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Regional

POL-BO: Bochum Zum Glück nicht von Lkw überrollt! - Radfahrer (59) hat eine "Hundertschaft von Schutzengeln"

Zum Glück wurde nur das Fahrrad überrollt!
Zum Glück wurde nur das Fahrrad überrollt!

Bochum (ots) In den Mittagsstunden des gestrigen 11. Juni kam es auf der Herner Straße im Bochumer Stadtteil Riemke zu einem schweren Verkehrsunfall - in Höhe der Hausnummer 371. Gegen 12.10 Uhr war ein Fahrradfahrer (59) dort stadteinwärts unterwegs.

Nach bisherigem Ermittlungsstand öffnete eine Bochumerin (57), die ihr Auto auf dem rechtsseitig vom Radweg gelegenen Parkstreifen abgestellt hatte, plötzlich die Fahrertür.

Der in Recklinghausen lebende Mann konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, fuhr gegen die Tür und stürzte nach links auf die Fahrbahn.

Hier geriet der Radfahrer unter die Front eines parallel fahrenden Lastwagens. Geistesgegenwärtig konnte sich der Mann aber zum Glück mit seinen Beinen noch schnell genug vom Radkasten wegdrücken, so dass er nicht unter den Vorderreifen geriet. Das Mountainbike wurde von diesem Reifen überrollt und erheblich beschädigt (siehe Foto).

Eine Rettungswagenbesatzung brachte den ansprechbaren 59-Jährigen zur Behandlung der Sturzverletzungen in ein örtliches Krankenhaus.

Schaut man sich das Unfallfoto an, scheint es Schutzengel wirklich zu geben - und der Mountainbike-Fahrer hatte da gleich eine ganze Hundertschaft von!

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NRW-Umweltministerin Heinen-Esser besucht IfADo

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser mit IfADo-Direktor Jan Hengstler und Toxikologe Christoph van Thriel (links).
NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser mit IfADo-Direktor Jan Hengstler und Toxikologe Christoph van Thriel (links).

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat heute das Leibniz-Institut
für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) besucht. Das Ministerium
für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz ist für die
Thematik Umweltmedizin in Nordrhein-Westfalen zuständig. Toxische
Substanzen, die auch in der Umwelt eine Rolle spielen, und ihre
Wirkmechanismen im Menschen werden seit Jahrzehnten in der Abteilung
„Toxikologie“ des IfADo erforscht.

Zum aktuellen Austausch zwischen Politik und Wissenschaft begrüßten Prof.
Dr. Jan G. Hengstler, wissenschaftlicher IfADo-Direktor und Leiter des
Forschungsbereichs „Toxikologie“, und PD Dr. Christoph van Thriel, Leiter
der Forschungsgruppe „Neurotoxikologie und Chemosensorik“, am Mittwoch,
den 12. Juni die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser im IfADo. Im
offenen Gespräch ging es um diverse toxische Substanzen, um generelle
Prinzipien der Grenzwertableitung sowie Alternativen zu Tierversuchen, die
am IfADo intensiv erforscht werden.

„Die Erforschung der Wirkung und Bewertung von Schadstoffen auf die
menschliche Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung, um den Schutz der
Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten“, sagte NRW-Umweltministerin
Heinen-Esser.

Der Besuch der Ministerin verdeutlicht die hohe gesellschaftliche Relevanz
der Forschungsthemen am IfADo. „Unabhängige toxikologische Forschung ist
besonders in sensiblen, verbraucherschutznahen Bereichen notwendig“,
betont IfADo-Direktor Hengstler, der aktuell auch Vorsitzender der
Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln (SKLM)
ist. Das bestätigt auch van Thriel und erläutert: „Am IfADo ist die
Ableitung von Grenzwerten für den Arbeitsplatz seit vierzig Jahren
verankert“. Er selbst ist seit 2008 Mitglied der Senatskommission zur
Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe.

Von hohem Interesse für das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-
und Verbraucherschutz sind auch Alternativen zu Tierversuchen, da das
Ministerium verantwortlich für den Vollzug des Tierschutzgesetzes ist. Die
Entwicklung von Alternativmethoden zum Testen toxischer Substanzen steht
bereits seit mehr als einem Jahrzehnt im Fokus der IfADo-Forschung. Erst
kürzlich hat das IfADo eine Roadmap für die Entwicklung von
stammzellbasierten Testverfahren erstellt. „Inzwischen gibt es effiziente
Zellkulturmethoden und Simulationsverfahren, die wir soweit etablieren
können, um zumindest einen Teil der Tierversuche zu ersetzen. Es liegt
jedoch noch ein weiter Weg vor uns“, beschreibt Hengstler den aktuellen
Forschungsstand.

Das Gespräch wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Leibniz im Landtag
NRW“ vereinbart. Einmal jährlich stellen Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler der Leibniz-Gemeinschaft NRW ihre Expertise den
Ministerien und Abgeordneten direkt vor Ort in Düsseldorf zur Verfügung.

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Stadt Bochum Infos:Vortrag im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte zeigt bergbauliche Vergangenheit

Der zweite Teil der Vortragsreihe „Bilder Bochumer Zechen“ im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte – Statdtarchiv, Wittener Straße 47, zeigt am Mittwoch, 19. Juni, um 18 Uhr einen weiteren Rückblick auf Bochums bergbauliche Vergangenheit. Zu Beginn des Vortrags zeigt der Referent Markus Lutter vom städtischen Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation einige technische Einrichtungen wie zum Beispiel Kohlenseilbahnen und Malakowtürme. Es folgt ein bildreicher Überblick zu 20 großen und kleineren Zechenanlagen in historischen wie aktuellen Bildern. Der Eintritt ist frei.

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Stadt Bochum Infos:Stadt Bochum kontrolliert Geschwindigkeit

Stadt Bochum kontrolliert Geschwindigkeit
Stadt Bochum kontrolliert Geschwindigkeit

Die Stadt Bochum kontrolliert auch in der nächsten Woche wieder an verschiedenen Punkten in Bochum die Verkehrsgeschwindigkeit. Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Denn: Weltweit ist überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Unfallursache. Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass bereits eine Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit um einen Kilometer pro Stunde das Unfallrisiko um zwölf Prozent verringert. Aus diesem Grund führt die Stadt regelmäßige Kontrollen zur Verringerung des Geschwindigkeitsniveaus durch.

 

Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer kontrolliert sie in der Woche vom 17. bis 22. Juni die Geschwindigkeit unter anderem am Montag auf dem Harpener Hellweg, am Dienstag auf der Gilsingstraße, am Mittwoch auf der Overlackerstraße, am Freitag auf der Kornharpener Straße und am Samstag auf der Neulingstraße.

 

Die Auflistung ist nicht abschließend. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit überwacht die Stadt auch an weiteren Straßen die Geschwindigkeit.

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