Das Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Hamborn steht am Donnerstag, 30. Mai (Christi Himmelfahrt) den Badefreundinnen und -freunde von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Die Hallenbäder in Neudorf und Rheinhausen sowie das Allwetterbad Walsum bleiben an diesem Tag geschlossen.
Informationen zu den Bädern gibt es auf im Internet unter www.duisburgsport.de und unter der Info-Hotline 0203/283-4444.
Die Zukunftsakademie NRW (ZAK NRW) – gegründet und getragen durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Stiftung Mercator, die Stadt Bochum und das Schauspielhaus Bochum – stellt zum Ende des Jahres 2019 den Betrieb ein. Die Veranstaltungen finden bis dahin wie geplant statt, die ZAK NRW arbeitet zudem intensiv an der Sicherung und der Weitergabe ihrer umfangreichen Erfahrungen. Diversität in Kultur und Kultureller Bildung bleiben zentrale Arbeitsfelder der Kulturpolitik des Landes.
Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stiftung Mercator beenden ihre langjährige Förderung der ZAK NRW zum Ende des Jahres 2019. Die Träger der ZAK NRW haben zwischenzeitlich die Auflösung des Vereins zum Jahresende beschlossen. Eine Entscheidung, die nicht leicht gefallen ist. Aber die Ziele, mit denen die Projektidee im Kulturhauptstadtjahr 2010 geboren wurde, waren trotz der anhaltenden Relevanz des Themas Diversität aus strukturellen Gründen nicht weiter umsetzbar. Gleichzeitig danken die Förderer und Träger der aktuellen Geschäftsführerin und den Mitarbeiterinnen für die sehr gute Arbeit der letzten Jahre.
Die Schwerpunkte der ZAK NRW liegen im laufenden Jahr noch auf der Fortführung angekündigter Programmpunkte, dem Wissenstransfer und insbesondere der Ergebnissicherung. Erfahrungen aus Projekten und Programmen sollen so aufbereitet werden, dass sie von anderen Institutionen weiter genutzt werden können. Dazu gehört die Beschreibung von erfolgreichen Formaten zur Diversitätsentwicklung.
Die ZAK NRW hat in diesem Themenfeld in der Kulturszene Nordrhein-Westfalens wichtige Impulse gesetzt und an vielen Stellen erfolgreich Veränderungen und Entwicklungsprozesse angestoßen. Diversität etabliert sich als Thema im öffentlichen Diskurs immer mehr und steht inzwischen bei vielen Kulturinstitutionen auf der Agenda, wie auch erste Ergebnisse der Studie „Bestandsaufnahme zur Diversität an den Kultureinrichtungen NRWs‟ belegen. Die Studie entstand in Kooperation der ZAK NRW mit der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement der Universität Düsseldorf und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft und wird in Kürze veröffentlicht.
icht aus der Luft auf das Polizeipräsidium Bochum heute. (Foto: Polizeipräsidium Bochum)
Bochum, Herne, Witten (ots) 110 Jahre wird das Polizeipräsidium Bochum in diesem Jahr - Zeit, zurückzublicken und die Jahre und Ereignisse Revue passieren zu lassen. In 110 Jahren ist viel passiert in unserem Revier - über viele Dekaden hinweg hat sich einiges verändert. Wir wollen mit Ihnen durch die Zeit reisen - in einer Serie mit fünf Teilen.
Wir veröffentlichen Einblicke in die Geschichte unseres Präsidiums in loser Reihenfolge. Heute, in Teil 1, reisen wir zurück in die Gründungszeit des Präsidiums:
>> Kriegswirren und Flickenteppiche<<
Es gibt Gebäude, die überdauern Generationen. Das Polizeipräsidium Bochum ist so ein Gebäude. Würdig reckt sich sein Hauptturm über dem Portal in den Bochumer Himmel, der nahe Förderturm ist Markenzeichen und treuer Begleiter. Die roten Klinker haben tausende Polizistinnen und Polizisten, aber auch zahlreiche Tatverdächtige und Zeugen kommen und gehen sehen, haben Kaiserreich, Kriegswirren und Elend überdauert und stehen heute für Demokratie und Rechtsstaat.
Das einst so helle Rot der Klinker ist dunkel geworden. 110 Jahre gehen auch an einem Polizeipräsidium nicht spurlos vorüber. Diese Spuren sind Teil der Geschichte der Bochumer Polizei - eine spannende Geschichte, eine, die erzählt werden will.
Sie beginnt im Jahr 1909.
Mit königlichem Beschluss erklärte der preußische Staats- und Innenminister Friedrich Ludwig Elisa von Moltke am 1. Juli 1909, dass die Verwaltung der Sicherheitspolizei verstaatlicht und einem "königlichen Polizeidirektor" übertragen wird; namentlich Karl Gerstein. Wer in Bochum lebt, dem ist dieser Name ein Begriff - die Straße am Gelände der Bereitschaftspolizei ist nach Karl Gerstein benannt. Zum präsidialen Gebiet gehörten zunächst Bochum und Herne. Die Stadt Witten kam erst im Jahr 1927 hinzu.
Wie bedeutsam die Verstaatlichung ist, macht ein Blick auf Jahre davor deutlich. Die Ordnungshüter waren damals nämlich nicht den Ländern unterstellt, sondern wurden von den Kommunen aus verwaltet. Dadurch war die Polizei in der letzten Phase der Monarchie im deutschen Kaiserreich ein echter Flickenteppich - jede Kommune setzte eigene Schwerpunkte und übertrug der Polizei andere Aufgaben. Die Verstaatlichung sorgte für Einheitlichkeit und setzte Standards.
1914 folgten die Wirren des ersten Weltkriegs. Spürbar war das auch in Bochum und Herne. Im Januar 1923 - der Krieg war längst vorbei und Deutschland besaß mit der Weimarer Republik erstmals eine parlamentarische Demokratie - besetzten französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet. Die Soldaten umstellten alle Polizeiunterkünfte, entwaffneten die Schutzpolizei und wiesen sie aus. Es waren chaotische Zustände im Land: Während der damalige Polizeipräsident Karl Stühmeyer an seinem Dienst gehindert wurde und die Städte offiziell ungeschützt waren, verrichtete die Kripo heimlich ihren Dienst. Zum Teil sorgte auch die Feuerwehr für Ruhe und Ordnung. Es dauerte einige Zeit, bis die Franzosen eine notdürftige Ersatzpolizei aufgestellt hatten, hastig rekrutiert vor allem aus Mitgliedern der Gewerkschaft. Zunächst trugen die Männer lediglich Armbinden, später außerdem die alte Uniform der königlichen Polizei.
Fünf Jahre später hatte sich die Lage normalisiert: Die Franzosen waren abgezogen und es gab wieder ausreichend Personal. Zum Polizeipräsidium gehörten 1929 insgesamt 1.595 Beamte; 1.290 von ihnen waren Schutzpolizisten, 12 Landjäger (spezielle Polizeikräfte für den ländlichen Raum), 170 Kripo- und 123 Verwaltungsbeamte.
Zur Polizeiverwaltung Bochum-Gelsenkirchen zählten die Städte Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Wanne-Eickel, Wattenscheid und seit 1927 auch Witten. Präsident war Georg Stieler - zuvor Polizeiverwalter von Gelsenkirchen. Im Januar 1929 ging er als Regierungspräsident nach Aachen. Von einem "flotten Marsch der Polizeibeamten-Kapelle" wurde seine Verabschiedung begleitet, berichtete die Westfälische Volks-Zeitung. Alle Redner waren sich einig: Der Aufstieg zum Regierungspräsidenten sei eine "Wertschätzung" seiner Person, das Polizeipräsidium verlöre einen "Repräsentanten, der nach innen wie außen hervorragend vertreten" hätte.
Mit seinem Weggang verpasste Stieler um wenige Monate einen großen Tag der Bochumer Polizei. Denn am 31. Mai 1929 wurde das Bochumer Polizeipräsidium an der Uhlandstraße feierlich eingeweiht. Die Bauzeit betrug gerade einmal zwei Jahre. Kein Schnellschuss, denn die Baumeister hatten etwas von ihrem Handwerk verstanden: 37 Meter ist der massive Hauptturm hoch, die Fassade weist eine kunstvolle Gliederung auf, Portal und Sockel sind mit fränkischem Muschelkalksandstein verkleidet. Der Boden der Eingangshalle ist mit bunten Mosaikplättchen versehen, die Heizkörper aus Terrakotta, die Decke aus Stuck; es gibt buntverglaste Fenster und Kieferschälfurnier sowie Beleuchtungskörper in Altnickel.
An der Anmutung des Präsidiums hat sich bis heute kaum etwas verändert. Das Gebäude hat bereits zahlreiche Generationen überdauert und wird weitere überdauern. Es wurde - so scheint es - für die Ewigkeit gebaut.
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HINWEIS: Teil 2 der Serie wird voraussichtlich am Freitag, 31. Mai veröffentlicht.
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110 Jahre Polizeipräsidium Bochum - Feiern Sie mit uns! Am 15. Juni 2019 öffnet die Polizei zum TAG DER OFFENEN TÜR seine Pforten am Gelände der Bereitschaftspolizei Bochum (Adresse: Krümmede 2, 44791 Bochum).
Erleben Sie Ihre Polizei mit all ihren Einsatzgebieten und feiern Sie mit uns diesen besonderen Geburtstag.
Es hat sich "ausgedealt" - Bochumer (31) in Untersuchungshaft!
Bochum (ots) Ende letzter Woche durchsuchten Beamte des Rauschgiftkommissariats (KK 14) die Wohnung eines in der Bochumer Innenstadt lebenden Mannes (31).. Der Bochumer war in den Fokus der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei geraten, weil er im Verdacht stand, auf dem Postweg Drogen bestellt zu haben.
Als die Ermittler am frühen Donnerstagmorgen die Wohnung aufsuchten, trafen sie dort nicht nur den Mieter an, sie wurden auch fündig.
So entdeckten die Kriminalbeamten mehrere Kilogramm unterschiedlicher chemischer Drogen sowie Cannabisprodukte und Bargeld in fünfstelliger Höhe.
Weitere sichergestellte Beweismittel, wie z.B. ein Vakuumiergerät, erhärteten den Verdacht, dass der 31-Jährige aus seiner Wohnung heraus einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln betreibt.
Der Beschuldigte, der wegen der aktuell vorwerfbaren Taten eine nicht unerhebliche Freiheitsstrafe zu erwarten haben dürfte, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Der erließ einen Untersuchungshaftbefehl.
Auch wenn es sich für den 31-Jährigen jetzt "ausgedealt" hat, dauern die Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats weiter an.