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Regional

Stadt Duisburg Infos:4. Haniel Klassik Open Air Musikfest auf dem Opernplatz im September

Haniel-Vorstand zu Gast im Rathaus: Thomas Schmidt, OB Sören Link, Jutta Stolle, Florian Fink und Stephan Gemkow Fotocredit: Malte Werning, Stadt Duisburg
Haniel-Vorstand zu Gast im Rathaus: Thomas Schmidt, OB Sören Link, Jutta Stolle, Florian Fink und Stephan Gemkow Fotocredit: Malte Werning, Stadt Duisburg

Zu einem musikalischen Highlight in Duisburg laden die Franz Haniel & Cie. GmbH, die Deutsche Oper am Rhein, die Duisburger Philharmoniker, die Duisburger Kulturbetriebe am Freitag, 06. September um 20 Uhr ein. Gemeinsam organisieren und vertreten sie das „4. Haniel Klassik Open Air“, das sich seit seiner erfolgreichen Premiere im Sommer 2013 zu einem festen Bestandteil des Duisburger Kulturlebens entwickelt hat.

Vorstandsvorsitzender Stephan Gemkow resümiert: „In ein paar Tagen werde ich mein Amt als Haniel-Vorstandsvorsitzender niederlegen. Bekanntlich geht man immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge – das trifft auch auf mich zu. Fehlen werden mir auf jeden Fall die Momente, in denen ich die Haniel Klassik Open Air-Konzerte eröffnen durfte. Das waren unvergessliche Erfahrungen – nicht nur wegen der gelegentlichen Wetterkapriolen! Für den einen oder anderen ist die Veranstaltungsreihe vielleicht untrennbar mit meinem Namen verbunden. Aber seien Sie unbesorgt: Ich übergebe das Haniel Klassik Open Air in gute Hände. Mein Nachfolger Thomas Schmidt wird sich auch dafür einsetzen, dass die Konzerte als wiederkehrende Programmpunkte im Kulturkalender Duisburgs bleiben.“

 

Oberbürgermeister Sören Link würdigt ausdrücklich das Bekenntnis von Haniel zum Kulturstandort Duisburg: „Das Engagement, das Haniel in Duisburg zeigt, ist alles andere als selbstverständlich. Ich kann mich nicht genug bei Stephan Gemkow und seinem Team bedanken und freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger Thomas Schmidt. Dass die Duisburger das Haniel Klassik Open Air lieben, zeigen sie jedes Mal  - auch bei Wind und Wetter. Und auch ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut, wenn die Philharmoniker vor der grandiosen Kulisse des Duisburger Theaters die ersten Noten spielen."

 

Solistinnen und Solisten des Ensembles, Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein sowie die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Axel Kober präsentieren ein vielfältiges Programm mit Ausschnitten aus „Fidelio“, „Aida“ und „Samson et Dalila“. Unter anderem darf sich das Publikum auf musikalische Beiträge von Liana Aleksanyan, Anke Krabbe, Ramona Zaharia, Corby Welch, Bogdan Baciu, Sergej Khomov, Bogdan Taloş und Sami Luttinen freuen. Durch den Abend führt erneut der bekannte TV-Entertainer und Musiker Götz Alsmann, der erstmals beim Haniel-Open-Air von seiner Band begleitet wird. 

 

Um die Bühne weiterhin für das Duisburger Publikum zu bespielen, geht es an den Folgetagen mit einem musikalischen Feuerwerk weiter:

 

Am Samstag, 7. September wird gerockt. Zu Beginn um 14.45 Uhr wird die Schülerband des Homberger Haniel Gymnasiums die Bühne entern, ehe die Duisburger/Moerser Band Echo Appartment das Zepter übernehmen wird. Im Jahr 2018 gewannen sie den Fernsehpreis der ARD.  Anschließend rocken die Lokalmatadore von Fools Errant den Opernplatz. Ihr Blues-inspirierter Rock angereichert mit modernen Elementen aus Hardrock, Metal und Pop hat viele Fans. Eine besondere Freude wird dann der Auftritt von Peter Bursch’s All Star Band. Mit seiner aus fantastischen Musikern bestehenden All Star Band wird er eine 75-minütige Reise durch die Rock- und Popgeschichte auf die Bühne bringen.

 

Höhepunkt des Abends wird dann um 20.00 Uhr der Auftritt der Schweizer Hardrock Band Gotthard, die im halbakustischen Gewand ihre größten Hits präsentieren. Die Hardrocker aus Lugano haben bei weit mehr als 2000 Konzerten auf drei Kontinenten unter anderem mit Deep Purple, Bryan Adams, Bon Jovi und AC/DC gespielt, in ganz Europa gefeierte Headliner-Tourneen absolviert und weltweit über drei Millionen Tonträger verkauft. GOTTHARD sind seit 25 JAHREN eine Bank in den Charts und stehen für Swiss rock at it’s best!

 

Am Sonntag, dem 8.9.2019, geht das Programm von 12.00 bis 16.00 Uhr musikalisch mit einer „Sonntags-Matinee“ weiter.

Beginnen wird der  Kinderchor der Deutschen Oper am Rhein, lebendig wird es

mit der Bigband der Musik- und Kunstschule Duisburg, die instrumental und mit Gesang Jazz, Funk und Rock, gewürzt mit solistischen Einlagen der Musiker spielen.

Der überregional bekannte Duisburger Gospelchor beweist, wie viel Leben und Seele in dieser Musik steckt und präsentiert Gospel vom Feinsten.

Die Musical Kids Rheinhausen, auch bekannt aus dem Finale der WDR-Produktion „Der beste Chor im Westen“,  werden einiges aus ihrem vielseitigen Programm darbieten.

Zum Abschluss bietet das für seine außergewöhnlichen und aufwendig inszenierten Konzerte bekannte „Klangkraft Orchester“ einen Hörgenuss aus seinen kreativen Projekten mit Musik, Film, Schauspiel und Tanz.

 

Der Eintritt ist an allen drei Konzerttagen frei.

 

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Stadt Duisburg Infos:„Mut-Tour“ machte Station in Duisburger Innenstadt

Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bei hochsommerlichen Temperaturen machte die „Mut-Tour“ am Mittwoch, 26. Juni, in Duisburg-Mitte Station. Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und lobt die Aktion und besonders den Mut, sich in der Öffentlichkeit mit dem Thema Depression zu präsentieren.

 

Das Duisburger Bündnis bot in Zusammenarbeit mit dem ADFC an verschiedenen Ständen wichtige Informationen rund um das Thema Depression sowie zur Mut-Tour in der Duisburger Innenstadt. Das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg ist ein wichtiger Partner in diesem Bündnis.

 

Interessierte, die an der Mut-Tour teilnehmen oder sich rund um das Thema Depression informieren möchten, bekommen beim Duisburger Bündnis gegen Depression unter www.duisburg-gegen-depression.de weitere Informationen.

 

Hinter dem Begriff „Mut-Tour“ versteckt sich ein deutschlandweites Aktionsprogramm auf Rädern, bei dem Menschen mit und ohne Depressionserfahrungen quer durch die Republik gemeinsam Rad fahren und mit ihren Aktionen dazu beitragen wollen, über das Erkrankungsbild Depressionen aufzuklären. Depressionen haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt und es besteht weiterhin ein großer Aufklärungsbedarf darüber, was diese Krankheit kennzeichnet und wie ihr begegnet werden kann. Dieser Aufgabe hat sich auch das lokale Bündnis Duisburg gegen Depression verschrieben, welches seit Jahren im Verbund mit vielen Institutionen und  Initiativen in der Stadt eine besondere Aufklärungsarbeit leistet.

 

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Objekt des Monats Juli 2019 „Wikinger auf Binnenfahrt im Odertal“

„Wikinger auf Binnenfahrt im Odertal“ aus dem Verlag „Der praktische Schulmann“ nach einem Original von Willy Planck, Publikationsjahr 1937. © Gustav-Lübcke-Museum
„Wikinger auf Binnenfahrt im Odertal“ aus dem Verlag „Der praktische Schulmann“ nach einem Original von Willy Planck, Publikationsjahr 1937. © Gustav-Lübcke-Museum

In einer Koje der Sonderausstellung „Mythos Germanien“ im Gustav-Lübcke-Museum befindet sich ein besonders gut erhaltenes, buntes Schulwandbild. Derartige Schautafeln schmückten in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes zwischen 1933 und 1945 die Klassenzimmer. Es wurde 1937 von Willy Planck gemalt, tausendfach reproduziert und zeigt ein prächtiges, eben angelandetes Wikingerschiff an der Oder. In der Bildmitte auf dem Bootssteg macht sich ein großgewachsener, blonder und aufrecht stolz schreitende Wikinger auf in Richtung Ufer. Friedlich gestimmte und zivilisierte Reisende statten anderen freundlichen Menschen einen Besuch ab, um vermutlich Handel mit ihnen zu treiben. Das jedenfalls lässt die Darstellung auf den ersten Blick vermuten.

Auffällig ist aber, dass die am Ufer Wartenden den Wikingern devot mit gesenktem Köpfen und einem dargebotenen Geschenk begegnen und die Gestalten auf dem Schiff alle Waffen tragen. Also doch keine Darstellung einer einfachen Handelsreise? Auch fällt am linken Bildrand eine seltsame Gestalt optisch heraus. Die dunkle Gestalt hält einen Geldsack in der Hand, trägt einen Bart und einen Hut. Sie hat eine gekrümmte Nase und steht geduckt da. Der Begleittext für Lehrer informiert den Leser, dass sie der Jude sei, der sich herbeidrängt, den Slawen ihre Kinder raubt und in alle Welt als Sklaven verkauft. Aber jetzt kämen die Germanen (Wikinger), die ihm zeigten, dass er seine Rolle ausgespielt habe. Sie würden die Slawen von dem jüdischen Joch befreien.

In der Zeit des NS-Regimes sollte den Schülern so vor Augen geführt werden, wie wichtig es sei, sich gegen die böswillig agierenden Juden zu wehren. Die zentrale Aussage des Schulwandbildes war es, die Wikinger als Befreier vom Judentum und nicht als Eroberer darzustellen. „Wikinger auf Binnenfahrt“ ist zeitlich vor der Organisation der so genannten „Endlösung“ der Judenfrage entstanden zeigt aber, wie die antisemitische Stimmung – auch in Schulen – langfristig vorbereitet wurde. Alle Schulwandbilder waren mit Begleittexten ausgestattet, in denen sich die gewünschte ideologische Vorstellung der Nationalsozialisten im direkten Dialog zwischen Lehrern und Schülern fortsetzten sollte.

Die Körperhaltung der am Ufer wartenden Slawen deutet an, dass sie gegenüber den Ankömmlingen eine untergeordnete Stellung bekleiden. Die archäologische Forschung aus dieser Zeit lieferte entsprechende (zum Teil gefälschte) Fakten. Zusammen mit der auch über die Schulwandbilder gelehrten Meinung sollte eine Jahrtausende alte Kontinuität der „germanischen Besiedlung“ und Rettung anderer Völkerschaften durch die Germanen bzw. deren „arische“ Nachfahren vermittelt werden. Aufgrund dieser angeblich historisch gesicherten Tatsachen sollte die Eroberung, Besetzung und Ausnutzung europäischer Nachbarländer während des bald darauf folgenden Krieges legitimiert werden.

Bis heute hat die Wissenschaft keine eindeutigen Belege, dass Wikinger mit ihren Schiffen jemals bis an die Oder vorgedrungen sind. Historische schriftliche Quellen belegen hingegen, dass die Wikinger Raubzüge durchführten, brandschatzten, mordeten und Menschen in die Sklaverei verkauften. Bis heute gibt es ebenfalls keine Hinweise darauf, dass in der auf dem Schulwandbild dargestellten Zeit (8.-10. Jahrhundert), Menschen jüdischen Glaubens an der Oder lebten.

 

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Bildcollage zur Theaterspielzeit 2019/2020 in der Stadthalle Walsum

Stadt Duisburg Infos:Neue Theaterspielzeit 2019/2020 in der Stadthalle Walsum

Bildcollage zur Theaterspielzeit 2019/2020 in der Stadthalle Walsum
Bildcollage zur Theaterspielzeit 2019/2020 in der Stadthalle Walsum

Die Theaterreihe in der Stadthalle Walsum startet am Montag, 7. Oktober, in die neue Spielzeit 2019/2020 mit der Komödie „Funny Money“ mit Saskia Valencia. Das Programm wird am Donnerstag, 28. November, mit der Komödie „Eine Stunde Ruhe“ mit Timothy Peach und Saskia Valencia fortgesetzt. Am 29. März 2020 wartet auf die Gäste in der Stadthalle Walsum eine ungewöhnliche und witzige Verbindung von Comedy und Klassik mit dem „Concerto Scherzetto“. Den Abschluss der kommenden Spielzeit bildet am 2. Mai 2020 die Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“.

 

Informationen und Abonnements mit Preisvorteilen sind ab sofort im Bezirksrathaus Walsum im Zimmer 405 auf der Friedrich-Ebert-Straße 152 erhältlich. Auch Einzelkarten für alle Veranstaltungen können dort ab dem 1. Juli 2019 erworben werden, sowie bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder online über Eventim.de.

 

Weitere Auskünfte gibt es telefonisch unter (0203) 283-5731 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

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