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Regional

Stadt Bochum Infos:"Balkongespräch mit Stadtdirektor Kopietz"

"Balkongespräch mit Stadtdirektor Kopietz"

Stadtdirektor Sebastian Kopietz im Balkongespräch

„Wir bilden so viel aus wie seit 15 Jahren nicht mehr.“

„Die 115 ist ein Qualitätsversprechen an die Bürgerinnen und Bürger.“

„3,1 Millionen Liter Wasser in die Teiche gepumpt.“ 

 

 

Ein bisschen Sonne, Temperaturen um 22 Grad. Besser konnten die Rahmenbedingungen für das letzte Balkongespräch der Stadtspitze in diesem Sommer kaum sein. Stadtdirektor Sebastian Kopietz beleuchtete drei markante Themenblöcke aus seinem Dezernat.

„Wir sind stolz, dass wir mit 93 Auszubildenden den stärksten Jahrgang seit 15 Jahren haben.“ Sebastian Kopietz machte rund um das Thema Ausbildung deutlich, dass „wir auf die eigene Ausbildung setzen und diesen Weg konsequent fortsetzen“. Der demographische Wandel sei deutlich spürbar und die Stadt Bochum brauche dringend gut ausgebildeten Nachwuchs. „Ich gehe davon aus, dass wir im kommenden Jahr die Marke von 100 Azubis knacken werden“, so Kopietz. Den jugendlichen Interessenten müsste die Stadt stärker als bisher, Bochum als Arbeits- und Lebensort näher bringen. Dazu zählen auch Hospitationen der Azubis der Stadt und der städtischen Gesellschaften untereinander. So sollen Besuche in anderen Bereichen und Betrieben möglich werden.

 

Rund 1650 Anrufe erreichen täglich die Stadtverwaltung. Die Bürgerinnen und Bürger haben die unterschiedlichsten Fragen, wollen Auskünfte und Hilfe. Dazu hat die Stadt im Juni 2018 die kostenfreie Behördennummer 115 freigeschaltet. „Die 115 ist ein Qualitätsversprechen an die Bürgerinnen und Bürger“, so Kopietz. Ein umfangreiches Zertifizierungsverfahren war nötig, um sich dem bundesweiten Verbund aus 400 Kommunen und Behörden anschließen zu können. Das bedeutet, 75 Prozent der Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden angenommen. 65 Prozent werden beim ersten Kontakt abschließend beantwortet.

Auch für das Online-Portal „Mein Bochum“ zieht Kopietz eine erste positive Zwischenbilanz. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2018 gab es rund 43.000 Zugriffe auf das Bürgerserviceportal. Die am meisten nachgefragten Formulare waren die recht neue „Wohnungsgeberbestätigung“ (14.461) und die Ausstellung eines Reisepasses oder Personalausweises (6.200).

 

„Die Hitzeperiode war besonders anstrengend für Menschen, Tiere und die Vegetation“, sagt der Stadtdirektor und blickt auf den extrem heißen Sommer zurück. Viele Bäume trockneten aus – da war Hilfe dringend notwendig. Neben vielen Bürgerinnen und Bürgern verteilten u.a. auch 340 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in den letzten Wochen rund 330.000 Liter Wasser an hunderte Bäume. Tägliche Einsätze an Teichen verhinderten sicher ein massives Sterben von Fischen. 3,1 Millionen Liter Frischwasser pumpte die Feuerwehr zusätzlich in die Bochumer Teiche, 5,2 Millionen Liter wurden in den Teichen umgewälzt, um den Sauerstoffgehalt zu erhöhen. „Diese Einsätze haben viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der freiwilligen Feuerwehr übernommen. Ihnen allen, aber auch den fleißigen privaten Helfern und der Polizei möchte ich für ihr Engagement danken“, so Sebastian Kopietz. „Mein ganz besonderer Dank gilt aber den vielen Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abstellen, damit sie bei den freiwilligen Feuerwehren Dienst leisten können. Das ist nicht selbstverständlich und bedeutet häufig eine zusätzliche Belastung für die Betriebe.“

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Stadt Bochum Infos:DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum, Erinnerung an Bochumer KZ-Außenlager

DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum
DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum

Gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sowie weiteren Unterstützer*innen ermöglicht die Bochumer Linksfraktion die Verlegung der ersten Stolperschwelle in Bochum.
 
Es gibt Orte, an denen eigentlich hunderte oder tausende Stolpersteine verlegt werden müssten, um an das Schicksal der Menschen zu erinnern, die in der NS-Zeit dort verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Ein solcher Ort ist der Kreisverkehr an der heutigen Kohlenstraße (früher Brüllstraße) in Bochum-Stahlhausen. Hier existierte in den Jahren 1944/45 ein Außenlager des KZ Buchenwald. Bis zu 2.000 Häftlinge wurden dort von der SS bewacht und mussten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins leisten. Viele fanden den Tod. 

Um daran zu erinnern, verlegt der Künstler Gunter Demnig am Freitag, den 14. September gegen 11:40 an dem Kreisverkehr (Ecke Obere Stahlindustrie/Fahrradweg) eine Stolperschwelle. „Erinnerung ist eine gemeinsame Aufgabe, deshalb beteiligen wir uns gerne an der Finanzierung“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Bochumer LINKEN Ralf-D. Lange. „Ganz besonders danken wir den Mitgliedern der Bochumer VVN-BdA für die Recherche und die Dokumentation, die diese Verlegung überhaupt erst möglich gemacht haben.“
 
Am Mittwoch, 19. September, findet im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, die Präsentation der Rechercheergebnisse statt. Los geht es um 17 Uhr. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

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Stadt Duisburg Infos:Sperrung Wanheimer Straße in Duisburg-Wanheim

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg beginnen am Montag, 17. September, mit dem ersten Bauabschnitt von Straßenbauarbeiten auf der Wanheimer Straße.

 

Hierfür wird die Wanheimer Straße zwischen Forststraße und dem Bahnübergang in Fahrtrichtung Neuenhofstraße zu einer Einbahnstraße umfunktioniert. Fußgänger und Radfahrer können passieren. Es ist eine Umleitung ausgeschildert.  

 

Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts werden voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein. Für die gesamte Baumaßnahme ist ein Zeitraum bis Sommer 2019 vorgesehen.

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Stadt Duisburg Infos:Vollsperrung Dittfeldstraße in Duisburg-Fahrn

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Donnerstag, 13. September, Kanalerneuerungs- und Straßenbauarbeiten auf der Dittfeldstraße durch.

 

Die Arbeiten werden als Wanderbaustelle durchgeführt, somit wird die Dittfeldstraße zwischen Lehnackerstraße und Büsackerstraße abschnittweise voll gesperrt. Die Schulbushaltestelle wird während der gesamten Arbeiten auf den Lechweg verlegt. Fußgänger und Radfahrer können passieren.

 

Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende November 2019 abgeschlossen sein.

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