Angesichts der Ankündigung der Bochumer Stadtwerke, den Gaspreis zum 1. November zu erhöhen, erneuert die Bochumer Linksfraktion ihre Forderung nach der Einführung von Sozialtarifen für Strom und Gas. „Die Stadtwerke sind ein kommunaler Versorger und stehen damit in einer besonderen sozialen Verantwortung“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Bochumer LINKEN Gültaze Aksevi. „Sozialtarife werden das Problem der Armut im Ruhrgebiet nicht lösen. Aber sie würden dazu beitragen, Härten etwas abzufedern. Wir fordern die Abschaffung der unwürdigen Hartz-Gesetze. Aber mindestens so lange, wie die anderen Parteien auf Bundesebene an dieser unsozialen Politik festhalten, brauchen wir Sozialtarife bei den Stadtwerken.“
Auf der Ratssitzung am 7. Juni hatte ein Antrag der Bochumer Linksfraktion zur Einführung von Sozialtarifen keine Mehrheit gefunden. „Zusammen mit den massiven Kostensteigerungen beim Strom sollten jetzt auch die SPD und die Grünen einsehen: Eine Entlastung der Haushalte mit geringem Einkommen ist hier dringend nötig, wenn unsere Stadtgesellschaft nicht weiter auseinanderdriften soll.“
In einem Gesprächskreis der Volkshochschule (VHS) haben Frauen ab dem 25. September, dienstags an zehn Abenden die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen darüber auszutauschen, was Sie beschäftigt, bewegt und interessiert. Die Teilnehmerinnen können jeweils von 18 bis 19.30 Uhr in Raum 1016 des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, Themen aus dem alltäglichen Leben oder auch (inter-)kulturelle, politische oder soziale Fragestellungen erörtern. Zu Beginn einer jeden Veranstaltung werden die Themenschwerpunkte gemeinsam festgelegt. Die Moderation des Gesprächskreises übernimmt Diplom-Pädagogin Petra Weiler. Die Gebühr für den Kurs Nummer 13011 beträgt 28 Euro. Interessentinnen können sich unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de anmelden.
VHS-Angebot gibt Einblicke in die Philosophie
Die Philosophie erfreut sich zunehmend großer Beliebtheit – nicht nur als akademische Disziplin, sondern auch als praktische Orientierung. Ab dem 24. September bietet die Volkshochschule (VHS) Interessierten die Gelegenheit, sich an vier Terminen montags jeweils von 18 bis 19.30 Uhr in Raum U124 des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, einen Einblick in die verschiedenen philosophischen Gebiete zu verschaffen und sich darüber auszutauschen: Die Politische Philosophie klärt über die Verflechtungen und Widersprüche der Politik auf, die philosophische Anthropologie ergründet das Wesen des Menschen, die Philosophie der Technik die Herausforderungen und Merkwürdigkeiten unserer Gegenwart. Das Entgelt beträgt 11,20 Euro. Anmeldungen zum Kurs Nummer 15004 können unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de erfolgen.
Jeder sechste Autofahrer empfängt und verfasst Textnachrichten während der Fahrt, jüngere Personen noch häufiger!
Bochum (ots) - "In der letzten Woche ist eine in Herne lebende Autofahrerin (24) über Bochum in Richtung Witten unterwegs, um ihre Mutter zu besuchen. Auf der Rückbank sitzt ihre kleine Tochter (3) - ordnungsgemäß angeschnallt in einem Kindersitz. Auf dem Beifahrersitz liegt das neue Smartphone der Hernerin. Als die junge Frau mit ordnungsgemäßer Geschwindigkeit über die Dorstener Straße fährt, nimmt sie den typischen Klingelton wahr, der ihr den Eingang einer WhatsApp-Nachricht der besten Freundin anzeigt. Neugierig greift die 24-Jährige zu dem Handy, liest kurz die News und schaut sich die angehängten Urlaubsfotos an - mit schlimmen Folgen! Nach einigen Stunden wacht die Frau in einer Unfallklinik aus der Narkose auf. Am Bett sitzt ihr Ehemann und berichtet, dass sie gegen einen Baum gefahren sei und sich mit dem Pkw überschlagen hat. Das dreijährige Kind ringt auf der Intensivstation mit dem Tod ..."
Zum Glück hat sich diese schlimme Geschichte nicht wirklich ereignet! Sie soll bildhaft aufzeigen, dass keine WhatsApp, keine Instastory, keine Sprachnachricht und kein Anruf so wichtig sind, dass man dafür das eigene Leben aufs Spiel setzt und andere gefährdet. Das gilt für Autofahrer genauso wie für Radfahrer.
Am morgigen 20. September findet auch in Bochum, Herne und Witten die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben - Ablenkung im Blick" statt.
An mehreren Kontrollstellen werden die Augen unserer eingesetzten Polizeibeamten gezielt auf die Verkehrsteilnehmer gerichtet sein, die ein Handy oder andere mobile Geräte am Steuer oder am Lenker benutzen. Auch auf der Facebook-Seite des Bochumer Polizeipräsidiums wird die Aktion an diesem Tag begleitet.
Dazu einige interessante Infos: Telefonieren und Texten während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko erheblich. Bereits das Telefonieren ist so gefährlich wie das Fahren mit mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut. Bei 50 Stundenkilometern fährt ein Auto in nur einer Sekunde rund 14 Meter! Der Zwei-Sekunden-Blick aufs Display bedeutet also fast 30 Meter Blindflug.
Für die nordrhein-westfälische Polizei ist die Ablenkung durch mobile Geräte, wie Smartphone oder Tablet, ein Schwerpunkt bei der Verkehrsunfallbekämpfung. Sie klärt nicht nur am morgigen Donnerstag über die Gefahren auf und ahndet die Verstöße konsequent.
Übrigens: Die Polizei stellt mobile Geräte nach schweren Verkehrsunfällen sicher, wenn der Verdacht besteht, dass der Fahrer dadurch abgelenkt war.
Etwa die Hälfte aller Autofahrer benutzt das Mobiltelefon während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung, in der Altersgruppe der 30- bis 44-jährigen sogar acht von zehn. Durchschnittlich jeder sechste Autofahrer verfasst Textnachrichten am Steuer, jüngere Fahrer noch häufiger. Jeder vierte bedient sein Navigationsgerät während der Fahrt.
Mehr als die Hälfte der Verkehrsunfälle steht im Zusammenhang mit Ablenkung. Alle Tätigkeiten, die physisch, psychisch oder emotional ablenken, führen zu Verkehrsunfällen - auch bei Radfahrern und Fußgängern.
Die Haltung der Autofahrer ist übrigens klar: 85 % sprachen sich in einer Forsa-Befragung für häufigere Handy-Kontrollen aus. Selbst bei den regelmäßigen Smartphone-Nutzern unter den Autofahrern sind vier von fünf dafür, dass öfter kontrolliert wird.
Und morgen wird das umgesetzt - in Bochum, in Herne, in Witten und in ganz NRW!
Bochum (ots) - Noch nicht ermittelte Einbrecher befanden sich in Bochum-Laer, an der Wittener Straße 361, auf dem Gelände der dortigen Tankstelle. Sie versuchten, am 18. September um kurz vor Mitternacht, an der Gebäuderückseite gewaltsam in eine Halle zu gelangen. Als die Alarmanlage anschlug, brachen sie ihr Vorhaben ab und flüchteten ohne Beute in Richtung Schotterparkplatz /Grüngürtel. Wer hat verdächtige Personen bemerkt?
Am Castroper Hellweg 556 drangen Unbekannte im Stadtteil Gerthe in das dortige Schulgebäude ein (17. bis 18.09., 22 bis 6 Uhr). Dort warfen sie zunächst zwei Fenster ein und gelangten in das Gebäude. Auf einem der Schulflure hebelten sie die Tür zum Lehrmittelraum auf und suchten nach Beute. Die Angaben zum Diebesgut liegen derzeitig noch nicht vor. Anschließend entfernten sich in unbekannte Richtung.
Das Bochumer Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234/909-8205 oder - 4441 (Kriminalwache) um Täter- und Zeugenhinweise.