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Regional

Blutspender retten junger Mutter das Leben - zum Muttertag feiern wir das Leben!

Wir feiern das Leben! Katharina lebt
Wir feiern das Leben! Katharina lebt

"Ohne Euch würde ich nicht leben" - Eine Geburt ist der Beginn neuen Lebens - für die junge Mutter Katharina hätte sie fast den Tod bedeutet. Katharina wäre nach der Geburt ihrer Tochter fast verblutet - sechs Blutkonserven haben ihr das Leben gerettet.
Zum Muttertag feiern wir deshalb das Leben.die Geburt eines Kindes ist für Eltern ein höchst emotionaler und wunderbarer Moment. Was passiert, wenn das pure Glück ganz unvermittelt Risse bekommt, musste die 27-jährige Katharina erleben, denn nach der Geburt ihrer Tochter kam es plötzlich zu ernsthaften Komplikationen. Nur die Notfallübertragung von sechs Blutkonserven hielten die junge Mutter im Leben.Eine sogenannte Uterusatonie ist eine Kontraktionsschwäche der Gebärmuttermuskulatur, die nach der Geburt des Kindes auftreten kann. Die Gebärmutter zieht sich nicht zusammen, wodurch ein lebensgefährlicher Blutverlust entstehen kann. Obwohl Geburten in Deutschland für Kinder und Mütter so sicher wie nie sind, ist die Atonie häufigste Ursache für den Tod der Mutter nach der Geburt. Auch für Katharina war die Situation lebensbedrohlich, noch dazu, weil sie die Blutgruppe 0 negativ hat. Sie kann deshalb nur von Menschen Blut erhalten, die ebenfalls die Blutgruppe O negativ haben. „Die Ärzte haben alles unternommen und mir insgesamt sechs Blutkonserven geben müssen“, erinnert sich Katharina. "Wir waren fix und fertig, in dem Moment schießen einem so viele Dinge durch den Kopf" ergänzt Katharinas Vater Thorsten, "in dieser Nacht hing Katharinas Leben an einem seidenen Faden und wir wussten das". Da Blutkonserven der Blutgruppe 0 negativ auch in größeren Kliniken nicht unbegrenzt vorrätig sind, mussten die Ärzte über eine Notfallanforderung weitere Blutkonserven besorgen. Dank dem Einsatz der behandelnden Ärzte und der Tatsache, dass es genau die Blutpräparate gab, die Katharina brauchte, entschieden in diesen dramatischen Stunden über Leben und Tod.

Katharina ist heute die glückliche Mutter einer gesunden Tochter. Das verdankt sie verantwortungsvoll handelnden Ärzten und den Menschen, die irgendwann ihr Blut für sie gespendet haben, ohne zu wissen, dass sie Katharina damit das Leben retten werden. Dass dies nicht selbstverständlich ist, weiß auch Katharina: "Dass wir diesen ganz besonderen Muttertag feiern können, verdanke ich den Menschen, deren Blutspenden mein Leben gerettet haben und appelliere an alle Menschen - spendet Blut, man kann nie wissen, wann und ob man es selber braucht."

https://www.youtube.com/watch?v=jKfFf82tlVc&t=9s

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Stadt Duisburg Infos:Duisburg-Meiderich: Walzstraße wird zur Sackgasse

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneuern ab Montag, 13. Mai, die Lichtsignalanlage im Bereich Bahnhofstraße/Herkenberger Straße. Aus diesem Grunde wird die Walzstraße von der Mylendonkstraße aus als Sackgasse ausgeschildert. Eine Einfahrt von der Bahnhofstraße ist nicht möglich. Fußgänger und Radfahrer können passieren.

 

Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen.

 

 

 

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Stadt Duisburg Infos:Digitalisierung historischer Zeitungen

Das Stadtarchiv Duisburg hat heute neue Zugangsmöglichkeiten zu historischen Zeitungsbeständen nach erfolgter Digitalisierung durch das Reprografie-Team des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (LVR-AFZ) vorgestellt. Das Stadtarchiv Duisburg gehört damit zu den ersten Institutionen, die an der vom Land NRW geförderten Maßnahme teilnehmen. Deren Ziel ist es, das gesamte Spektrum historischer Zeitungen aus Archiven und Bibliotheken in NRW zu digitalisieren und kostenfrei im Internet auf dem Portal zeit.punktNRW zugänglich zu machen.

 

Der Leiter des LVR-AFZ, Dr. Mark Steinert, und Annika Fiestelmann vom Reprografie-Team des LVR-AFZ stellten in Duisburg gemeinsam mit dem Beigeordneten für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales Thomas Krützberg und dem Leiter des Stadtarchivs Dr. Andreas Pilger das Digitalisierungskonzept und die nun online gestellten älteren Duisburger Zeitungen vor.

 

Historische Zeitungen haben als bedeutende Quellen zur Regional- und Ortsgeschichte einen hohen kulturhistorischen Wert. Allerdings sind sie oft schwer zugänglich und aufgrund des minderwertigen Trägermaterials stark von Papierzerfall bedroht. Auf Initiative der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn wurde daher in enger Abstimmung mit dem LVR-AFZ das Konzept für ein Landesprogramm zur Digitalisierung historischer Zeitungen angestoßen. Das erprobte Verfahren beruht auf einem Pilotprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Nun wird die Infrastruktur für eine kooperative Digitalisierung, Bearbeitung und Präsentation aufgebaut. Beteiligte Projektpartner sind unter anderen die Universitäts- und Landesbibliothek Münster (zuständig für Westfalen) und das Hochschulbibliothekszentrum.

 

Im Rahmen des mehrjährigen Förderprogramms wurden für die erste Projektphase u.a. die „Rhein- und Ruhrzeitung“ und der „Duisburger General-Anzeiger“ aus dem Stadtarchiv Duisburg ausgewählt. Digitalisiert wurden zunächst Mikrofilme der Jahrgänge 1849 bis 1945. Das LVR-AFZ, das rund 580 Archive im Rheinland betreut, übernimmt die Digitalisierung der historischen Zeitungen aus rheinischen Kulturinstitutionen. Die Scanarbeiten erfolgen in der Reprografie des LVR-AFZ in Brauweiler unter Einsatz modernster Scantechnik. Seit Juli 2018 werden die digitalisierten Bestände, insgesamt etwa 6 Millionen Seiten, sukzessive auf dem geförderten Zeitungsportal zeit.punktNRW der Projektpartner zur Verfügung gestellt.

 

Weitere Informationen im Internet unter  www.afz.lvr.de  und  https://zeitpunkt.nrw/.

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Stadt Bochum Infos:DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum,Öffentliche Parks sind für alle da – Grillmöglichkeiten nicht einschränken!

DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum
DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum

Die Auseinandersetzung um die Grünflächen am Ümminger See geht in die nächste Runde: Während die CDU dort weiterhin das Grillen verbieten lassen will, wollen die SPD und die Grünen die zur Verfügung stehende Fläche stark einschränken. Zur Sitzung der Bezirksvertretung Ost am Donnerstag, den 9. Mai legt die Linksfraktion dagegen einen Antrag vor, der ohne zusätzliche Einschränkungen für die Bevölkerung auskommt: Durch Verbesserung der Infrastruktur und zusätzliche Informations- und Unterstützungsangebote.

„Wir beantragen, dass die Stadt Abfallbehälter aufstellt, die so konstruiert sind, dass Vögel und andere Tiere den Müll nicht durchwühlen können“, sagt Benny Krutschinna, Ratsmitglied und Bezirksvertreter der LINKEN in Bochum-Ost. „Außerdem fordern wir zeitnahe Sonderleerungen nach warmen Wochenend- und Feiertagen.“ Das Konzept der LINKEN sieht außerdem vor, dass die Verwaltung ein offizielles Flugblatt erstellt, das darüber aufklärt, dass das Grillen nicht nur am Ümminger See, sondern in fast allen Bochumer Grünanlagen erlaubt ist – mit Ausnahme des Stadtparks, des Wattenscheider Stadtgartens und Teilen des Westparks. Gleichzeitig soll der Flyer einfach und verständlich die Regeln für das Grillen im öffentlichen Raum erklären.

„Teil unseres Antrags ist auch die Beschäftigung von Grill-Scouts“, sagt Benny Krutschinna. „Sie sollen hilfsbereit und auf Augenhöhe vor Ort zum Thema Picknick- und Grillabfälle beraten. Die Scouts können außerdem Beutel zur einfacheren Entsorgung der Abfälle verteilen, wie das zum Beispiel in Köln längst üblich ist.“ Den Antrag von SPD und Grünen lehnt Krutschinna ab. „Den Grillbereich zu verkleinern verschärft nur die Probleme, weil sich dadurch der Druck auf andere Orte erhöht. Wir brauchen eine bessere öffentliche Infrastruktur, nicht zusätzliche Verbote. Die Stadt trägt die Verantwortung, allen das Grillen und Picknicken im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Diese Freizeitbeschäftigungen dürfen kein Privileg für Menschen sein, die sich einen privaten Garten leisten können.“

Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Ost
zur 42. Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 09.05.2019
TOP 3.1. Grillen am Ümminger See – Vorlage Nr.: 20191229
Die Bezirksregierung Bochum Ost möge die Anregung in folgendem Wortlaut beschließen:
Zur Verbesserung der Situation am Ümminger See sowie zur Absicherung der Nutzung der öffentlichen Parks und Grünanlagen durch die Öffentlichkeit wird die Verwaltung aufgefordert folgende Maßnahmen zu ergreifen:
1. Aufstellung von geeigneten und ausreichend großen Abfallbehältnissen am Ümminger See, die insbesondere so konstruiert sind, dass Vögel und andere Tiere nicht an den Müll kommen.
2. Beauftragung von zeitnahen Sonderleerungen der Abfallbehältnisse nach stark frequentierten Tagen, also insbesondere nach Samstagen, Sonn- und Feiertagen mit gutem Wetter.
3. Erstellung und Verteilung eines offiziellen Informationsblattes der Stadt Bochum, das darüber aufklärt, dass das Grillen nicht nur am Ümminger See, sondern grundsätzlich in allen Bochumer Grünanlagen erlaubt ist, mit Ausnahme vom Stadtpark, dem Stadtgarten Wattenscheid und Teilen des Westparks. Gleichzeitig sollte der Flyer einfach und verständlich erklären, welche Regeln für das Grillen im öffentlichen Raum gelten.
4. Einsatz von Grillscouts, die Parkbesucher*innen hilfsbereit und auf Augenhöhe zum Thema Picknick- und Grillabfälle beraten, und die auf die Entsorgungsangebote hinweisen. Die Grill-Scouts können außerdem wie z.B. in Köln „After-Grill-Beutel“ zur einfacheren Entsorgung der Abfälle verteilen.
An die Bezirksbürgermeisterin
Andrea Busche
Bezirksvertretung Bochum Ost
Carl-von-Ossietzky Platz 2 D-44892 Bochum
Sevim Kaplan Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Benny Krutschinna Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Internet: www.linksfraktionbochum.de
Begründung:
Eine Einschränkung der Grillmöglichkeiten im öffentlichen Raum verschärft vorhandene Probleme, statt sie zu lösen – weil sich dadurch der Druck auf die Orte, an denen Grillen erlaubt ist, erhöht. Stattdessen sollte die Stadt die notwendige Infrastruktur (z.B. wildtiersichere, ausreichend große und zeitnah geleerte Abfallbehälter) sowie Unterstützungangebote (z.B. Grill-Scouts) schaffen. Die Stadt Bochum trägt die Verantwortung, ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum Grillen und Picknicken im öffentlichen Raum zu ermöglichen, denn diese Freizeitbeschäftigungen dürfen kein Privileg für Menschen sein, die sich einen großen privaten Garten leisten können. Daher ist die Verschärfung der Bochumer Sicherheitsverordnung durch zusätzliche Einschränkungen am Ümminger See kontraproduktiv – im Gegensatz zu den in diesem Antrag vorgeschlagenen Maßnahmen.
Benny Krutschinna / Sevim Kaplan

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