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Regional

POL-BO: Schwarzfahrer leistet Widerstand und erhält schon wenige Tage später sein Urteil

Witten (ots) - Mit Pressemitteilung vom 14. September, 12.10 Uhr, berichteten wir an dieser Stelle über einen 20 Jahre alten Mann aus der Nähe von Rostock, der am Vortag in Witten mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, ohne ein gültiges Ticket dabei zu haben.

Der Mann leistete bei der anschließenden Personalienfeststellung erheblichen Widerstand. Er schlug und trat die eingesetzten Polizeibeamten. Dabei beleidigte er sie fortwährend. Zu guter Letzt bespuckte er eine Beamtin noch. Ein Polizist wurde bei den Widerstandshandlungen so schwer verletzt, dass er sich immer noch im Krankenhaus befindet.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bochum initiierte die Polizei unmittelbar nach der Tat ein so genanntes beschleunigtes Verfahren. Zur Durchführung dieses Verfahrens ordnete das Amtsgericht Witten die sofortige Hauptverhandlungshaft für den Tatverdächtigen an. Die Hauptverhandlung fand bereits am Montag, 17. September, statt. Das Amtsgericht Witten verurteilte den Angeklagten zu fünf Monaten Freiheitsstrafe, ausgesetzt zu einer zweijährigen Bewährung.

Wir wünschen den verletzten Kollegen auf diesem Wege gute Besserung. Der Verurteilte wunderte sich nicht wenig, wie schnell seine Straftaten in Witten von Polizei und Justiz geahndet wurden. Und die Nächte im Gewahrsam bis zur Hauptverhandlung dürften ihr Übriges beitragen.

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POL-BO: Schwerpunktaktion: Polizei und Kooperationspartner gehen gegen Temposünder vor

Witten (ots) - Nicht angeschnallt, zu schnell und schlecht gesicherte Ladung: Die Polizei ist in Witten gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern gegen Verkehrssünder vorgegangen. Bei der Schwerpunktaktion am Dienstag, 18. September, kamen in mehreren Fällen auch Verstöße gegen den Mindestlohn sowie Verdacht auf Schwarzarbeit ans Licht.

Die Zahl der schweren Verkehrsunfälle in Witten ist seit Jahren rückläufig - und die Polizei setzt alles daran, dass sich dieser Trend fortsetzt. Eine der Hauptunfallursachen ist bis heute zu hohe Geschwindigkeit. Zeitgleich führte die Polizei deshalb an mehreren Stellen im gesamten Stadtgebiet Tempomessungen durch. Die Beamten ahndeten dabei insgesamt 105 Verkehrsverstöße. 96 Autofahrer waren zu schnell unterwegs, einer nutzte sein Smartphone am Steuer und ein weiterer war nicht angeschnallt.

Gemeinsam mit dem Hagener Zoll, dem Ordnungsamt Witten, der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde und dem TÜV Rheinland kontrollierten die Polizisten auch den gewerblichen Güterverkehr. Dazu nahmen die speziell geschulten Beamten Kleintransporter und Lastwagen unter die Lupe und überprüften sie auf korrekte Ladungssicherung und technischen Zustand. Auch die Fahrer wurden kontrolliert. Ergebnis: eine nicht ausreichend gesicherte Ladung, vier Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz (Abfallentsorgung) sowie sechs Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Zwei Fahrer waren zudem ohne ausreichende Fahrerlaubnis unterwegs.

Der Zoll Hagen geht in 43 Fällen dem Verdacht auf Schwarzarbeit nach, zudem wird dreimal wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt ermittelt. Wegen Verstoß gegen den Mindestlohn fertigten die Zollfahnder sieben Strafanzeigen.

Nach Bochum und Herne ist die Schwerpunktaktion in Witten die dritte binnen kurzer Zeit. Die Aktion ist eine von zahlreichen Maßnahmen, mit denen die Polizei für das richtige Verhalten im Verkehr sensibilisiert. Die Schwerpunktaktionen werden fortgesetzt.

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Stadt Duisburg Infos:Duisburg Alt-Hamborn: Vollsperrung Alleestraße

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen in Folge eines Kanaleinbruchs ab Donnerstag, 20. September, dringende Arbeiten auf der Alleestraße durch. Hierzu wird die Alleestraße zwischen Viktoriastraße und Emscherstraße voll gesperrt. Fußgänger können passieren. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer sind Umleitungen eingerichtet. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen sein.

 

 

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Stadt Duisburg Infos:VHS-Seminar Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern (GFK)

Die Volkshochschule Duisburg bietet am Samstag, 6. Oktober, von 10 Uhr bis 15 Uhr auf der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein Seminar zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen (GFK)“ an.

 

In diesem Seminar werden die Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Dr. Marshall Rosenberg vermittelt, um die Kommunikation mit Kindern oder Jugendlichen wieder in den Griff zu bekommen. Kinder dürfen ihren Willen haben, Erwachsene auch. Die Gefühle und Bedürfnisse des Kindes sind so wichtig wie die eigenen. Bei dieser Art von Kommunikation steht ein wirkliches Verständnis für das Kind im Mittelpunkt, bei der es sich verstanden fühlt und frei entfalten darf. Kooperation ist das Ziel und nicht Kontrolle oder Zwang. Die Teilnehmenden erwartet keine Anleitung wie man Kinder angenehm steuern kann, sondern eine andere Art mit Kindern zu leben.

 

Das Teilnahmeentgelt beträgt 36 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

 

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-3058 oder -2063 oder auf www.vhs-duisburg.de.

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