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Regional

Stadt Duisburg Infos:Umweltmarkt und „Öko-Markt & Eine Welt Bazar“ auf der Königstraße

Der diesjährige Umweltmarkt und „Öko-Markt & Eine Welt Bazar“ steht unter dem Motto „Klimaanpassung leicht gemacht – Bauwerksbegrünung“ und findet am Samstag, 15. Juni, auf der Königstraße statt. Das Umweltamt wird, wie jedes Jahr, zum Umweltmarkt einen Teil der Königstraße in eine „Grüne Oase“ verwandeln. In dieser Oase sind Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen eingeladen.

 

Interessierte können sich über die Themen Dachbegrünung, Dachgärten, Fassadenbegrünung und über die Bedeutung des Biotopverbundes für das Klima informieren. Mittels des Gründachkatasters vom Regionalverband Ruhr können Bürger sich am Stand des Umweltamtes prüfen, wie hoch die Eignung ihres Gebäudes für ein begrüntes Dach ist. Am Informationsstand des Bundesverband GebäudeGrün e.V. sind Einblicke über den aktuellen Stand der Dach- und Fassaden Technik verfügbar und man kann an einer Verlosung teilnehmen.

 

„Wie können Häuser vor den Folgen die durch den Rückstau der Wassermassen bei extremen Wetter und Starkregen entstehen wirksam geschützt werden?“ Hierzu beraten die Verbraucherzentrale NRW und die Wirtschaftsbetriebe an ihren Ständen und stellen passende Informationen zur Verfügung. Fragen zum Thema Gesundheit und Umwelt gibt es am Stand des Aktionsbündnisses für Gesundheit und Gerechtigkeit.

 

Auf dem Umweltmarkt zeigen außerdem Umweltschutzvereine und -verbände, Eine-Welt-Gruppen, städtische Ämter und Institutionen sowie soziale Initiativen ebenso wie Firmen, die sich im Umwelt- und Naturschutz engagieren, ihre Arbeit. Mit insgesamt 41 Ausstellern ist sicher für jeden etwas dabei. Ein Spaziergang über die Königstraße lohnt sich in jedem Fall.

 

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POL-BO: Gelebte Zivilcourage: Wie ein 22-Jähriger einen Randalierer (37) verfolgte und stellte

Lob vom Kripo-Chef: Sergiy (m.) wird für sein hohes Maß an Zivilcourage von LKD Andreas Dickel (r., Leiter der Kriminalpolizei) und Sachbearbeiter KOK Patrick Gehring geehrt.
Lob vom Kripo-Chef: Sergiy (m.) wird für sein hohes Maß an Zivilcourage von LKD Andreas Dickel (r., Leiter der Kriminalpolizei) und Sachbearbeiter KOK Patrick Gehring geehrt.

Bochum (ots) Ob er Angst hatte? Sergiy zuckt mit den Schultern. Angst nicht direkt, sagt er, eher Respekt. Im Herbst 2018 hat der 22-jährige Bochumer mehreren Menschen geholfen, die von einem Randalierer bedrängt und geschlagen wurden; er hat den Täter verfolgt und im Alleingang für seine Festnahme gesorgt. Zivilcourage, diese Sache, über die alle häufig und gerne reden - Sergiy hat sie einfach gemacht.

Ein Samstagabend Anfang Oktober im Bochumer Bermudadreieck. Gemeinsam mit einem Freund will Sergiy einen entspannten Abend verbringen; ein bisschen quatschen, etwas essen und trinken. Doch es kommt anders. Nahe des Schauspielhauses fällt dem Studenten ein Pärchen auf, das in Streit geraten ist. Weil der Mann, ein stämmiger 37-Jähriger, dem 22-jährigen bedrohlich erscheint, fragt er nach, ob alles in Ordnung ist. Der Mann reagiert aggressiv und droht dem Studenten, beschimpft außerdem willkürlich Passanten.

Als der 37-Jährige schließlich auf einen bis dahin unbeteiligten Bettler eintritt, schreitet Sergiy ein. "Hören Sie auf!" sagt er, und: "Lassen Sie den Mann in Ruhe!". Was er nicht weiß: Der Mann, den er gerade zur Ordnung ruft, ist polizeibekannt, hat getrunken, Drogen genommen - und befindet sich in einer emotionalen Ausnahmesituation.

Wutentbrannt rennt der Schläger auf Sergiy zu, will ihn treten und zu Fall bringen. Doch Sergiy ist sportlich, denn er spielt Fußball im Verein; also beginnt er, rückwärts zu laufen und dabei fortwährend auf den Mann einzureden. Auf die Worte weiß der Schläger keine Antwort. Stattdessen bringt er mit einem Kopfstoß wahllos einen Passanten zu Fall und rennt davon.

Sergiy hätte jetzt die Polizei rufen können, was an sich schon vorbildlich gewesen wäre. Doch er trifft eine Bauchentscheidung. Er rennt los.

An einer nahegelegenen Unterführung holt Sergiy den Schläger ein - der drangsaliert gerade erneut wahllos Obdachlose. Als er den 22-Jährigen bemerkt, flüchtet er in eine Straßenbahn. Sergiy sprintet so schnell er kann, doch die Tür schließt sich vor seiner Nase. Er gibt nicht auf, trommelt gegen die Bahn und ruft um Hilfe. Aber die Passagiere verstehen nicht, was gerade passiert, und niemand reagiert. Als Sergiy schließlich durch das geöffnete Fenster die Fahrerin anspricht, setzt die über ihre Leitstelle einen Notruf ab und verriegelt die Tür. Mehrere Sicherheitskräfte bringen den Aggressor schließlich unter Kontrolle, bevor Polizeikräfte ihn wenig später mit zur Wache nehmen.

"Das alles war spontan", resümiert Sergiy, als er später vom Bochumer Kripochef LKD Andreas Dickel und Sachbearbeiter KOK Patrick Gehring für sein couragiertes Handeln geehrt wird, und ergänzt: "Ich würde es wieder tun." Ein Vorbild will er sein, weil er findet, dass die Gesellschaft so funktionieren sollte: sich gegenseitig helfen, füreinander einstehen. Andreas Dickel nickt: "Wir erwarten nicht, dass alle Menschen jetzt Kriminelle fangen. Wenn jemand in einer solchen Situation den Notruf wählt, hat er absolut richtig gehandelt. Aber Sergiy hat alles dafür getan, diese Situation gewaltfrei zu lösen - er hat fortwährend mit dem Täter kommuniziert, Unbeteiligte angesprochen und ist dort eingeschritten wo andere in Not waren. Das ist eine herausragende Leistung." Dann schmunzelt Dickel: "Sergiy hätte das Zeug zum Polizisten."

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POL-BO: Polizei zum Anfassen- TAG DER OFFENEN TÜR DER POLIZEI am 15. Juni 2019

Auch
Auch "Irmchen", der kleinste Streifenwagen im Revier, ist bereit für Samstag - zusammen mit großen, kleinen, aktuellen, aber auch historischen Einsatzfahrzeugen bietet der kleine Polizei-Smart eine perfekte Foto-Kulisse für kleine und große Polizeifans. Mit auf dem Bild: Tanja Pfeffer, EPHK Frank Lemanis (Leiter Pressestelle) und PHK Volker Schütte. (Foto: Jens Artschwager, Polizeipräsidium Bochum)

Bochum, Herne, Witten (ots) Unser "Irmchen" ist bereit - zusammen mit großen, kleinen, aktuellen, aber auch historischen Einsatzfahrzeugen bietet unser kleiner Polizei-Smart am kommenden Samstag, 15. Juni, beim TAG DER OFFENEN TÜR DER POLIZEI eine perfekte Foto-Kulisse für kleine und auch große Polizei-Fans.

Von 10 bis 18 Uhr warten auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Bochum (Krümmede 2, 44791 Bochum) neben Live-Musik, Einsatzvorführungen unter anderem der Taucher, der Diensthunde, der Pferde oder auch der neuen Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE), Informationsständen zu unterschiedlichen Themen, aktuelle und historische Einsatzfahrzeuge und leckerem Essen auch ein vielseitiges Kinderprogramm. Kurz: Polizei zum Anfassen. Auch der neue Polizeipräsident Jörg Lukat wird sich den Gästen vorstellen.

Dieser Tag mit allen Highlights ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 110. Geburtstag des Präsidiums.

Zusammen mit unserem Revier, mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Bochum, Herne und Witten und natürlich auch darüber hinaus, möchten wir diesen besonderen Geburtstag feiern.

Alle Interessierten und auch Medienvertreter sind herzlich eingeladen!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei unserem außergewöhnlich, spannenden Polizei-Familien-Tag am 15. Juni 2019 in Bochum (Krümmede 2, 44791 Bochum)

Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten (Kirmesplatz Castroper Straße/JVA Bochum) bitten wir - wenn möglich - mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Vielen Dank, dass Sie unsere Veranstaltung in Ihrem Medium ankündigen.

Details zum Programm finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/4289705.

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POL-BO: Ordnungshüter auf zwei Rädern: Motorradfahrer absolvieren Fahrfortbildung in Jülich

Emsiges Training: Zwei Kradfahrer des Polizeipräsidiums Bochum in Jülich. Vor allem das Handling der Maschinen in Extremsituationen muss regelmäßig geübt werden.
Emsiges Training: Zwei Kradfahrer des Polizeipräsidiums Bochum in Jülich. Vor allem das Handling der Maschinen in Extremsituationen muss regelmäßig geübt werden.

Bochum/Herne/Witten/Jülich (ots) Sie sind wendig, schnell und im Einsatz unverzichtbar: Die Motorradfahrer - im Polizeijargon schlicht "Kradfahrer" - übernehmen von der Verkehrsregelung bis zur Verfolgung von Verdächtigen in Bochum, Herne und Witten wichtige Aufgaben. Jetzt haben sie ihre Fähigkeiten erneut unter Beweis gestellt und ihr Wissen aufgefrischt - bei der jährlichen Fahrfortbildung, diesmal in Jülich.

Kolonnenfahrt auf der Autobahn Warum nur von A nach B fahren, wenn man auch sofort üben kann? Schon die gut 100 Kilometer Autobahn zwischen Bochum und Jülich nutzten die 13 motivierten Motorradfahrerinnen und -fahrer für eine Kolonnenfahrt in speziell versetzter Zweierformation. Im Fahrsicherheitszentrum der Verkehrswacht Jülich trafen sie dann auf ihre Trainer: Polizeihauptkommissar Guido Jabusch, Polizeioberkommissar Ingo Braunschuh sowie Dietmar Zimmermann von der Verkehrswacht.

Als erstes stand das Fahrsicherheitstraining auf dem Programm. Die Polizisten übten unermüdlich, worauf es im Einsatz ankommt; vor allem Fahrzeughandling bei schnellen und langsamen Geschwindigkeiten, Kurvenfahrten und Bremsen. Anschließend galt es, die trainierten Fertigkeiten bei einer Ausfahrt umzusetzen.

Keine Stürze, keine Pannen Am zweiten Tag drückten die Kradfahrer dann die Schulbank. In einer ausführlichen Theorieeinheit gab's ein Update hinsichtlich technischer Veränderungen und aktueller Gegebenheiten. Nach einer weiteren gemeinsamen Ausfahrt fuhren die Motorradfahrer zurück nach Bochum - natürlich wieder in Formation.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ziehen ein positives Fazit. Sie konnten ihre Fähigkeiten erproben und ihr Wissen auffrischen. Beide Tage liefen ohne Stürze oder technische Pannen ab. Die Planung für das Training im Jahr 2020 hat bereits begonnen - die Kradfahrer sind gerne wieder dabei.

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