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Regional

Stadt Bochum Infos:Erfolgreiche Maßnahmen: Stickoxid-Belastung auf der Herner Straße gesunken

 Herner Straße
Herner Straße

„Das ist eine gute Nachricht.“ So kommentierte Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke die aktuell veröffentlichten Zahlen zur Stickstoffdioxid-Belastung auf der Herner Straße. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat die aktuellen Belastungswerte gemessen. Das Ergebnis: Die NO2-Belastung beträgt im Jahresmittelwert zwischen Dorstener Straße und Herner Straße zwischen 36,0 und 48,0 Mikrogramm pro Kubikmeter. „Die Werte sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken“, so Stadtbaurat Dr. Bradtke. „Das zeigt, dass unsere Maßnahmen erste Erfolge zeigen.“ Auf der Herner Straße waren Werte bis zu 51 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen worden und lagen damit über den zulässigen Grenzwerten.

 

Mit mehreren Maßnahmen wirkt die Stadt der Stickstoffdioxid-Belastung entgegen. So gibt es für LKW über 7,5 Tonnen ein Durchfahrtverbot über die Herner Straße. Die Laster werden auf den Autobahnen A40 und A43 so geleitet, dass sie die Herner Straße nicht mehr als „Abkürzung“ nutzen. Zwischen der Anschlussstelle Bochum-Zentrum (A40) und der Anschlussstelle Bochum-Riemke (A43) wurde im Oktober Tempo 30 eingerichtet. 30 zusätzliche Verkehrsschilder weisen auf die Regelung hin. Ziel ist es zu erreichen, dass der Abkürzungsverkehr zwischen den Autobahnen A 43 und A 40 über die Herner Straße reduziert wird. Durch die Temporeduzierung verlängert sich die sogenannte Reisezeit. Dadurch weisen die Navigationsgeräte trotz längerer Strecke die Fahrt über die Autobahnen als „kürzeste Strecke“ aus. Darüber hinaus sorgen sogenannte „Klimahecken“ auf den Mittelstreifen für bessere Luft.

 

Seit 2011 ist der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet aufgestellt, da in zahlreichen Städten der Metropole Ruhr die Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung hoch und die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit an vielen Stellen überschritten wurden. Die drei Teilpläne „westliches, nördliches und östliches Ruhrgebiet“ unterstützen den regionalen Ansatz der Luftreinhalteplanung in seiner Gesamtheit. Eine wesentliche Maßnahme des Luftreinhalteplans stellen die eingerichteten Umweltzonen dar. In diesem Luftreinhalteplan wurde festgelegt, die Minderungsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. Der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet, Teilplan Ost, berücksichtigt die Städte Dortmund, Herne und Bochum. Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass insbesondere die Maßnahme „Umweltzone“ zu einer Minderung der Luftschadstoffbelastungen geführt hat. Nach Berechnungen und Messungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) konnten für Bochum keine Grenzwertüberschreitungen mehr in Bezug auf Feinstaub festgestellt werden. Bezogen auf Stickstoffdioxid ist die Belastung in Bochum ebenfalls zurückgegangen, obwohl die Hintergrundbelastung im Ruhrgebiet zugenommen hat.

 

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Stadt Duisburg Infos:Stadtmuseum: Workshop „Eisen glüht“ beim Marina-Markt

Eisen glüht beim Schmied
Eisen glüht beim Schmied

Mit dem Programm „Gesichter unserer Stadt“ ist das Kultur- und Stadthistorische Museum am Muttertag, 12. Mai, von 13 bis 17 Uhr wieder dabei, wenn der Marina-Markt am Innenhafen zum Stöbern und Flanieren einlädt.Dieses Mal zeigt der Museumspädagoge Olaf Fabian-Knöpges im Workshop „Eisen glüht“, wie in vergangenen Zeiten mit Eisen und Feuer gearbeitet wurde. Gäste können selbst kleine Gebrauchsmesser und Feuereisen schmieden. Nach dem Aushärten werden die entstandenen Stücke mit Feilen und Schleifsteinen weiterverarbeitet.

Auch das beliebte Mercatorcafé bietet Gelegenheit, dem Programm bei Kaffee und Kuchen zuzusehen und sich eine kleine Auszeit von dem bunten Markttreiben zu gönnen. Ein kostenloser Besuch der Stadtgeschichte-Ausstellung rundet den Besuch ab.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum-duisburg.de zu finden.

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POL-BO: Bochum Reifen liegt auf dem Nordhausen-Ring - Zwei Autos werden beschädigt!

Bochum (ots)

Ein Reifen samt Felge lag nachts mitten auf der Fahrbahn des Nordhausen-Rings in Bochum. Eine gefährliche Situation: Zwei Fahrzeugführer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen. Die Folge: zwei beschädigte Wagen.

Wie kam es dazu?

Am späten Abend des 26. April (Freitag), gegen 23.35 Uhr, befuhren zwei Autofahrer, ein 30-jähriger Bochumer und ein 46-jähriger Hannoveraner, den Nordhausen-Ring in Richtung Wattenscheid. Vor der Abfahrt zur Universitätsstraße lag auf der rechten Fahrspur der Reifen samt Felge.

Der Bochumer bemerkte den Reifen zu spät und kollidierte mit diesem. Auch der dahinter fahrende Hannoveraner stieß mit dem Reifen zusammen.

An beiden Autos entstand Sachschaden. Die Fahrer blieben zum Glück unverletzt.

Ob der Reifen mit Absicht auf die Fahrbahn gelegt wurde, ist derzeitiger Ermittlungsstand.

Zeugenhinweise nimmt das Bochumer Verkehrskommissariat zur Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234 909-5206 entgegen.

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POL-BO: Versuchter Raub auf Tankstellenmitarbeiter: Zeugen gesucht

Herne (ots) Nach einem erfolglosen Raub in Herne-Crange am Montagvormittag, 6. Mai, sucht die Polizei Zeugen.

Ein 39-jähriger Mitarbeiter der Tankstelle an der Dorstener Straße 548 stieg gegen 10.10 Uhr in seinen in der Werkstatthalle geparkten Wagen. Dabei sprach ihn ein Mann an und fragte nach dem Weg. Einen Moment später sprühte eine Frau dem 39-Jährigen Reizgas ins Gesicht und forderte Bargeld. Als er der Aufforderung nicht nachkam, flüchteten die Täter ohne Beute mit einem Auto.

Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten der Wagen und eine tatverdächtige Frau (29, aus Herne) angetroffen werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die Täter zuvor auf dem Kirchparkplatz an der Gahlenstraße, gegenüber des Tankstellengeländes, aufgehalten.

So werden die Täter beschrieben:

   1. Täter (sprühte Reizgas): weiblich, ca. 25 Jahre alt, klein und 
      schlank, sportliche Kleidung, Basecap, Sonnenbrille
   2. Täter: männlich, ca. 30 Jahre alt, schlank, trug ebenfalls 
      Basecap und Sonnenbrille
   3. Täter: weiblich 

Das Bochumer Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen zu dem Vorfall an der Tankstelle, bzw. auf dem Kirchparkplatz. Hinweise werden unter den Rufnummern 0234 / 909-4135 oder 0234 / 909-4441 entgegengenommen.

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