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Regional

Stadt Bochum Infos:Alte Industrie und neues Grün Mit dem Segway PT zum Schlosspark Weitmar

SegwayTour Foto fun mobility GmbH
SegwayTour Foto fun mobility GmbH

Wer Bochum aktiv entdecken möchte, hat dazu Gelegenheit am Freitag, 14. Juni, um 19 Uhr bei der Entdeckertour „Alte Industrie und neues Grün“. Mit dem Segway PT erkunden die Teilnehmer vom Startpunkt an der Jahrhunderthalle aus Bochums Stahlvergangenheit und Kulturzukunft im Grünen. Auf dem Weg über die ehemaligen Bahntrassen des Parkband West bis zum Schlosspark Weitmar und zurück werden alte Industrieanlagen und Arbeitersiedlungen sowie Ruinen und Kunst im Schlosspark Weitmar erkundet. Somit wird die Fahrt zur Entdeckertour durch die Jahrhunderte mit Fahrspaß und spannenden Informationen. Die Tour dauert ca. 2,5 Stunden inklusive Einführung und richtet sich an Personen, die schon mal Segway gefahren sind.

 

Tickets sind für 68 Euro pro Person erhältlich in der Bochum Touristinfo, Huestraße 9, 44787 Bochum, unter www.bochum-tourismus.de sowie telefonisch unter 0234 963020.

 

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Beifall für Blutspender - Sorge und Hoffnung zum 16. Weltblutspendertag

Missverhältnis  bei Blutspenden
Missverhältnis bei Blutspenden

Jährlich hoher Verlust an aktiven Blutspendern.
Aktuell können die gemeinnützigen DRK-Blutspendedienste unter großer Anstrengung und komplexer Logistik die bundesweite Versorgung mit täglich 12.000 benötigten Konserven - das entspricht 75% des Gesamtbedarfes - noch garantieren, doch das solidarische Blutspendesystem wankt. Aufgrund des demographischen Wandels scheiden allein in Deutschland jährlich rund 100.000 Spenderinnen und Spender aus. In vielen Gebieten fehlt es an Nachwuchs, so auch in NRW!Am 14. Juni ist Weltblutspendertag. Ein Tag zu Ehren aller Menschen, die sich völlig selbstlos füreinander einsetzen. Die stillen Helden des Alltags, ohne deren Engagement Millionen von Patienten rund um den Globus keinerlei Überlebenschancen hätten. In Deutschland ist jeder Dritte mindestens einmal im Leben auf das gespendete Blut seiner Mitmenschen angewiesen. Eine künstliche Alternative sucht man weltweit vergebens.


Jährlich hoher Verlust an aktiven Blutspendern
Aktuell können die gemeinnützigen DRK-Blutspendedienste unter großer Anstrengung und komplexer Logistik die bundesweite Versorgung mit täglich 12.000 benötigten Konserven - das entspricht 75% des Gesamtbedarfes - noch garantieren, doch das solidarische Blutspendesystem wankt. Aufgrund des demographischen Wandels scheiden allein in Deutschland jährlich rund 100.000 Spenderinnen und Spender aus. In vielen Gebieten fehlt es an Nachwuchs, so auch in NRW.
Durch moderne Operationsmethoden ist es in den letzten Jahren zwar gelungen, den allgemeinen Bedarf an Blutkonserven mittels des sogenannten Patient Blood Management Programm (PBM) zu senken, wer hier nun allerdings auf eine automatische Anpassung von Angebot und Nachfrage setzt, irrt gewaltig. Als einziges Land in Europa verzeichnet Deutschland seit Jahren eine steigende Zahl an Behandlungen in Krankenhäusern. Der medizinische und medizinisch-technische Fortschritt macht mehr Behandlungen möglich und auch das Erkrankungsspektrum hat sich verändert. Eine weitere Ursache ist der stetig steigende Anteil von Senioren bei gleichzeitig sinkender Geburtenrate. Bereits heute hat Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine höhere Zahl an Patienten über 65 Jahren. Trotz blutsparender Methoden bei der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen steigt dadurch der Blutbedarf insgesamt. Eine insgesamt alternde Gesellschaft wird eine bedarfgerechte medizinische Daseinsvorsorge mit Blutpräparaten zu Recht auch in Zukunft erwarten.


Die Situation in NRW
Derzeit stehen in Nordrhein-Westfalen lediglich 290.000 Menschen für rund 75 Prozent des Aufkommens an Blut zur medizinischen Versorgung von knapp 18 Millionen Einwohnern. Unsere Gemeinschaft steht vor der großen Herausforderung, dem langfristigen Blutspender-Rückgang aufzuhalten, indem auch in NRW das Potential von rund 30% spendefähigen Menschen geweckt wird. Auch aktuell fehlen wieder Blutspenden, die vor den Feiertagen und den Sommerferien dringend benötigt werden! 
Die These, finanziellen Anreize, in Form von Aufwandsentschädigungen könnten die Problemlösung hierfür sein, zweifeln nicht nur die DRK-Blutspendedienste an. Zum einen entspricht dies nicht den ethischen Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sowie der Weltgesundheitsorganisation, zum anderen lässt sich belegen, dass auch Institutionen, die Spendern einen entsprechenden Aufwandsentschädigung anbieten, mit ähnlichen Problemen beim Blutspendeaufkommen zu kämpfen haben - auch an Rhein und Weser.
Jeder Einzelne hat es selbst in der Hand. Nur wenn sich in naher Zukunft mehr Menschen zur regelmäßigen, uneigennützigen Blutspende bekennen, kann eine alternde Gesellschaft auch langfristig mit Blut in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden. Rund 42.000 Blutspendetermine bieten die DRK Blutspendedienste jährlich flächendeckend in Deutschland an. Nur durch diesen immensen Aufwand und die Gewinnung neuer Spender lässt sich die sichere Versorgung aller Patienten in jeder Region mit passgenauen Blutpräparaten auch in den kommenden Jahrzehnten erst gewährleistet.

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig? 
Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. In der Bundesrepublik Deutschland zeichnen sechs regional tätige gemeinnützige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes in 16 Bundesländern verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Sie decken rund 75 Prozent des Bedarfs in Deutschland ab. Die Blutspende beim DRK geschieht nach strengen ethischen Normen - freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Die DRK-Blutspendedienste sind als gemeinnützige gGmbHs satzungsgemäß nicht gewinnorientiert sondern arbeiten ausschließlich für das Gemeinwohl.

Zahlen und Fakten der DRK-Blutspendedienste 
Die Blutspende beim DRK wird von rund 4.800 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie etwa 200.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt. Knapp 3 Millionen Vollblutspenden jährlich stellen die DRK-Blutspendedienste den Kliniken und Praxen in der Bundesrepublik pro Jahr für die Patientenversorgung zur Verfügung. Möglich wird dies durch das engagierte Verhalten von rund 1,7 Millionen Blutspenderinnen und Blutspendern. Täglich bieten dazu die sechs DRK-Blutspendedienste in ihren regionalen Zentren für Transfusionsmedizin Möglichkeiten Blut zu spenden und schicken etwa 250 Blutspendeteams in die Städte und Gemeinden. Dort organisieren sie pro Jahr knapp 43.000 Blutspendetermine in Städten, Schulen, Universitäten, Unternehmen, auf Veranstaltungen oder auch an ganz ungewöhnlichen Orten.

www.blutspende.jetzt
www.missingtype.de
www.spenderservice.net

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Stadt Duisburg Infos:Johanniter–Krankenhaus erhält zweites MRE-Siegel

Dr. Corinna Glasner  von dem Universitätsklinikum in Groningen, Niederlande (2.v.rechts), überreicht dem Leitenden Arzt der Hygiene Klaus Welskop (links daneben) vom Johanniter-Krankenhaus Rheinhausen offiziell das 2. EurSafety Health-Net-Qualitätssiegel. Mit auf dem Bild sind v. links: Dr. Dieter Weber (Leiter Gesundheitsamt Stadt Duisburg) und Susanne Sterzing und Angela Wiegand-Fekl (beide Hygienefachkräfte im Johanniter-Krankenhaus).Foto Sandra Kalkmann
Dr. Corinna Glasner von dem Universitätsklinikum in Groningen, Niederlande (2.v.rechts), überreicht dem Leitenden Arzt der Hygiene Klaus Welskop (links daneben) vom Johanniter-Krankenhaus Rheinhausen offiziell das 2. EurSafety Health-Net-Qualitätssiegel. Mit auf dem Bild sind v. links: Dr. Dieter Weber (Leiter Gesundheitsamt Stadt Duisburg) und Susanne Sterzing und Angela Wiegand-Fekl (beide Hygienefachkräfte im Johanniter-Krankenhaus).Foto Sandra Kalkmann

Unabhängig von dem schon in der Öffentlichkeit bekannten Erreger MRSA haben andere multi-resistente Erreger (MRE) für die Krankenhäuser eine immer größere Bedeutung. Dr. Corinna  Glasner von dem Universitätsklinikum in Groningen (Niederlande) hat dem Johanniter-Krankenhaus Rheinhausen als erstem Duisburger Krankenhaus das zweite EurSafety Health-Net Qualitätssiegel verliehen.. Während das erste Siegel hauptsächlich hygienische Anforderungen und den Umgang mit MRSA zertifizierte, zielt das zweite Siegel auf erweiterte Maßnahmen zur Vermeidung anderer MRE, sowie den multi-resistenten Gram-Negativen (MRGN). Diese Anforderungen werden streng durch das euregionale Netzwerk für Patientensicherheit und Infektionsschutz (EurSafety Health-Net) unter Federführung des Universitätsklinikum in Groningen (Niederlande) und dem Gesundheitsamt der Stadt Duisburg überprüft. Neben den Hygienestandards und Aufnahme-Screenings, müssen darüber hinaus hausinterne Standards von der Klinik entwickelt und umgesetzt werden. Darunter zählt beispielsweise ein Leitfaden für den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika.  Vermehrte Schulungen und ein erweitertes Hygienemanagement bei MRE fließen ebenfalls mit in das Anforderungsprofil der Zertifizierung.

 

Der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg, Dr. Dieter Weber, hofft auf weitere Krankenhäuser im Stadtgebiet, die möglichst in Kooperation die Qualitätssiegel anstreben: „In den letzten Jahren wurde die Vernetzung zwischen der Stadt und den Krankenhäusern enorm ausgeweitet. In jedem Halbjahr finden Treffen des MRE Netzwerks unter Leitung des Gesundheitsamtes statt, zu denen neben Krankenhäusern und Altenheimen  auch niedergelassene Ärzte, Vertreter der Feuerwehr und private Fahrdienste zum Austausch und Diskussion eingeladen sind.“

 

„Nur grenz- und sektorenübergreifende Arbeit ermöglicht einen gewissen Erfolg im Kampf gegen MRE“, betont Dr. Corinna Glasner.

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Stadt Duisburg Infos:Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link

Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 25. Juni, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen.

Termine können am Donnerstag, 13. Juni, angefragt werden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung.

Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283-6111 ebenfalls möglich.

 

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