Zum Hauptinhalt springen

Regional

POL-BO: Zwei Verkehrsunfälle und zwei Schwerverletzte am Freitag in Witten

Witten (ots) - Bei zwei Unfällen am Freitag, 24. August, in Witten verletzten sich zwei Menschen schwer.

Gegen 17 Uhr fuhr ein 64-jähriger Kleinkraftradfahrer in Bommern die Straße Wullener Feld in östliche Fahrtrichtung. Beim Abbiegen in einen Seitenarm der Straße kam der Wittener ohne Fremdverschulden ins Rutschen und stürzte. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er mittels eines Rettungswagens zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Der zweite Alleinunfall ereignete sich gegen 18.40 Uhr auf der Vormholzer Straße. Ein ebenfalls 64-jähriger Wittener war mit seinem Pedelec ohne Fremdeinwirkung zu Fall gekommen und verletzte sich so schwer, dass auch er stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Der Pedelec-Fahrer trug einen Fahrradhelm, der ihn möglicherweise vor noch schlimmeren Verletzungen bewahrt hat.

  • Aufrufe: 66

POL-BO: Radarkontrollen für die 35. Kalenderwoche 2018

POL-BO: Radarkontrollen für die 35. Kalenderwoche 2018
POL-BO: Radarkontrollen für die 35. Kalenderwoche 2018

Bochum/Herne/Witten (ots) - Wir wollen Sie und Ihre Familie vor schweren Unfällen schützen! Zu schnelles Fahren gefährdet ALLE überall! Zu schnelles Fahren ist Killer Nr. 1! Unter diesem Motto finden auch vom 27.8. bis zum 2.9. Radarkontrollen in Bochum, Herne und Witten statt.

Zu Ihrer Sicherheit planen wir die nachfolgenden Geschwindigkeitskontrollen:

Bochum: Grüner Weg (Mo.), Hölterweg (Di.), Lewackerstraße (Mi.), Natorpstraße (Do.), Kassenberger Straße (Fr.), Kreyenfeldstraße (Sa.)

Herne: Forellstraße (Mo.), Voßstraße (Di.), Hordeler Straße (Mi), Rottstraße (Do.), Bahnhofstraße (Fr.), Funkenbergstraße (Sa.)

Witten: Sandstraße (Mo.), Vormholzer Straße (Di.), Kohlensiepen (Mi.), Wannen (Do.), Durchholzer Straße (Fr.), Ardeystraße (Sa.)

Darüber hinaus müssen Sie in den gesamten Stadtgebieten mit weiteren Geschwindigkeitskontrollen rechnen.

  • Aufrufe: 178

Gesund altern interdisziplinär – Viele Facetten eines Phänomens Ausstellung des LFV Healthy Ageing in der Wissenschaftsetage Potsdam

Ausstellungsplakat
Ausstellungsplakat

Ab Montag, den 27. August, zeigt die Wissenschaftsetage im Bildungsforum
Potsdam die Ausstellung „Gesund altern interdisziplinär“. Anhand von 16
Plakaten unterschiedlicher Themen nähert sich der Besucher dem
unaufhaltsamen Prozess des biologischen Alterns. Er wird überrascht sein,
wie weit die Alternsforschung schon vorangeschritten ist und welche
Wissenschaftsbereiche daran beteiligt sind.

Altern – Viele Facetten eines Phänomens
Wir werden älter - eine positive Entwicklung. Die Lebenserwartung steigt –
die Zahl der Krankheiten und gesundheitlichen Einschränkungen jedoch auch.
Aktiv altern - gesund altern. Schlagworte, die nicht nur in den Medien
diskutiert werden. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich intensiv mit den
Möglichkeiten des gesunden Alterns. Können wir gesund altern, das Leben
auch in späten Lebensjahren genießen und dabei aktiv bleiben?

Architektur des Gedächtnisses
Mit rund 40 Jahren erreicht das menschliche Gedächtnis seine maximale
Leistungsfähigkeit. Etwa zehn Jahre später lassen sowohl das
autobiographische Gedächtnis als auch das Faktengedächtnis langsam nach.
Mit zunehmendem Alter fällt es also immer schwerer, sich neue Sachverhalte
zu merken und auf bereits Erlerntes zuzugreifen. Wie verändern sich
Gedächtnisprozesse im Alter oder wenn Krankheiten wie Alzheimer auftreten?
Welche Regionen und Netzwerke im Gehirn sind an Gedächtnisprozessen
beteiligt? Wie funktioniert das Erinnern?

Wissenschaft am Tiermodell
Um die biologischen Grundlagen des menschlichen Alterns erforschen zu
können, sind die Wissenschaftler auf Tiermodelle angewiesen. Ein
Meilenstein in der biomedizinischen Alternsforschung sind die Erkenntnisse
über den Türkisen Prachtgrundkärpfling (Nothobranchius furzeri). Er wächst
sehr schnell und altert wie im Zeitraffer. Dadurch können Forscher den
Einfluss einzelner Gene untersuchen.

„Die Forschung zum Altern ist so vielfältig wie der Prozess des Alterns
selbst. Zellen, Organe und Gesamtorgansimen sind daran beteiligt.
Intrinsische biologische Prozesse beeinflussen das Altern genauso wie
Ernährung, Bewegung und Umweltfaktoren. Deshalb arbeiten die
Wissenschaftler im LFV Healthy Ageing über die Fachgrenzen hinweg so eng
zusammen“, sagt Dr. Helen Morrison, Sprecherin des Verbundes und
Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Alternsforschung in Jena.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Leibniz-Forschungsverbundes (LFV)
Healthy Ageing und dem Verein proWissen Potsdam e.V.

Im Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing kooperieren 21 Institute
der Leibniz-Gemeinschaft. Dazu kommen assoziierte Mitglieder aus
renommierten Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Ziel des
Verbundes ist es, die Ursachen des Alterns interdisziplinär auf allen
Ebenen zu erforschen. Daraus werden Anpassungsstrategien entwickelt und
validiert, die Gesundes altern nachhaltig fördern. Beteiligt sind
Biomediziner, Psychologen, Kognitions- und Neurowissenschaftler,
Bildungsforscher, Raumplaner und Wirtschaftswissenschaftler.

proWissen Potsdam e.V.
Der Verein proWissen Potsdam wurde im April 2004 gegründet. Ziele sind die
Förderung von Wissenschaft und Forschung, Wissenschaftskommunikation in
die breite Öffentlichkeit sowie der Ausbau eines Netzwerkes von
Hochschulen, wissenschaftlichen Institutionen, Wirtschaft, Kultur,
Politik, Stadt und Bürgern in Potsdam und Brandenburg. ProWissen wird
finanziert von der Landeshauptstadt Potsdam und über 65 wissenschaftlichen
Einrichtungen sowie Privatpersonen. Der Verein bietet neben der
Ausstellung „FORSCHUNGSFENSTER“ ein vielfältiges Programm von einmaligen
Aktionen über langfristige Projekte bis hin zu regelmäßig stattfindenden
Veranstaltungen rund um das Thema Wissenschaft.

WIS │ Wissenschaftsetage im Bildungsforum │ 4. OG WIS
Eintritt: frei
Ausstellungszeitraum: 27.08.-24.09.2018 │ Mo-Fr 10:00-18:00 Uhr | Sa
10:00-14:00 Uhr

  • Aufrufe: 161

Stadt Bochum Infos:Ruth Pingel erhält Verdienstkreuz am Bande

Verdienstkreuz Ruth Pingel
Verdienstkreuz Ruth Pingel

Für ihr langjähriges Engagement im kulturellen und schulischen Bereich hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Ruth Pingel das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. In Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch überreichte Bürgermeisterin Erika Stahl die Auszeichnung am Donnerstag, 16. August, feierlich im Bochumer Rathaus.

 

Seit 1991 engagiert sich Ruth Pingel in verschiedenen Bereichen des schulischen Lebens an der Schiller-Schule in Bochum. Sie begann mit dem Amt der Schulpflegschaftsvorsitzenden und übte dieses bis 2007 aus. Als Vorsitzende und als Mitglied in verschiedenen Teilkonferenzen der Schulkonferenz war sie maßgeblich an verschiedenen Projekten beteiligt. Dazu gehören die Planung und Realisierung eines Ersatzbaus für sechs baufällig gewordene Klassen-Container, die Gestaltung des Schulhofes sowie die Öffnung der Schule zu diversen regionalen und überregionalen Partnern.

 

Die Planung und Realisierung einer Mittagsverpflegung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mit Nachmittagsunterricht im Jahr 1999 und die Gründung des Fördervereins „Café Schiller e.V.“ gehen ebenfalls auf ihre Initiative zurück. Im „Café Schiller“, dessen Vorsitzende Ruth Pingel ist, gilt sie als das „Herz“ und die „Schaltzentrale“ dieses immer wichtiger werdenden Mittagstischs.

 

Auch in der Vernetzung ihrer diversen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist Ruth Pingel sehr erfolgreich: Die Schiller-Schule ist mittlerweile Kooperationspartner in der Museumspädagogik und die Vortragsreihen vernetzen sich mit dem Bergbaumuseum Bochum und den Archäologischen Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum.

 

Darüber hinaus ist Ruth Pingel seit 2012 korrespondierendes Ehrenmitglied der Altertumskommission für Westfalen. Ihr Engagement für das LWL-Museum für Archäologie Herne hat viele Schnittpunkte zu den Forschungen und Interessen der Altertumskommission. So organisiert sie regelmäßig Exkursionen zu ausgewählten Bodendenkmälern in Westfalen. Ruth Pingel ist es zu verdanken, dass renommierte Fachleute aus ganz Europa ihre Forschungen in Herne vorstellen und so in einen wissenschaftlichen Diskurs mit westfälischen Forschern treten.

  • Aufrufe: 163