Veranstaltungs GmbH.

 

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Stadt Duisburg Infos:Volkshochschule Duisburg im Jubiläumsjahr mit vielen Veränderungen

Stellten das VHS-Herbstprogramm 2019 vor (v.l.n.r.): Nicole Bogdahn, Leiterin der Verwaltungsabteilung, Volkshochschuldirektor Volker Heckner und Gisela Böllert, Leiterin der Sprachabteilung.
Stellten das VHS-Herbstprogramm 2019 vor (v.l.n.r.): Nicole Bogdahn, Leiterin der Verwaltungsabteilung, Volkshochschuldirektor Volker Heckner und Gisela Böllert, Leiterin der Sprachabteilung.

Das Herbstsemester der Duisburger Volkshochschule beginnt am 2. September. Das gedruckte Programm wird in der zweiten Juliwoche in der Stadt verteilt und steht ab sofort an mehr als 150 Auslagestellen zur kostenlosen Mitnahme aus. „Das Programmangebot bleibt qualitativ wie quantitativ auf dem gewohnt hohen Niveau“, betont Volker Heckner, der vom Rat der Stadt im Mai zum neuen Volkshochschuldirektor gewählt wurde. Volker Heckner hatte nach dem Ausscheiden von Dr. Gerhard Jahn im vergangenen Jahr als dessen Stellvertreter die Leitung des kommunalen Weiterbildungszentrums zunächst kommissarisch übernommen.

 

Das ist aber nicht die einzige Personalie der Duisburger VHS zu ihrem einhundertsten Geburtstag. Langjährige Abteilungs- und Fachbereichsleiter sind altersbedingt ausgeschieden oder scheiden in Kürze aus. So wurde die Leitung der Abteilung „Sprachen“ nach der Pensionierung von Barbara Aldag von ihrer bisherigen Vertreterin Gisela Böllert übernommen. Die Verwaltungsabteilung verantwortet seit Februar Nicole Bogdahn. Die Leitung der Abteilung „Allgemeine und berufliche Weiterbildung“ sowie die Leitung des Fachbereichs „Berufliche Bildung“, die bisher Volker Heckner innehatte, gilt es dauerhaft neu zu besetzen. In der nächsten Zeit werden sich weitere Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschieden.

 

„Mit den ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen verlieren wir sehr viel Fachkompetenz, langjähriges Erfahrungswissen und ganz tolle Menschen, die die VHS Duisburg sowohl nach innen als auch nach außen geprägt haben“, bedauert Heckner: „Ihnen gebührt unser aller Dank und die besten Wünsche für die Zukunft“. Sofern nicht bereits geschehen, bemüht sich die VHS um die schnellstmögliche Nachbesetzung der frei gewordenen Stellen.

 

Das Weiterbildungsangebot der VHS Duisburg im Herbstsemester 2019 umfasst wieder mehr als 1.000 Veranstaltungen mit rund 32.000 Unterrichtsstunden. Das Gros der Veranstaltungen ist in der Innenstadt verortet, dennoch sind regionale Angebote – auch mit eigenen Schwerpunkten – im Westen, Norden und Süden Duisburgs von hoher Bedeutung. Die elf Fachbereiche haben wieder ein breites und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Sehr gefragt sind nach wie vor die Fremdsprachenkurse. An der Volkshochschule Duisburg kann man 15 Fremdsprachen und selbstverständlich als Zuwanderer auch Deutsch als Zweitsprache lernen. Auch Angebote zur gesundheitlichen Bildung werden nach wie vor stark nachgefragt, speziell die Wassergymnastik. In der kulturellen Bildung kann dank der neuen Kursräume in der „Fabrik“ wieder aus dem Vollen geschöpft werden. Im Bereich IT ist die VHS Duisburg sehr breit aufgestellt; von den Grundlagen der EDV über die gängigen Büroanwendungen bis hin zur Programmierung von Mikrocontrollern finden die Interessierten alles im Programm. Im Bereich der Gesellschaftswissenschaften kann man sich über philosophische Grundfragen, historische Zusammenhänge sowie aktuelle gesellschaftspolitische Probleme fundiert informieren lassen. Der Bereich „Grundbildung“, der seit dem Frühjahr 2019 von Eva Wortmann personell neu verantwortet wird, sowie der zweite Bildungsweg genießen im Angebot der VHS Duisburg einen hohen Stellenwert.

 

In der letzten August- und der ersten Septemberwoche bietet die VHS wieder verlängerte Servicezeiten zur Beratung und Anmeldung an. Und ab diesem Herbstsemester hat die VHS das SEPA-Lastschriftverfahren eingeführt. Volker Heckner: „Die Abstimmungsverhandlungen mit den übrigen am Zahlungsverkehr beteiligten Einheiten der Stadtverwaltung sind dankenswerter Weise zielführend beendet worden. Ab sofort können die Teilnehmenden auf den Anmeldekarten diese bequeme Zahlungsweise auswählen, die notwendige Bankverbindung eingeben und wir buchen dann automatisch und fristgerecht das Teilnahmeentgelt ab.“

 

Die VHS wird im Herbst auch ihren 100. Geburtstag gebührend feiern. Dazu wird es an anderer Stelle mehr Informationen geben.

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Stadt Bochum Infos:OGS-Kinder der Maischützenschule gewinnen: Klimaschutzmaskottchen heißt „Flocke“

Flocke, Neben den Kindern sind darauf zu sehen (l.) Karen Biesgen vom städtischen Umwelt- und Grünflächenamt sowie (r.) OGS-Leiterin Monika Behlen.
Flocke, Neben den Kindern sind darauf zu sehen (l.) Karen Biesgen vom städtischen Umwelt- und Grünflächenamt sowie (r.) OGS-Leiterin Monika Behlen.

Wenn man die Kinder der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Maischützenstraße fragt, warum der Klimaschutz ihnen denn wichtig ist, gehen alle Finger nach oben. „Weil es sonst zu warm wird“, sagt etwa der siebenjährige Vassili und die gleichaltrige Luisa ergänzt: „Dann wird das Leben gefährlicher.“ „Die Autos, die wir fahren, machen böse Abgase“, weiß Raphael und Levia wird richtig sauer: „Ich verstehe nicht, dass die großen Kreuzfahrtschiffe noch fahren dürfen!“

 

Klimaschutz ist den Kindern wichtig, das ist schnell zu spüren. Entsprechend eifrig haben sie sich auch an dem Namensfindungs-Wettbewerb an Kitas und Grundschulen für Bochums Klimaschutzmaskottchen beteiligt – und sie haben ihn gewonnen. „Flocke“ heißt der Eisbär, das Symboltier des Projektes „Klimaschutz: So machen wir´s!“ seit Dienstag, 9. Juli, ganz offiziell. Vorgeschlagen hat den Namen der neunjährige Jason Jedrowiak, unterstützt von seinen Mitschülerinnen und -schülern und dem Kollegium.

 

„Klimaschutz: So machen wir´s!“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, mit der Kinder zu umweltfreundlichem Verhalten angeregt werden sollen. Eisbär „Flocke“ ziert Unterrichtsmaterialien, Buttons und Erinnerungsschilder an Fenstergriffen oder Türrahmen, auf denen zum Beispiel an sparsames Heizen erinnert wird oder daran, beim Verlassen von Räumen das Licht auszuknipsen.

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