Die Stadt Duisburg und die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) erneuern derzeit fünf Fahrtreppen an den Haltestellen „König-Heinrich-Platz“ und „Duissern“. Die vorhandenen Fahrtreppen werden nach über 25 Jahren täglicher Nutzung ausgebaut und ersetzt.
Erneuert werden zwei Fahrtreppen an der Haltestelle „Duissern“ und drei Fahrtreppen an der Haltestelle „König-Heinrich-Platz“. Alle notwendigen baulichen Maßnahmen werden von der Stadt Duisburg als Eigentümerin der unterirdischen Stadtbahnhöfe und Tunnelstrecken durchgeführt. Die DVG als Betreiber der Anlagen übernimmt die technische Bauleitung für die Fahrtreppen. Anfang Oktober sollen alle fünf Fahrtreppen wieder in Betrieb sein.
Mit der Investition in die Infrastruktur ermöglichen wir mobilitätseingeschränkten Fahrgästen einen besseren Zugang zu den U-Bahnhöfen“, erklärt Klaus-Peter Wandelenus, Technik-Vorstand der DVG. Carsten Tum, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Umwelt, ergänzt: „Ich freue mich über diese Investition. Die Si-cherung des ÖPNV ist von großer Bedeutung für eine nachhaltige Stadtentwicklung.“
Die Investitionskosten für die Erneuerung liegen bei rund 1,65 Millionen Euro und werden teilweise durch Fördermittel nach dem Kommunalinvestitions-
förderungsgesetz des Bundes übernommen (KIDU).
Die Stadt Duisburg und die DVG bitten um Verständnis, dass es während der Bauphase zu Behinderungen für die Fahrgäste kommt.
heilbringende Schlange, Monterosi, 1.Jh.v. - 3.Jh.n.Chr. SMB/Antikensammlung; Foto: Johannes Laurentius.
Die aktuelle Dauerausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum wirft mit ihrem abwechslungsreichen Begleitprogramm jeden Monat einen anderen Blick auf das vielfältige Themenspektrum der „Göttergeschenke“, dessen Nachwirkungen wir bis heute in unserem Alltag entdecken können.
Alltag, insbesondere die „Alltagswünsche“, sind daher auch das Thema der Führung, die die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Andrea Gropp, am Sonntag, 26. August, um 15 Uhr im Museum am Innenhafen anbietet.
Meist sind es die großen Gesten und existenziellen Wünsche, an die das Thema Weihegaben denken lässt. Doch auch im Alltäglichen finden sich viele Wünsche, Hoffnungen und Bedürfnisse, um die man die Götter bitten kann. Wünsche nach einer guten Arbeit, nach Gesundheit für sich selbst und die Familie oder nach einem guten Status in der Gesellschaft sind uns bis heute nicht fremd. Wie vielfältig ein antikes Opfer aussehen konnte, auf welche Weise es dargebracht wurde und welche Geschichten dahinter steckten, wird Thema der Führung sein.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Der „Gerther Mühlenbach“ soll sauberer und schöner werden. Das ist das Ziel der seit Februar laufenden Baumaßnahmen. Das Tiefbauamt und das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum arbeiten hier Hand in Hand in den Bereichen Altlastensanierung, Gewässerausbau und beim Neubau eines Stauraumkanals.
Bei dem Projekt trennen das Tiefbauamt und das Umwelt- und Grünflächenamt den Bach vom Grundwasser. Das von der Zeche Lothringen industriell verschmutzte Wasser läuft dann zukünftig in ein Becken, in dem es sich regeneriert und anschließend „sauber“ in den Bach läuft.Dieses Sanierungsbecken wird aus einer zehn Meter tiefen und 40 Meter langen Stauwand bestehen. Davor staut sich das Grundwasser in einem Bioreaktor quer zur Talaue und wird dort mit Hilfe einer Pflanzenkläranlage (Constructed Wetland) gereinigt: die organischen Schadstoffe im Wasser, zum Beispiel Benzol, werden durch Mikroben und die schädlichen Cyanide („Salze“) durch Sonnenstrahlung und spezielle Wasserpflanzen abgebaut.
Außerdem verlegen die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter einen Kanal zum Stauraum auf einer Länge von circa 555 Metern in offener Bauweise und errichten fünf Kontrollschächte und ein Entlastungsbauwerk. Das Besondere an dem Projekt: Die ausgegrabene Erde wird an Ort und Stelle wiederverwendet: Dazu lagern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 7.000 Kubikmeter Erde aus der Kanalbaumaßnahme in die Talaue um. Außerdem kommen circa 10.000 Kubikmeter neue, externe Bodenmasse zum Einsatz. „Die Vorteile davon sind vor allem die entfallenden Entsorgungskosten und eine bessere CO2-Bilanz, da kein Transport nötig ist“, erläutert Projektmitarbeiterin Frau Dr. Petra Hertel.
Im August 2019 sollen die Arbeiten beendet sein. „Hier soll ein neues Kleinod für Spaziergänger und zur Naherholung entstehen“, so Dieter Hartwig, Leiter des Umwelt- und Grünflächenamts der Stadt.
Das Land NRW und die Bezirksregierung Arnsberg fördern die Altlastensanierung und den ökologischen Gewässerausbau. Die gesamten Baukosten betragen rund 5,8 Millionen Euro.
„Vom Hausacker zum Urban Green“: Kleine Klima-Oase für Riemke geplant
Bis zu 50 Grad – so heiß wird es bei hochsommerlichen Temperaturen auf der schattenfreien Tennenfläche des ehemaligen Sportplatzes „Am Hausacker“ in Riemke. Dies ergaben Klimamessungen, welche die Stadt Bochum in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) aktuell durchführt. Durch den Umbau der Anlage zu einer grünen Sport-, Spiel- und Bewegungsfläche soll ein kühler Ort zur Erholung entstehen.
Auf dem ehemaligen Fußballplatz „Am Hausacker“ soll nicht nur eine neue Freizeitfläche entstehen: Auch für das Stadtklima und die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher würde sie einen wichtigen Beitrag leisten. Derzeit sucht man Schatten auf der brachliegenden Anlage jedoch vergeblich: Trotz des aufkommenden Bewuchses beträgt die Temperatur auf der Tennenfläche an heißen Tagen zwischen 45 und 50 Grad Celsius. „Solch hohe Temperaturen in Bodennähe können im Allgemeinen tatsächlich schnell zu gesundheitlichen Belastungen führen“, verdeutlicht Philipp Schuster, Klimaschutzmanager der Stadt Bochum. „Speziell für Kleinkinder, Senioren oder Menschen mit Kreislaufproblemen stellen solche Temperaturen schnell ein Risiko dar“, ergänzt er.
Klima-Messungen „Am Hausacker“
Um die Einwirkungen der hohen Temperaturen sowie die zu erwartenden positiven Veränderungen nach dem Umbau der Fläche bewerten zu können, führen das Referat für Sport und Bewegung und das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum in Kooperation mit der RUB dort eine Langzeit-Klimamessung durch. Dazu wurden zwei Messgeräte auf dem Sportplatz installiert, welche die Lufttemperatur aufnehmen und speichern. Die Messungen sollen bis in den Herbst hinein aufschlussreiche Daten über das Klima auf dem Riemker „Hausacker“ sammeln. Nach dem Umbau zur neuen Freizeitfläche sowie etwa drei Jahre nach Eröffnung dieser sollen die Messungen wiederholt werden. So lassen sich klimatische Verbesserungen sichtbar nachvollziehen und bewerten. Eine Thermal-Kamera gibt schon jetzt Einblick in die Auswirkungen der sommerlichen Temperaturen: Die Unterschiede zwischen befestigten und begrünten Flächen sind deutlich erkennbar.
Bäume bieten Schatten
„Der Asphalt auf den Straßen wird bei solchen Temperaturen rund 70 Grad heiß“, verdeutlicht Dr. Monika Steinrücke, Expertin für Klimatologie am Geographischen Institut der RUB, welche das Projekt „Am Hausacker“ gemeinsam mit dem Geographen Denis Ahlemann begleitet. „Allerdings kann schon der Schatten eines Baumes eine Temperaturminderung auf unter 30 Grad bewirken.“ Dies zeigt, wie wichtig die Umgestaltung des Sportplatzes und die generelle Stadtgestaltung mit grünen Elementen für das Wohlergehen der Menschen sind. Die hohen Temperaturen als Folge des Klimawandels sind in dicht bebauten Städten deutlich zu spüren. „Hier ,Am Hausacker‘ kann eine richtige kleine Klima-Oase entstehen, auf der man sich von der Hitze des Sommers erholen kann.“, so Steinrücke.
Interessierte können ihre Fragen und Anregungen zum Projekt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. senden.