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Regional

POL-BO: Beratung und Kostenzuschuss: Polizei und Wohnstätten Wanne-Eickel eG treffen Kooperationsvereinbarung

Schulterschluss gegen Einbrecher (v.l.): Frank Militzer (Vorstand Wohnstätten Wanne-Eickel eG), KHK Oliver Rauscher (Kriminalprävention und Opferschutz), Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier, Gunna Wiatr (Vorstand Wohnstätten), LKD Andreas Dickel (Kripochef), Hans-Joachim Hess (Vorstand Wohnstätten) und PD Frank Nows (Leiter Leitungsstab).
Schulterschluss gegen Einbrecher (v.l.): Frank Militzer (Vorstand Wohnstätten Wanne-Eickel eG), KHK Oliver Rauscher (Kriminalprävention und Opferschutz), Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier, Gunna Wiatr (Vorstand Wohnstätten), LKD Andreas Dickel (Kripochef), Hans-Joachim Hess (Vorstand Wohnstätten) und PD Frank Nows (Leiter Leitungsstab).

Herne (ots) - Schulterschluss gegen Wohnungseinbrecher: Die Polizei und die Wohnstätten Wanne-Eickel eG haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, von der die Bewohner gleich doppelt profitieren. So gewährt die Genossenschaft künftig bei Umbauten, die das eigene Zuhause sicherer machen, einen Kostenzuschuss, während Experten der Polizei beratend zur Seite stehen.

Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier hat das Papier jetzt mit dem Vorständen der Genossenschaft Frau Gunna Wiatr, Herrn Hans-Joachim Hess und Herrn Frank Militzer unterschrieben. "Unser Ziel ist es, Einbrechern den Riegel vorzuschieben", sagte Wittmeier. "Diese Vereinbarung wird die Wohnsicherheit der Bürgerinnen und Bürger erheblich verbessern." Auch Hess lobte die Vereinbarung: "Durch diese Kooperation tragen wir dazu bei, die Wohnqualität unserer Wohnungsnutzer durch geeignete Sicherungsmaßnahmen deutlich zu verbessern und somit zu einem besseren Sicherheitsgefühl beizutragen."

Künftig wird die Wohnstätten Wanne-Eickel eG bei Umrüstungen einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der anfallenden Kosten gewähren (maximal 500 Euro). Bewohner müssen dazu einen entsprechenden Antrag stellen. Dabei erhalten sie auf Wunsch Beratung von den Experten aus dem Bereich Kriminalprävention- und Opferschutz des Bochumer Polizeipräsidiums. Wichtig ist, dass die Umrüstung fachgerecht von einer vom Landeskriminalamt NRW zertifizierten Handwerksfirma nach Normvorgabe durchgeführt wird. Bei Neubauten wird sich die Genossenschaft zudem an den Empfehlungen der Polizei orientieren. Profitieren werden davon viele: Mit rund 2.000 Wohnungen ist die Wohnstätten Wanne-Eickel eG die größte Wohnungsgenossenschaft in Herne.

Die Polizei geht konsequent gegen Wohnungseinbrecher vor und bekämpft den Wohnungseinbruchsdiebstahl behördenübergreifend. Die Kooperationsvereinbarung ergänzt die intensive Ermittlungs- und Präventionsarbeit.

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POL-BO: Taschendiebin bestiehlt Senior (80)

Tatverdächtige nach Taschendiebstahl.
Tatverdächtige nach Taschendiebstahl.

Herne (ots) - Bereits am 08. Februar, gegen 13.30 Uhr, ist ein 80-jähriger Herne in einem Linienbus Opfer einer Taschendiebin geworden. Der Senior stand im hinteren Bereich eines Busses der Linie RB20 in Fahrtrichtung Recklinghausen. Während der Fahrt wurde ihm von einer noch unbekannten Kriminellen eine größere Menge Bargeld aus seiner Jackentasche gestohlen. Die Tatörtlichkeit lag im Bereich Konrad-Adenauer-Platz / Bahnhofstraße. Mit richterlichem Beschluss sind jetzt Bilder von der Tat zur Veröffentlichung in den Medien freigegeben worden. Werde kennt die südländisch aussehende Frau? Sie ist circa 45-50 Jahre alt, hat braune Augen, schwarze Haare und eine stämmige Figur. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Taschendiebin auch im Bereich Recklinghausen aufhält. Hinweise bitte an das Herner Kriminalkommissariat 35 unter der Rufnummer 0234 909-8510 (-4441 außerhalb der Geschäftszeiten).

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Stadt Bochum Infos:Kaufvertrag für Telekom-Block unterzeichnet

Telekom-Block
Telekom-Block

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur weiteren Belebung der Innenstadt ist erreicht: Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke und Andor Baltz, Geschäftsführer des Modehaus Baltz, haben mit ihrer Unterschrift den Verkauf des Telekom-Blocks beurkundet. Damit gehört das zukünftige „Haus des Wissens“, in dem auch eine urbane Markthalle Platz finden soll, nun offiziell der Stadt.

 

„Mit dem Kauf der Immobilie erhalten wir die Gelegenheit, eine große Fläche in der Innenstadt im Ganzen als Handels-, Arbeits- und Freizeitbereich weiterzuentwickeln“, so Dr. Markus Bradtke. „Das wird ein bedeutender Schritt nach vorne, durchaus auch ästhetisch.“ Für Andor Baltz ist die Übernahme der Immobilie durch die Stadt „ein gutes Signal dafür, dass die Innenstadt klar im Fokus ist und die erhoffte Aufwertung nun erfolgen kann.“

 

Auch das Stadtbild wird merklich von der anstehenden Umnutzung und Neugestaltung des Telekom-Blocks geprägt werden. Das Telekomgebäude bildet mit dem historischen Rathaus am Willy-Brandt-Platz ein wichtiges städtebauliches Ensemble. Vis-à-vis zum Rathaus steht das Telekomgebäude an sowohl architektonisch als auch topographisch markanter Stelle in der Innenstadt. Mit seinem Innenhof kann es nun zu einem „Haus des Wissens" umgebaut werden. Bibliothek und VHS können hier ihre neue Heimat finden und als lebendiger Baustein zur Wissenskultur beitragen. Ergänzt wird das „Haus des Wissens“ durch eine Markthalle, die zu einem Treff- und attraktiven Anziehungspunkt für Bochumerinnen und Bochumer, aber auch für auswärtige Gäste werden soll.

 

Der Rat der Stadt hatte dem Kauf der Immobilie in seiner Sitzung im April zugestimmt. „Der Planungswettbewerb hat bereits begonnen“, so Dr. Bradtke. „Wir streben an, im nächsten Jahr einen Architekturwettbewerb starten zu können.“ Ein projektbezogener Beirat begleitet die Entwicklung. Seine Mitglieder sind: Antje Baltz, Unternehmerin; Andor Baltz, Unternehmer; Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum; Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D.; Aysel Osmanoglu, Vorstandsmitglied der GLS-Bank; Dr. Christina Reinhardt, Kanzlerin Ruhruniversität Bochum; Ute Schäfer, Staatsministerin a.D. für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie drei Ratsmitglieder, die im September vom Rat gewählt werden.

 

Stetige Gäste im Beirat sind: Dietmar Dieckmann, Stadt Bochum, Dezernent für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Markus Bradtke, Stadt Bochum, Dezernent für Bauen, Umwelt und Mobilität und Ralf Meyer, Bochumer Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft, Geschäftsführer. 

 

Seit mehr als zehn Jahren wird über die Entwicklung der Innenstadt intensiv diskutiert. Die Erwartungen der Einzelhändler, Investoren, der Beschäftigten der Stadt, kurz: der Öffentlichkeit insgesamt sind sehr hoch. Nach einem intensiven Beratungsprozess hat der Rat der Stadt Bochum entschieden, auch das Umfeld des Historischen Rathauses baulich neu zu ordnen. Dort steht das stark sanierungsbedürftige Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ). Statt für eine aufwändige Kernsanierung hat sich der Rat der Stadt für den Abriss der Immobilie aus-gesprochen – und damit für eine große bauliche Neugestaltung und starke Aufwertung der Bochumer Innenstadt.

 

So soll mit dem Telekom-Block und auf dem freiwerdenden Areal des ehemaligen Justizzentrums das neue Viktoria-Karree entstehen. Es will die dort bisher wenig frequentierte Viktoriastraße beleben und die Bochumer Innenstadt in ihrem Einkaufs- und Dienstleistungsangebot sowie mit einer Markthalle sinnvoll und hochwertig ergänzen.

 

Ziel ist es, den gesamten Bereich entlang der westlichen Seite der Viktoriastraße – zwischen Appolonia-Pfaus-Park, Technischem sowie Historischem Rathaus und Husemannplatz – mit Einzelhandel, Dienstleistungen, Verwaltungsangeboten, Bildungseinrichtungen, Wohnen und einer Markthalle neu zu beleben. Eingebettet werden diese verschiedenen Nutzungen in grüne „Inseln“ mit Verweilplätzen. Die neu gestaltete Viktoriastraße soll so zu einem starken Rückgrat für die Innenstadt werden und diese gegenüber der wachsenden Konkurrenz durch den jederzeit verfügbaren Online-Handel stärken.

 

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Stadt Bochum Infos:VHS bietet Sommerschule zur Architektur der 1950er bis 1970er Jahre

Hauptfriedhof Trauerhalle Ost, Feldmark 12
Hauptfriedhof Trauerhalle Ost, Feldmark 12

Die Volkshochschule (VHS) bietet im Zuge des Europäischen Kulturerbejahres 2018 beim Projekt „BIG BEAUTIFUL BUILDING. Als die Zukunft gebaut wurde“ von Donnerstag, 26. Juli, bis Samstag, 28. Juli, die Sommerschule „Zukunft von Gestern für Morgen“ (Kursnummer 13028) an. Die Teilnehmenden begeben sich auf Spurensuche, um das Besondere, Kennzeichnende, aber auch das Alltägliche der Architekturen und Stadträume der Nachkriegsmoderne der 1950er bis 1970er Jahre aufzuspüren und weiterzudenken. Im gesamten Erdgeschoss der VHS im Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ), Gustav-Heinemann-Platz 2 – 6, können Interessierte an Workshops und Diskussionsrunden teilnehmen. Darüber hinaus gibt es Exkursionen zu „big beautiful buildings“ und eine Ausstellung präsentiert Ergebnisse studentischer Arbeiten mit einem neuen Blick auf die Nachkriegsmoderne. Das Angebot ist gebührenfrei. Anmeldungen zu einzelnen Tagen oder der kompletten Veranstaltung können unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de erfolgen.

 

Das Programm im Überblick:

 

Donnerstag, 26. Juli:

16 Uhr:                Eröffnung der Sommerschule

17 Uhr:                Geführter Rundgang durch die Ausstellung

18.30 Uhr:         Diskussionsrunde: „Wohnen in Großstrukturen – nur Probleme?“

 

Freitag, 27. Juli:

11 Uhr:                 Geführter Rundgang durch die Ausstellung

12 Uhr:                Exkursion „Expedition Ruhr-Universität – Wege durch den Dschungel“

15 Uhr:                Workshops in der VHS und Innenstadt-Rundgänge, zu den Themen:

                              - „Ein Sportpark für Bochum rund um das Vonovia Ruhrstadion“

                              - „Rathaus Castrop-Rauxel: Museum und Labor der Moderne“

                              - „Mythen der Moderne – ein Audio-Rundgang“

                              - „Safari Innenstadt – auf der Suche nach Bildern der Moderne“

18 Uhr:                Programmende und gemeinsamer Ausklang

 

Samstag, 28. Juli:

11 bis 15 Uhr:    Exkursion zu „big beautiful buildings“ in Bochum (und eventuell in der Umgebung).

                              Treffpunkt ist vor dem BVZ.

 

Das Projekt „BIG BEAUTIFUL BUILDING. Als die Zukunft gebaut wurde“ beschäftigt sich mit dem baulichen Erbe der Nachkriegsjahre im Ruhrgebiet auf unterschiedlichen Ebenen. Die Sommerschule „Zukunft von Gestern für Morgen“ ist ein Teilprojekt. Über das gesamte Jahr hinweg werden Bauten der Nachkriegsjahre im Ruhrgebiet als „große schöne Gebäude“ ausgezeichnet. In Bochum wurden bereits die Ruhr-Universität und die Johanneskirche ausgezeichnet; weitere Bauten folgen im Laufe des Sommers. Am 30. und 31. Oktober findet in der Bochumer Christuskirche eine internationale Fachkonferenz zum Thema statt. Informationen zum Gesamtprojekt gibt es im Internet unter www.bigbeautifulbuildings.de.

 

Die Sommerschule „Zukunft von Gestern für Morgen“ ist ein Kooperationsprojekt der VHS Bochum mit der TU Dortmund, Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung. Im Mai erarbeiteten rund 40 Studierende europäischer Hochschulen an der TU Dortmund erste Ideen für das Weiterdenken von Bauten und Anlagen der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet. Einige Ergebnisse werden nun in Bochum präsentiert und zur Diskussion gestellt. Weitere Informationen gibt es bei Yasemin Utku unter der Rufnummer 01 78 / 91 95 41 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. sowie bei Elisa Mütherig unter der Telefonnummer 01 76 / 31 31 99 31 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

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