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Regional

Extreme Hitzewelle rollt heran - Temperaturen um 40 Grad nicht ausgeschlossen

Kühle Plätze werden begehrt, der Juni endet heiß. Quelle: WetterOnline
Kühle Plätze werden begehrt, der Juni endet heiß. Quelle: WetterOnline

Die Berechnungen verschiedener Wettermodelle zeigen große Hitze für die nächste Woche. Im ganzen Land sind dann Spitzenwerte von 30 bis 35 Grad möglich. Nach einzelnen noch extremeren Berechnungen könnte es auch noch deutlich heißer werden.Temperaturen um 40 Grad nicht ausgeschlossen

Die Berechnungen verschiedener Wettermodelle zeigen große Hitze für die nächste Woche. Im ganzen Land sind dann Spitzenwerte von 30 bis 35 Grad möglich. Nach einzelnen noch extremeren Berechnungen könnte es auch noch deutlich heißer werden.

Heißluftdüse 

Vor allem im Süden und Osten Deutschlands besteht um die Wochenmitte mit Luft aus Afrika das Potenzial für 40 Grad. „Dafür muss natürlich alles zusammenpassen und dementsprechend ist eine Woche im Voraus dieses Szenario noch mit großer Vorsicht zu genießen.“, erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline, betont jedoch: „Dass es nächste Woche für einige Tage sehr heiß wird, ist allerdings ziemlich sicher.“ Zunächst aber setzt sich bei uns verbreitet deutlich angenehmere Luft durch, es gibt einen freundlichen Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern. Ab Sonntag jedoch stellt sich die Wetterlage um. „Ein Tief über dem Ostatlantik macht dann gemeinsame Sache mit einem mächtigen Hoch über dem östlichen Mittelmeer und wirft die Heißluftdüse an. Wüstenluft gelangt auf direktem Weg aus Nordafrika zu uns.“, so Habel.  

Hitzerekorde möglich

Der Temperaturrekord für Juni liegt in Deutschland bei 38,2 Grad und stammt aus dem Jahr 1947. Die höchste in Deutschland je offiziell gemessene Temperatur wurde 2015 im fränkischen Kitzingen mit 40,3 Grad gemessen. Ob diese Werte kommende Woche überboten werden, ist noch unsicher. „Fakt ist: Die kommende Woche bringt uns die heißeste Luft, die in dieser Jahreszeit überhaupt möglich ist. Wenn alle meteorologischen Faktoren eintreffen, ist ein neuer Rekord keinesfalls ausgeschlossen.“, sagt Habel.

Viel trinken!

Erreicht uns im Sommer eine Hitzewelle, wird es bei der Arbeit, im Büro oder auch in der Schule ziemlich ungemütlich und ohne Klimaanlage sogar zur Qual. Es können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Schwindel und Ermüdung auftreten. Deshalb sollte für Kühlung gesorgt und vor allem reichlich Wasser oder Fruchtschorlen getrunken werden, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Alkohol sollte hingegen gemieden werden, da dieser dem Körper Flüssigkeit wieder entzieht. Insbesondere kleine Kinder sowie alten und kranken Menschen wird empfohlen "über den Durst" zu trinken.

Wie heiß der Tag wird, erfährt man aktuell auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App und über den Messenger-Service.

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Stadt Duisburg Infos:Treppe zur Mercatorinsel ist freigegeben

Der Treppenturm Mercatorinsel in Duisburg-Ruhrort ist nun offiziell begehbar. Die Gerüste sind abgebaut und die Treppe für die Bürgerinnen und Bürger freigegeben. Bisher verhinderte ein Konstruktionsfehler an diesem Treppenbauwerk die weitere Nutzung und auch den Abgang zur Mercatorinsel. Diverse bei einer Bauwerksprüfung festgestellte Mängel wurden bei den Sanierungsarbeiten beseitigt. Somit ist nun der Zugang zur Mercatorinsel von der Friedrich-Ebert-Brücke über die Treppenanlage möglich.

 

 

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Stadt Duisburg Infos:GEBAG will das Grundstück an der Steinschen Gasse entwickeln

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEBAG hat Interesse an der Entwicklung des Grundstücks an der Steinschen Gasse bekundet. Mit der Bebauung des Grundstücks soll unter anderem auch die Revitalisierung der Altstadt vorangetrieben werden.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt das Interesse: „Mit der GEBAG haben wir einen zuverlässigen und kompetenten Partner an unserer Seite, der schon an anderer Stelle erfolgreich Stadtentwicklungsprojekte gestaltet und umsetzt. Ich würde mich freuen, wenn wir die erfolgreiche Zusammenarbeit auch an dieser Stelle fortsetzen können.“

„Die exponierte Innenstadtlage und die ungebrochene Nachfrage nach Büro- und Wohnflächen in Duisburg bietet aus unserer Sicht beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung“, hebt zudem GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer das Potential der Fläche hervor.

Beigeordneter Martin Linne ergänzt: „Die gemeinsame Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts zwischen Verwaltung und GEBAG wird den qualitativen Anforderungen des Standorts gerecht und soll auch für einen weiteren Schub bei der Revitalisierung der Altstadt sorgen.“

Eine entsprechende Beschlussvorlage soll dem Rat der Stadt im Juli zur Entscheidung vorgelegt werden.

 

 

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Erste erfolgreiche kooperative Promotion im Fachbereich Geodäsie der Hochschule Bochum Lehrpreisträger Christian Müller ist jetzt auch "Doktor".

Christian Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrpreisträger 2018 aus dem Fachbereich Geodäsie der Hochschule Bochum, hat erfolgreich das Promotionsverfahren zum Dr. rer. nat. absolviert. In Kooperation mit der Ruhr Universität Bochum und betreut durch Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Klein (Fachbereich Geodäsie) und Assoz.-Prof. Dr. Angela Hof (Universität Salzburg) forschte er zum Thema "System-oriented Spatial Simulations for Sustainable Urban Planning".
Dabei entwickelte er eine Simulationsplattform, die von Städteplanern und Entscheidungsträgern auf sehr einfache Weise genutzt werden kann, um abzuschätzen, welche möglichen Folgen unterschiedliche Planungsvorhaben haben können. Das Ganze geschieht in einer Spieleumgebung, in der sehr intuitiv systemische Rückkopplungsmechanismen erfahrbar werden. Bspw. simuliert der Nutzer einen neuen Supermarkt an einem bestimmten Standort in der Stadt und hat dabei die Möglichkeit, abschätzen zu lassen, welche Auswirkungen dies auf den Bodenrichtwert oder die Raumattraktivität haben könnte.
Im Hintergrund kommen Methoden und Techniken aus den Bereichen Data Science und Geoinformatik zum Einsatz. Dabei werden Daten aus einer Vielzahl heterogener Quellen automatisiert in ein einheitliches Datenmodell integriert. Diese breite Datengrundlage wurde zusätzlich mit Hilfe von gemischten quantitativen und qualitativen Methoden zur Messung der Raumattraktivität ergänzt. Es wurde eine Briefumfrage, App-gestützte Umfragen, Bürger-Interviews, sogenannte Emotionen-Kartierungen und eine Analyse von Twitter-Daten durchgeführt. Schließlich werden diese Daten in der entwickelten Plattform durch geostatistische Machine Learning Methoden analysiert und in Regeln für verschiedene Simulationsansätze überführt.
Abgeschlossen wurde die Promotion durch die Disputation zum Thema "Neue Zugänge zur Stadt - Urban Analytics als Bindeglied zwischen geographischer Stadtforschung, Data Science und Geoinformatik". Hierbei wurde u.A. dargelegt, dass eine erhöhte Datenverfügbarkeit, genauso wie verbesserte Analysealgorithmen, die Erforschung des städtischen Raumes revolutionieren.

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