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Regional

Stadt Bochum Infos:Zentralbücherei sucht weitere Gaming-Scouts

Die Stadtbücherei führt ab dem Sommer das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt „Spielend lernen“ durch.

 

Zur Umsetzung sucht die Zentralbücherei Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene, die Spaß an klassischen Gesellschaftsspielen, Konsolenspielen, Virtual Reality und der Entwicklung von Augmented-Reality-Erlebniswelten haben, und sich in der Stadtbücherei ehrenamtlich als Gaming-Scouts engagieren möchten. Sie werden in zwei vorbereitenden Workshops am Samstag, 18. August, und am  Samstag, 8. September, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr durch Medienpädagogen geschult und führen anschließend selbständig mit altersgemischten Gruppen vier unterschiedliche Spieleveranstaltungen von Oktober bis November in den obengenannten Bereichen durch. Im Anschluss wird mit den Teilnehmenden bewertet, wie sich das Spiel auf die Lernmotivation auswirkt.

 

Wer als Gaming-Scout mitmachen möchte, kann sich persönlich in der Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, unter der Rufnummer 0234 / 910-24 90 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. melden.

 

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Schwere Unwetter: Sturmtief sorgt am Donnerstag für Wetterkapriolen

Starkregen, Hagel und Orkanböen - am Donnerstag wird die Hitze mit Pauken und Trompeten bei schweren Unwettern vertrieben. Der Nordseeküste steht ein massiver Sommersturm bevor, Orkanböen sind möglich.

Schwere Unwetter am Donnerstag

Sturmtief sorgt für Wetterkapriolen

Starkregen, Hagel und Orkanböen - am Donnerstag wird die Hitze mit Pauken und Trompeten bei schweren Unwettern vertrieben. Der Nordseeküste steht ein massiver Sommersturm bevor, Orkanböen sind möglich.

 

Gewitter und Sturm

Nachdem Dienstag und Mittwoch in Deutschland Rekordtemperaturen von nahezu 40 Grad erreicht wurden, vertreibt Tief ORIANA die größte Hitze. „Schon ab den Mittagsstunden bilden sich im Osten in extrem heißer Luft einzelne sehr heftige Hitzegewitter“, weiß Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. „Das alles ist aber nur ein Vorgeschmack auf den Nachmittag und Abend. Dann ziehen aus Westen auf breiter Front Gewitter und Sturm auf. Neben Starkregen und Hagel wird insbesondere der Wind dann ein großes Thema“, warnt Habel, „denn verbreitet ist in den Unwettern mit Windböen von 80 bis 100 km/h zu rechnen, vereinzelt kann es sogar noch heftiger stürmen.“

 

Tief ORIANA entwickelt sich rasant

Verantwortlich für die brisante Wetterlage ist Tief ORIANA. Es entsteht am frühen Donnerstag über Südwest-Frankreich und zieht dann unter deutlicher Verstärkung in Richtung Nordsee. „Zunächst bringt das Tief einen Schwall schwül-heißer Luft. In Verbindung mit nahenden Wetterfront ergibt sich eine explosive Wetterlage“, sagt der Meteorologe und erklärt: „Die Wetterfront wird aus Westen kommend weite Landesteile in rasantem Tempo überqueren. Es wird also nicht über viele Stunden stürmen, sondern nur sehr kurz, dafür aber auch extrem heftig und plötzlich.“ Da die Vegetation großflächig durch die lang anhaltende Dürre geschwächt ist, wird es punktuell durch Windbruch zu massiven Problemen kommen.

 

Schwerer Sturm an der Nordsee

An der Nordsee droht eine ausgewachsene Sturmlage. Nachdem Tief ORIANA sich von dort nach Nordosten verabschiedet, nimmt der Wind rasant zu. Am Abend und in der Nacht zu Freitag sind im Nordwesten Sturmböen zu erwarten. Richtung Küste und auf den Inseln sind Orkanböen nicht ausgeschlossen.

Am Freitag beruhigt sich das Wetter in deutlich angenehmer Luft wieder. Das Wochenende bringt dann viel Sonnenschein, besonders in den Süden kehrt die Hitze aber auch rasch wieder zurück.

 

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POL-BO: Bochum-Hofstede In der Mittagshitze - Gullydeckel ausgehoben und Bushaltestelle beschädigt

Bochum (ots) - Noch konnte die Person nicht ermittelt werden, die in den Mittagsstunden des 6. August (Montag) an der Dorstener Straße/Herzogstraße in Bochum-Hofstede die Glaswand der Bushaltestelle "GEA" beschädigt hat.

Der Tatzeitraum lag zwischen 12.30 und 13.50 Uhr. Das Tatmittel: Ein Gullydeckel, der zuvor aus einem in der Straße befindlichen Schacht entfernt worden war.

Das in Sachen "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" sowie "Sachbeschädigung" ermittelnde Bochumer Verkehrskommissariat bittet zu Bürozeiten unter der Rufnummer 0234 / 909-5206 um Zeugenhinweise.

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POL-BO: Herne/Recklinghausen Keine ausreichenden Hinweise auf ein Fremdverschulden - Ermittlungen im Fall Paula Maaßen werden in Kürze eingestellt

Bochum (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bochum und der Polizei

Die Bochumer Polizei wird in Kürze in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bochum die Ermittlungen im Fall Paula Maaßen einstellen.

Die 17-jährige Paula Maaßen hatte am 8. April 2017 (Samstag), gegen 00:30 Uhr, die elterliche Wohnung an der Brunnenstraße in Recklinghausen-Süd verlassen und war am 9. April (Sonntag), gegen 05:25 Uhr, in Herne-Holsterhausen tot in einem Gleisbett der Deutsche Bahn aufgefunden worden. Hier war die Schülerin zuvor von einem Zug erfasst und überrollt worden.

Nach Aufnahme der äußerst aufwendigen Ermittlungen, die in enger Absprache zwischen der StA Bochum und der eingesetzten Mordkommission erfolgten, wurde u.a. auf der Grundlage rechtsmedizinischer Befunde ein mögliches Fremd-verschulden am Tod von Paula Maaßen nicht ausgeschlossen. Insofern wurde über einen längeren Zeitraum gegen mehrere Personen ermittelt. Die Ermittlungen bezogen sich in umfangreicher Weise auch zu der Frage, wo sich Paula Maaßen in dem Zeitraum nach ihrem Verschwinden bis zu ihrem Tod aufgehalten hatte. Sichere Feststellungen hierzu konnten, auch nach einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit,letztendlich nicht getroffen werden.

Nach Einholung verschiedener ergänzender rechtsmedizinischer Expertengutachten aus dem In- und Ausland sowie der Einschaltung einer Spezialdienststelle des LKA NRW zur operativen Fallanalyse ergaben sich am Ende der Ermittlungen keine belegbaren Umstände dahingehend, dass ein Fremdverschulden am Tod von Paula Maaßen vorliegt. Die Befunde und Indizien sprechen in ihrer Gesamtheit gegen die Annahme einer todesursächlich relevanten Einwirkung Dritter.

Bei der Bewertung der Gesamtumstände gehen Staatsanwalt Dietrich Streßig ("Ich kann mich an kein Verfahren erinnern, das mich in derart umfangreicher Weise äußerlich, aber auch innerlich bewegt hat.") und die eingesetzten Kriminalbeamten des Bochumer Polizeipräsidiums überwiegend wahrscheinlich von einem Unfallgeschehen oder einer Selbsttötung aus.

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