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Regional

Stadt Duisburg Infos:Trilaterale Jugendbegegnung in Duisburg –Italien/Türkei/Deutschland- „Die weiße Stahlbrücke; Europa“

Im Rahmen der interkulturellen Erziehung bzw. internationalen Jugendarbeit führt das städtische Jugendzentrum Regionalzentrum Süd in Kooperation mit dem Verband für interkulturelle Arbeit – VIA e.V. – vom 15. Oktober bis zum 23. Oktober einen internationalen Jugendaustausch durch. Beteiligt sind Jugendgruppen aus der Türkei,  Italien und Duisburg.

 

Die Kosten für den Jugendaustausch werden mit Unterstützung des Bundes zu einem großen Teil von VIA e.V. übernommen. Auch das Jugendamt Duisburg beteiligt sich an der Finanzierung.

 

Am Jugendaustausch nehmen Gruppen mit Kindern und Betreuern aus Giresun (Türkei), Padua (Italien) und Duisburg (Kulturbunker Bruckhausen und Regionalzentrum Süd) teil. Der Leiter des Regionalzentrums Süd, Cevdet Maras, sowie ehrenamtlichen Helfer setzen den Austausch um und begleiten ihn auch pädagogisch.

 

VIA e.V. ist maßgeblich für die Organisation des Jugendaustausches verantwortlich.

 

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Regionenvergleich: so intensiv baut NRW

45.000 Wohnungen werden in NRW jährlich gebaut, 30.000 mehr müssten es sein. Zudem ist die Bautätigkeit sehr unterschiedlich über das Land verteilt. Wir haben für die Orte Ihrer Region die Bauintensität pro tausend Einwohner ausgewertet und grafisch aufbereitet. Spitzenreiter ist das Münsterland, gefolgt von der Region Aachen/Eifel, Rheinland und OWL. Der Niederrhein liegt genau im NRW-Schnitt, Bergisches Land, Ruhrgebiet und Sauer-/Siegerland liegen am Ende der Skala. Eine Übersicht über alle NRW-Orte finden Sie unter http://www.lbs-presse.nrw/bauintensitaet/.

 

Gut 45.000 neue Wohnungen (ohne Wohnheime) sind 2017 in Nordrhein-Westfalen gebaut worden, im laufenden Jahr werden es vermutlich kaum mehr. Gebraucht werden nach übereinstimmender Meinung der großen Marktforschungsinstitute mindestens 75.000 pro Jahr. Die Bauintensität, also die neuen Wohnungen pro tausend Einwohner, verteilt sich dabei sehr unterschiedlich über die Regionen, hat die LBS auf Basis der NRW IT-Zahlen errechnet.
 
Am meisten gebaut wurde im Münsterland mit 4,6 Wohnungen pro 1.000 Einwohner, gefolgt von den Regionen Aachen/Eifel (3,4), Rheinland (3,0) und Ostwestfalen-Lippe (2,9). Genau im NRW-Schnitt von 2,5 Wohnungen liegt der Niederrhein. Im Bergischen Land sowie im Ruhrgebiet sind die Werte mit 1,7 unterdurchschnittlich. Schlusslicht bilden das Sieger- und Sauerland mit 1,5 Wohnungen.
 
Auch innerhalb der Regionen ergeben sich große Unterschiede bei der Bautätigkeit.
 
In der Region Aachen/Eifel gibt es in Langerwehe (7,9), Gangelt (7,5), Erkelenz (7,5), Kreuzau (7,2) und Aldenhoven (7,2) besonders regen Baustellenbetrieb, meldet die LBS. Diese fünf Orte bauen mehr als doppelt so viele neue Wohnungen pro tausend Einwohner wie der Rest der Region (3,4). In Aachen liegt der Wert mit 2,2 weit unter dem Schnitt, Schlusslicht bildet Heimbach mit 0,5 Wohnungen.
 
Im Bergischen Land bilden Bergisch Gladbach (3,9), Leichlingen (3,8), Hilden (3,7), Hückeswagen (3,4) und Haan (3,3) die Spitze des Wohnungsbaus. Der Durchschnitt der Region liegt bei 1,7, hat die LBS errechnet. Wuppertal kommt auf 0,6 Wohnungen, Schlusslichter sind Rösrath (0,3), Radevormwald (0,3) und Erkrath (0,2).
 
Im Münsterland sind Nordkirchen (11,1), Wadersloh (10,5) und Saerbeck (10,2) die Champions im Wohnungsbau. Münster liegt mit 4,6 Wohnungen je tausend Einwohner genau im Schnitt der Region, meldet die LBS. Schlusslichter sind Schöppingen (1,3), Velen (1,1) und Isselburg (0,5).
 
Am Niederrhein führen Kerken (7,2), Meerbusch (6,5), Weeze (6,4) und Kleve (6,4) den Wohnungsbau an. Der Durchschnitt der Region liegt bei 2,5 neuen Wohnungen pro tausend Einwohner, hat die LBS errechnet. Am Ende der diesjährigen Tabelle liegen Issum, Alpen und Hünxe mit jeweils 0,2.
 
In Ostwestfalen-Lippe ist der Wohnungsbau besonders stark in Bad Lippspringe (8,0), Rheda-Wiedenbrück (5,6) und Schloß Holte-Stukenbrock (5,3). Den Durchschnitt der Region hat die LBS mit 2,9 Wohnungen je tausend Einwohner errechnet. Am geringsten ist die Bautätigkeit in Lüdge und Spenge (jeweils 0,5) sowie in Beverungen (0,2) und Schieder-Schwalenberg (0,1).
 
Im Rheinland führen Swisttal (5,8), Bergheim (4,6) sowie Siegburg und Elsdorf (je 4,5) den Wohnungsbau an. Der Durchschnitt der Region liegt nach Angaben der LBS bei 3,0 Wohnungen je tausend Einwohner. Düsseldorf (4,2) und Bonn (4,0) bauen überdurchschnittlich, Köln (1,9), Wesseling (1,6) und Brühl (1,2) liegen am Tabellenende.
 
Im Ruhrgebiet liegen Breckerfeld (4,8), Haltern (4,2) und Datteln (4,0) an der Spitze des Wohnungsbaus. Dortmund (2,5) und Essen (1,8) bauen ebenfalls mehr als der Durchschnitt, der nach Berechnungen der LBS bei 1,7 Wohnungen je tausend Einwohner liegt. Bochum (1,4) und Duisburg (1,2) liegen darunter, Schlusslichter sind Kamen (0,4) und Oer-Erkenschwick (0,2).
 
Am baufreudigsten im Sieger- und Sauerland sind die Gemeinden Freudenberg (5,6), Netphen (3,6) sowie Drolshagen und Winterberg mit jeweils 3,5 Wohnungen je tausend Einwohner. Den Durchschnitt der Region hat die LBS mit 1,5 errechnet. Am Ende der Skala liegen Meinerzhagen und Herscheid (jeweils 0,3), Altena (0,2) und Halver (0,1).

 

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POL-PB: Landrat Manfred Müller verabschiedet langjährigen Personalratsvorsitzenden der Polizei

Bernd Holtmeier (li.) hat ein Vierteljahrhundert Personalratsgeschichte bei der Kreispolizeibehörde Paderborn geschrieben.
Bernd Holtmeier (li.) hat ein Vierteljahrhundert Personalratsgeschichte bei der Kreispolizeibehörde Paderborn geschrieben.

Paderborn (ots) - (uk) Landrat Manfred Müller hat jetzt den langjährigen Personalratsvorsitzenden der Polizei Bernd Holtmeier (61) in einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Manfred Müller: "Bernd Holtmeier hat bei der Polizei Personalratsgeschichte geschrieben. 25 Jahre hat er sich für die Belange der Kolleginnen und Kollegen als Vorsitzender eingesetzt. Er hat sich um die Mitarbeiterschaft, aber auch um die Behörde an sich verdient gemacht." Unermüdlich war er dafür im Einsatz. Er besaß hohe Fachkunde, pflegte gute Kontakte nach Düsseldorf und hatte immer auch die Belange des Ganzen und eine gut funktionierende Behörde im Auge. Ich wünsche ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute und viel Gesundheit!" Personalratsarbeit sei auch Führungsaufgabe, so Müller. Bernd Holtmeier habe das bei aller kritischen Distanz gelebt. Insofern hätten auch die Menschen im Kreis Paderborn und deren Sicherheit von seiner Arbeit profitiert.

Bernd Holtmeier ist 1957 in Paderborn geboren und hier auch aufgewachsen. Nach seiner Schulzeit wurde er 1974 bei der Polizei eingestellt und absolvierte die Ausbildung in der Polizeischule in Stukenbrock und der Bereitschaftspolizei in Bochum. Seine ersten Erfahrungen im Wach- und Wechseldienst sammelte Holtmeier ab 1976 im Polizeipräsidium in Bielefeld. 1978 kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Hier war er in den folgenden Jahren in unterschiedlichen Funktionen sowohl im Posten- und Streifendienst, als auch bei der Kriminalpolizei tätig. Im Jahr 1990 wurde er erstmals in den Personalrat der Kreispolizeibehörde Paderborn und 1993 zum Vorsitzenden gewählt. Der Polizeihauptkommissar wurde in den folgenden Wahlperioden immer wieder in seinem Amt bestätigt und vertrat damit hauptamtlich die Interessen aller Beschäftigten der Kreispolizeibehörde Paderborn bis zu seiner Pensionierung in diesem Jahr.

Rückblickend betrachtet der Neupensionär seine aktive Zeit im Wachdienst und seine mehrjährige Tätigkeit bei der Kriminalpolizei im Rauschgiftbereich als außergewöhnliche, spannende und oftmals fesselnde Arbeit. Die mehr als 25 Jahre als Personalratsvorsitzender waren geprägt von vielen Reformen innerhalb der Polizei in NRW und damit verbundenen Veränderungen für die über 500 Polizeibediensteten in Paderborn. "Die Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Personalrat für die Beschäftigten der Polizeibehörde hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, dass wir einen guten Beitrag für eine funktionierende Polizei im Kreis Paderborn geleistet haben."

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Stadt Bochum Infos:Nahmobilität im Herbst: Beleuchtung wichtig für Radfahrer

 

28. September 2018

 

Nahmobilität im Herbst: Beleuchtung wichtig für Radfahrer

 

Beleuchtung am Fahrrad
Beleuchtung am Fahrrad

Gefühlt gerade erst konnte man noch bei sommerlicher Wärme und im Sonnenschein zur Arbeit, zur Schule oder Uni radeln. Jetzt suchen Radfahrende morgens schon wieder die dickeren Handschuhe und Jacken heraus – und schalten die Beleuchtung am Fahrrad an oder klemmen eine Batterieleuchte ans Rad. Auf den Wegen liegt das allererste herbstliche Laub; der Herbst ist schon wieder da. So erleben viele Alltagsradelnde jetzt wieder die dunklen Morgenstunden. „Die Fahrt im Dunkeln hat aber auch ihren Reiz“, findet Matthias Olschowy, Nahmobilitätsbeauftragter der Stadt Bochum: „Ich radele wieder in den Sonnenaufgang hinein und kann das Spektakel vom Rad aus ohne sichtbehinderndes Dach quasi mit Panoramablick so richtig genießen.“

 

Die meisten Radfahrenden sind dabei vorbildlich beleuchtet unterwegs – einige müssen jetzt aber dringend nachrüsten. Radfahrende sollten jederzeit zur eigenen Sicherheit genug sehen und auch selber gesehen werden. Denn auch auf beleuchteten Strecken gehen Fahrräder ohne Licht unter. Und Kleidung mit Reflexmaterial ist erst dann gut zu sehen, wenn sie möglichst direkt vom Scheinwerferlicht erfasst wird. In Kurven sowie an Einmündungen werden Radelnde erst spät von Autoscheinwerfern beleuchtet. Und selbst auf der Springorum- und der Erzbahntrasse ist eine Beleuchtung sinnvoll, denn hier ist auch im Herbst und Winter viel los.

 

„Zum Glück gibt es mittlerweile wirklich gute Lampen für Fahrräder, sowohl mit Batteriebetrieb als auch mit – weder fühl – noch hörbaren – Nabendynamos.“ Praktisch jedes neue Trekking- und Cityrad hat einen, alle anderen Fahrräder lassen sich bequem mit Batterien – besser wären aber Akkus –  beleuchten. „Die Lampen sind einfach am Lenker und nach hinten hin beispielsweise an der Sattelstütze zu befestigen“, sagt Matthias Olschowy.

 

Wer täglich mit dem Fahrrad pendelt, häufig und oder schnell unterwegs ist, sollte sich Lichtkegel, Leuchtkraft und Leuchtdauer der aktuellen Modelle ansehen. In Radzeitschriften gibt es regelmäßig Tests höherwertiger Lampen. Die volle Leuchtkraft der teuren Spitzenmodelle wird in der Stadt und auf befestigtem Untergrund aber kaum benötigt – hier reichen oft auch die günstigeren Exemplare.

 

„Wichtig ist in jedem Fall, den Scheinwerfer immer so einzustellen, dass entgegenkommende Personen nicht geblendet werden. Es nützt wenig, wenn nur gesehen wird, dass von vorne ein Leuchten kommt, durch die Blendwirkung aber nicht zu erkennen ist, wo genau es herkommt und in welche Richtung es sich wie schnell bewegt“, so Bochums Nahmobilitätsbeauftragter. Zum Schluss hat er noch einen Tipp für alle, die auch jetzt in der Dunkelheit abseits von beleuchteten Straßen spazieren gehen oder laufen: „Sie selbst sind im Lichtkegel auch sehr guter Fahrradscheinwerfer lange unsichtbar, wenn sie kein Reflexmaterial tragen.“ Für wenig Geld gibt es nicht nur Klickbänder, sondern auch Streifen, die flexibel mit Klettverschluss befestigt werden können. Diese sollten möglichst niedrig, beispielsweise auf Knöchelhöhe, angebracht werden, denn dort können Radscheinwerfer sie schon aus der Ferne anleuchten. „Höher platzierte Reflexelemente werden erst deutlich später angestrahlt.“

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