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Regional

POL-BO: Mit 250 Watt durch die Bezirke - Fünf E-Bikes für den "Schutzmann um die Ecke"

Das Polizeipräsidium Bochum testet aktuell den Einsatzwert von fünf E-Bikes für den Bezirksdienst.
Das Polizeipräsidium Bochum testet aktuell den Einsatzwert von fünf E-Bikes für den Bezirksdienst.

Bochum, Herne, Witten (ots) - Da sein, ansprechbar sein, Fragen beantworten, bei Problemen helfen - kurz: Nähe zur Bevölkerung zeigen. Die Arbeit der Beamtinnen und Beamten im Bezirksdienst ist vielfältig. Um schnell von einem Termin zum anderen zu kommen, wartet nun Unterstützung. Im Rahmen einer Testphase hat das Polizeipräsidium Bochum fünf E-Bikes für den Bezirksdienst angeschafft. So testen aktuell Kolleginnen und Kollegen aus Bezirken in Bochum, Wattenscheid, Witten und Herne den Einsatzwert dieser besonderen Fahrräder.

Die Bezirksdienstbeamtinnen und -beamten des Polizeipräsidiums Bochum sind ein wichtiges Bindeglied zu den Menschen vor Ort. Sie sind im direkten Wohn- und Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürgern präsent und ansprechbar. Als "Schutzmann an der Ecke" sind sie weitestgehend "auf der Straße" unterwegs und prägen so den engen Kontakt und das Vertrauen zwischen der Bevölkerung und der Polizei. Der 250-Watt-Motor der Räder bringt sie nun auch schneller und leichter auch an abgelegene Orte in ihrem Bezirk. "Ich bin gespannt auf den Erfahrungsbericht", sagt Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier. "Ich habe selbst gesehen, dass vor Ort teilweise enorme Entfernungen zurückgelegt werden müssen. Da kann ein wenig Unterstützung bei den Rädern, vor allem in den hügeligen Gegenden nur helfen."

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Stadt Duisburg Infos: Gretchen Dutschke liest in der Zentralbibliothek

Gretchen Dutschke Foto Lune Dutschke
Gretchen Dutschke Foto Lune Dutschke

Gretchen Dutschke, Ehefrau von Rudi Dutschke, stellt am Mittwoch, 10. Oktober, 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt, auf Einladung des Vereins für Literatur Duisburg, ihr Buch „1968. Worauf wir stolz sein können“ vor. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Archiv für alternatives Schrifttum (AfaS), Duisburg angeboten. Die Moderation des Abends liegt bei Dr. Jürgen Bacia, Gründer und Leiter des AfaS.

 

Gretchen Dutschke ist gebürtige Amerikanerin und kam zum Studium nach Deutschland, wo sie 1964 Rudi Dutschke kennenlernte. Zusammen mit ihm, einem der führenden Sprecher der Studentenbewegung, hat sie den Aufbruch der 68er aktiv miterlebt. Nach dem Attentat, das Rudi Dutschke im April 1968 nur knapp überlebte, begann für das Paar eine jahrelange Odyssee durch Europa. Nach dem Tod ihres Mannes am Weihnachtsabend 1979 als Spätfolge des Attentats kehrte Gretchen Dutschke 1985 zunächst in die USA zurück.

 

Unter den aktuellen Neuerscheinungen zum historischen Jahr 1968 ist die Bilanz von Gretchen Dutschke eine der persönlichsten und der kritischsten. Persönlich, weil nicht nur die Sicht der Autorin, sondern auch ihre von heutiger Warte aus bisweilen bizarren Erlebnisse zum Tragen kommen. Kritisch, weil sie, obwohl mitten im Geschehen, immer die zwar sympathisierende, aber eben auch distanz-geprägte Sicht auf eine dann doch „fremde“ Gesellschaft behält. Auf dieser Grundlage gelingt es ihr, die bleibenden „Erfolge“, „Errungenschaften“, „Botschaften“ jener Zeit, die weit über das hinausgehen, was in der Zeit selbst im engeren Sinne politisch verhandelt wurde, in ihrem Buch zu vermitteln.

 

Der Eintritt zur Lesung kostet fünf Euro im Vorverkauf und sechs Euro an der Abendkasse. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Sitzplatzkontingent erweitert. Eintrittskarten sind jetzt wieder während der Öffnungszeiten der Bibliothek an der Information des Stadtfensters erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.

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POL-BO: Kreis Recklinghausen/NRW/Niedersachsen - Polizei sucht Eigentümer von Diebesgut der Pfarrhausbande

Wem gehören die Gegenstände?
Wem gehören die Gegenstände?

Bochum, Herne, Witten (ots) - Die Ermittlungskommission Phönix aus Recklinghausen sucht Eigentümer von Gegenständen, die bei Mitgliedern der sogenannten Pfarrhausbande sichergestellt wurden. Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler unter anderem Bestecksets, Uhren, Schmuck, sakrale Gegenstände und Münzen.

Den Bandenmitgliedern wird vorgeworfen, seit etwa September 2017 gemeinsam in ganz NRW und Niedersachsen mindestens 25 Einbrüche begangen zu haben. Dabei hatten es die zwei Männer (27 und 43 Jahre alt) und eine Frau (47 Jahre alt) hauptsächlich auf Pfarrhäuser abgesehen. Aber auch die Häuser älterer Damen und Einfamilienhäuser waren im Fokus der Einbrecher.

Siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/42900/4037129

Die Ermittlungen brachten weitere Hinweise auf Einbrüche in Everswinkel, Rees, Wesel, Neukirchen-Vluyn, Emsdetten und auf einen Raub auf eine Seniorin in Wuppertal (siehe https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11811/3798876).

Bei den Durchsuchungen konnten zahlreiche Gegenstände sichergestellt werden, die aus Einbrüchen stammen dürften. Bislang konnten die Eigentümer der Gegenstände nicht alle ermittelt werden. Die Polizei fragt: Wem gehören die Gegenstände? Woher stammen sie? Bilder der sichergestellten Gegenstände befinden sich im anhängenden Dokument oder sind auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Recklinghausen abrufbar - https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/polizei-sucht-eigentuemer-von-diebesgut-der-pfarrhausbande.

Hinweise erbittet die EK Phönix an Werktagen in der Zeit zwischen 08.30 h und 16.00 h unter der Telefonnummer 02361 55-3598.

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Stadt Duisburg Infos:Neue Ausstattung für die Katholische Grundschule Marxloh

Foto Henriettenstraße, Neue Ausstattung für die Katholische Grundschule Marxloh
Foto Henriettenstraße, Neue Ausstattung für die Katholische Grundschule Marxloh

Dank der Unterstützung durch die Firma Klöckner & Co. SE Duisburg bekommen fünf Räume der Katholischen Grundschule Marxloh eine neue multifunktional ausgerichtete Ausstattung. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Sören Link, dem Beigeordneten für Familie, Bildung, Kultur, Arbeit und Soziales, Thomas Krützberg und des Vorsitzenden des Vorstands von Klöckner & Co. SE Duisburg, Gisbert Rühl, stellt die KGS Marxloh ihre neue Ausstattung vor.

 

Viele Schüler der KGS Marxloh in Neuzuwanderer. Im Rahmen einer Projektbesprechung im Frühjahr 2015 erfuhr Gisbert Rühl, der Vorsitzende des Vorstands der Klöckner & Co. SE, von einem Raummangel an der Schule. Klöckner & Co. SE unterstützt seit vielen Jahren das musische Förderprogramm „Education-Projekt“, bei dem unter anderem auch die Grundschule Henriettenstraße beteiligt ist, und hat bereits in der Vergangenheit Projekte und Maßnahmen der Stadt zum Wohle der Kinder- und Jugendarbeit in Marxloh unterstützt.

 

„Ich bin Klöckner außerordentlich dankbar für das Engagement, das das Unternehmen schon seit vielen Jahren in unserer Stadt und gerade hier in Marxloh zeigt. So können wichtige Projekte realisiert werden, die wir finanziell nicht alleine stemmen könnten,“ so Oberbürgermeister Sören Link.

 

„Mit seinem interkulturellen Ansatz leistet die Grundschule KGS Henriettenstraße einen wichtigen Beitrag zur Integration von neuzugewanderten Kindern in unsere Gesellschaft. Daher ist es uns als Duisburger Unternehmen ein wichtiges Anliegen, diese Schule zu fördern,“ sagt hierzu Gisbert Rühl.

 

Damit für die Schülerinnen und Schülern eine angemessene Beschulung ermöglicht werden kann, ist eine differenzierte Förderung notwendig. Aufgrund der knappen Raumressourcen kann diese nur durch eine multifunktionale Raumnutzung sichergestellt werden, die zu einer deutlichen Verbesserung der Lern- und Betreuungssituation beiträgt. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Unterstützung von Klöckner & Co. SE wurden Mensa, der Förderraum für Neuzuwandererklassen, ein Gemeinschaftsraum (Aula/offener Ganztag), das Lehrerzimmer und ein zusätzlicher Förderraum teilweise umgebaut und hergerichtet.

Die Bauarbeiten erfolgten in den Sommerferien.

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